Erlebnis-Zoo Hannover mit neuer afrikanischer Streichelwiese: Sambesi Kraal eröffnet

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Erlebnis-Zoo Hannover - Sambesi Kraal
Bildquelle: Erlebnis-Zoo Hannover

Willkommen im Sambesi Kraal: Erlebnis-Zoo Hannover eröffnet neue afrikanische Streichelwiese.

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Gleich neben dem Sambesi im Erlebnis-Zoo Hannover liegt jetzt ein afrikanisches Dorf, das wie das Zoo-Motto …echt anders ist! Die Nachbarschaft hat es ins sich: Hier leben die kleinsten Rinder, die kleinsten Antilopen und die Schweine mit den wohl auffälligsten Ohren Kraal an Kraal mit neugierigen Zwergziegen und streichelweichen Schafen. Und ab jetzt können auch die Menschen das kleine Dorf erkunden. Willkommen im Sambesi Kraal!

Auf der 2.500 m² großen Streichelwiese haben es sich die Tiere so richtig gemütlich gemacht. Die Lehmhütten mit Dächern aus Palmwedeln dienen als geschützte Stallungen, der alte Ochsenkarren wird als Sprungbrett genutzt. Warme Sandsteine schmiegen sich um die kreisrunden Gehege, in denen Afrikanische Zwergziegen und Kamerunschafe, wuschelige Dahomey-Mini-Rinder, Pinselohrschweine und die kleinen Dikdiks wohnen.

Die Mini-Rinder leben genau wie die Pinselohrschweine und die Dikdiks im vorderen Bereich des Sambesi Kraal, direkt am Dorfplatz. Hier lässt sich von den urigen Sitzbänken aus in aller Ruhe beobachten, wie die Rinder toben, die Dikdiks herum flitzen oder ihr Revier markieren, wie die Pinselohrschweine den Boden umpflügen, sich ausgiebig im Wasser suhlen oder im Sandbad wälzen.

Afrika zum Anfassen, das Reich der verspielten und Streicheleinheiten fordernden Zwergziegen und Kamerunschafe, beginnt hinter dem Tor neben dem Dorfplatz. Zwischen liebevoll dekorierten afrikanischen Hütten toben die Tiere der Streichelwiese umher, springen auf dem Karren und großen Steinen herum, räkeln sich im Sandbad und spielen mit Eimern, wenn sie nicht gerade im Schatten der Bäume dösen oder an den Sandsteinen der Kraal-Umrandung liegen, die die Wärme speichern.

Beim direkten Kontakt mit den Tieren auf der Streichelwiese kann jeder herausfinden, wie sich die Zunge einer Afrikanischen Zwergziege anfühlt, wie weich die Lippen eines Schafes sind und wie kuschelig die Tiere werden, wenn man ihr Fell krault. Übrigens genießen nicht nur die Tiere die netten Streicheleinheiten: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schon die Anwesenheit von Tieren den Blutdruck und die Herzfrequenz des Menschen senken kann. Beim Streicheln wird zudem ein Kuschelhormon ausgeschüttet, das beruhigt und entspannt. Praktisch, dass im Sambesi Kraal gleich jede Menge flache Natursteinmauern zum Sitzen und Ausruhen einladen.

Steht Schaf oder Ziege nicht der Sinn nach menschlicher Begegnung, ziehen sie sich einfach in ihre Hütten zurück – dort haben Zweibeiner keinen Zutritt. Hat wiederum Mensch genug vom Streicheln, wartet eine für Tiere unzugängliche höher liegende Besucherlodge mitten im Kraal, aus der heraus das bunte Treiben in Ruhe beobachtet werden kann. Willkommen im Sambesi-Kraal!

Masterplan 2025+

Der Sambesi-Kraal ist das erste Projekt im Masterplan 2025+. Die große Streichelwiese im afrikanischen Stil entstand auf dem ehemaligen „Antilopenring“ mit seinen veralteten Gehegen und Stallungen aus den 1960er Jahren. Mit dem Kraal wurde die Themenwelt Sambesi um über 2.500 m² auf 51.500 m² vergrößert.

Ab Herbst 2016 wird das nächste Projekt des Masterplans 2025+ umgesetzt: Auf der Fläche der jetzigen Watvogelanlage entsteht ein dichter Urwald, in dem Drills und Meerkatzen leben. An Stelle der ehemaligen Gibbon-Anlage wird dann eine begehbare Afrikavoliere zu einer Begegnung mit afrikanischen Vogelarten einladen. Die Fertigstellung ist für 2017 geplant, dann vereint die neue Zoo-Mitte den Gorillaberg und Kibongo, das Reich der Schimpansen, zu einer in sich geschlossenen Themenwelt: Afi Mountain.

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