EnergyLandia hat große Pläne für 2020: Riesige Holzachterbahn und Katapult-Wasser-Achterbahn

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Energylandia Luftaufnahme 2017
Bildquelle: EnergyLandia

EnergyLandia hat Pläne für zwei weitere große neue Achterbahnen bis 2020. Konkret sollen eine riesige Holzachterbahn mit mehreren Überkopf-Momenten sowie eine Wasser-Achterbahn mit Katapult-Beschleunigung entstehen.

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Mit der Ankündigung von 14 Neuheiten für die Saison 2017 und den Plänen für eine große Stahlachterbahn für 2018 sorgte EnergyLandia bereits Ende letzten Jahres für Schlagzeilen. Jetzt wurden weitere große Pläne des jungen polnischen Freizeitparks bekannt.

Bis 2020 sollen in dem zwischen Katowice und Krakau gelegenen Freizeitpark sowohl eine riesige Holzachterbahn mit mindestens drei Überkopf-Momenten sowie eine Wasser-Achterbahn mit mindestens zweimaliger Beschleunigung eröffnen. Das geht aus einer öffentlichen Ausschreibung hervor, die Fahrgeschäfte-Hersteller zu einer Angebotsabgabe einlädt.

Aus der Ausschreibung gehen konkrete Vorstellungen des Freizeitparks für seine zukünftigen Attraktionen hervor:

Mindestens 1.300 Meter lange Holzachterbahn

Die Holzachterbahn soll mindestens 1.300 Meter lang und bis zu 60 Meter hoch werden. Die Höchstgeschwindigkeit soll nicht weniger als 110 bis 115 Stundenkilometer betragen. Nicht weniger als drei Überkopf-Momente sollen verbaut werden und die Fahrzeit ohne Ein- und Ausstieg mindestens 110 Sekunden betragen.

Besonders sticht die explizite Erwähnung IBox, einer Kombination von Holz- und Stahlelementen des Herstellers Rocky Mountain Construction, hervor.

Bereits vor zwei Jahren stellte EnergyLandia eine Holzachterbahn in Aussicht (wir berichteten).

Wasser-Achterbahn mit mindestens fünf Überkopf-Momenten

Die Anforderungen für eine neue Wasser-Achterbahn in EnergyLandia sehen eine Streckenlänge von mindestens 1.000 Metern eine eine Höhe von mindestens 35 Metern vor. Die Züge sollen dabei eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 100 Stundenkilometer erreichen und während der Fahrt mindestens zwei Mal elektromagnetisch beschleunigt werden.

Die Fahrt soll zudem mit mindestens fünf Überkopf-Momenten aufwarten drei mal durch unterirdische Tunnel führen, wobei bei der Ein- und Ausfahrt jeweils ein „Whirlpool“-Effekt durch Wasserpumpen realisiert werden soll.

Fertigstellung der zwei Neuheiten bis 2020

Fahrgeschäfte-Hersteller können bis Mitte Dezember diesen Jahres Angebote an EnergyLandia unterbreiten. Aus der Ausschreibung geht hervor, dass beide Attraktionen bis spätestens 6. April 2020 ausgeliefert werden und auch in Betrieb gehen müssen.

Im Schatten der Pläne für diese beiden großen Achterbahnen erscheint die zusätzliche Ausschreibung für eine Minenachterbahn mit 1,2 Kilometern Länge schon fast nebensächlich. Darüber hinaus hat EnergyLandia einen Finanzierungsantrag für einen innovativen Tilt Coaster, eine Achterbahn mit nach vorne kippender Schiene, gestellt. Weitere Details zu dem Vorhaben wurden indes nicht bekannt.

Mit den vier Neuheiten würde sich die Anzahl der Achterbahnen in EnergyLandia auf insgesamt 16 Anlagen steigern.

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