So könnte eine „Mein Nachbar Totoro“-Attraktion aussehen: Disney-Designer zeigt Entwürfe

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Mein Nachbar Totoro
Bildquelle: Mein Nachbar Totoro (1988), Studio Ghibli

Der Disney-Designer und Studio Ghibli-Fan John Ramirez hat seine Vision eines „Mein Nachbar Totoro“-Fahrgeschäfts vorgestellt. Ein anderer Künstler entwarf bereits einen ganzen Studio Ghibli-Freizeitpark.

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Zwar hat die berühmte japanische Filmwerkstatt Studio Ghibli ihre Pforten vorerst geschlossen und mit dem (vorläufigen) Ruhestand ihres wohl bekanntesten Regisseurs und Gründervaters Hayao Miyazaki, der unter anderem für die Klassiker „Prinzessin Mononoke“, „Chihiros Reise ins Zauberland“ verantwortlich ist, eine Filmpause eingelegt, der Ghibli-Geist lebt jedoch weiter und Fans des Studios denken gar nicht erst an den Ruhestand.

Auch der Disney-Designer, Künstler, Drehbuchautor und Fahrgeschäftentwerfer John Ramirez, der unter anderem an Klassikern wie dem König der Löwen, Aladdin und Die Schöne und das Biest beteiligt war, zählt zu den Ghibli-Fans und hat – nicht in offizieller Funktion als Disney-Künstler, sondern ganz in Eigenregie als Fan des Studios – einen Entwurf für ein Fahrgeschäft präsentiert, das ganz dem beliebten Ghibli-Charakter Totoro gewidmet ist.

Totoro Fahrgeschäft

So stellt sich der Disney-Künstler ein Totoro-Fahrgeschaft vor. (Bild: John Ramirez)

Totoro, eine der bekanntesten Figuren aus dem Hause Ghibli, ist ein kuscheliger Waldgeist-Riese aus Miyazakis Film „Mein Nachbar Totoro“ aus dem Jahre 1988, mit dem die beiden Mädchen Satsuki und Mei allerlei Abenteuer erleben. An diesen Abenteuern sollen auch Passagiere in der von Ramirez entworfenen Attraktion teilhaben. Die Gondeln führen im Entwurf an Videowänden und dem Film nachempfundenen Szenerien vorbei, wo Zuschauer auch auf andere Charaktere aus Ghiblis Meisterwerk – etwa den merkwürdigen Katzenbus oder den Vater der Mädchen – treffen.

Totoro Fahrgeschäft Ausschnitt

Mit Videowänden und Requisiten würde in der Attraktion die Welt von Mein Nachbar Totoro zum Leben erwachen. (Bild: John Ramirez)

Obwohl es sich bei der Totoro-Fahrt bisher nur um die Vision eines leidenschaftlichen Ghibli-Fans handelt, gibt es Grund zur Hoffnung, dass sie eines Tages Wirklichkeit werden könnte. Im Gespräch mit Kotaku gab John Ramirez zu, Hayao Miyazaki die Idee bereits mehrmals persönlich präsentiert zu haben. Auch wenn er vom erfrischend altmodischen und traditionsbewussten Regisseur bisher immer abgewiesen wurde, gibt der Designer nicht auf: Er werde so lange weiter fragen, bis Disney die Attraktion bauen darf – oder das Studio Ghibli ihm einen Platzverweis erteilt.

Ramirez ist übrigens nicht der erste Künstler, der sich an einer Ghibli-Attraktion versucht. Der japanische Zeichner Takumi entwarf im vergangenen Jahr einen ganzen Park, der den Filmen des Animationsstudios gewidmet ist. Den Entwurf zeigte er über seinen Twitter-Account:

Studio Ghibli-Freizeitpark Entwurf von Takumi

So könnte nach Takumi ein Studio Ghibli-Freizeitpark aussehen. (Foto: Takumi via Twitter)

Hier würden Besucher auf allerlei Schauplätze aus den verschiedenen Ghibli-Filmen treffen. Herzstück von Takumis Park wäre das wandelnde Schloss aus dem gleichnamigen Film und Ghibli-Fans entdecken unter anderem auch das große Badehaus aus Chihiros Reise ins Zauberland oder das imposante Luftschiff aus dem „Schloss im Himmel“ unter den vielen Attraktionen.

Ein Ghibli-Vergnügungspark liegt allerdings noch in weiter Ferne: Im Gegensatz zu Walt Disney setzt Studio Ghibli bisher keinesfalls auf Fahrgeschäfte und scheint mit den Lizenzen der Filme behutsam umzugehen. Fans der Filme des Studios dürfen dank Arbeiten von Künstlern wie Takumi und John Ramirez aber immerhin schon einmal davon träumen, wie sich ein Besuch in einem Ghibli-Park anfühlen könnte.

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