Eisbär in Hellabrunn gestorben: Münchner Tierpark trauert um „Yoghi“

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Eisbär gestorben in Tierpark Hellabrunn München: Yoghi
Bildquelle: Tierpark Hellabrunn/Marc Müller

Trauer in Hellabrun: Am Gründonnerstag, den 13. April, ist im Münchner Tierpark überraschend Eisbärenmann Yoghi verstorben.

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Am letzten Wochenende wurde bei dem siebzehnjährigen Eisbären eine stark blutende Wunde bemerkt. Diese konnte von den Hellabrunner Tierärzten durch eine Notfalloperation gestoppt werden. Die in diesem Zuge abgenommenen Blutwerte wiesen unter anderem auf eine schwere Nierenerkrankung hin. „Yoghi“ stand in den darauffolgenden Tagen unter ständiger Betreuung und Intensivbehandlung durch das Tierpflege- und Tierärzte-Team.

Donnerstagnachmittag verschlechterte sich sein Zustand innerhalb weniger Stunden rapide. Daraufhin leiteten die Tierärzte eine sofortige Notfallbehandlung ein. Trotz aller Bemühungen verstarb „Yoghi“ am frühen Abend. Noch in der Nacht wurde eine pathologische Untersuchung durchgeführt, die den Verdacht auf Nierenversagen erhärtete. „Meine Kollegen und ich sind sehr traurig über ‚Yoghis‘ plötzlichen Tod“, erklärt Hellabrunns leitende Tierärztin Christine Gohl. „Er war die ganze Woche unter unserer Beobachtung und sein Zustand war bis Donnerstagmittag stabil“, so Gohl weiter.

Eisbär Hellabrunn tot Yoghi

„Yoghi“ wurde 17 Jahre alt. (Foto: Tierpark Hellabrunn/Marc Müller)

„‚Yoghi‘ war für uns ein besonderer Eisbärenmann. Er verstand sich hervorragend mit unserem Weibchen Giovanna, mit der er insgesamt drei Jungtiere zeugte.“ sagt Hellabrunns Zoodirektor Rasem Baban traurig. „Wir müssen nun die Untersuchungsergebnisse abwarten, um die Todesursache abschließend herauszufinden“, betont Baban. Sobald diese vorliegen, werden sie vom Tierpark veröffentlicht. Dies kann allerdings einige Wochen dauern.

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