Europa-Park-Chef Roland Mack vergibt elf Stipendien an KIT-Studenten

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In einer feierlichen Zeremonie verlieh Dr.-Ing. h.c. Roland Mack das „Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendium“. Elf Master-Studenten, darunter zwei Frauen, der Fakultät Maschinenbau des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bekommen für zwei Jahre eine finanzielle Unterstützung von 300 Euro im Monat. Die angehenden Ingenieure stellten ihre Bachelor-Arbeiten vor und zeigten damit, wie facettenreich und vielfältig der moderne Maschinenbau ist. Das Stipendium soll gleichermaßen der Förderung von Wissenschaft und Lehre dienen. Im Juli 2013 war Dr.-Ing. h.c. Roland Mack von der Maschinenbaufakultät des KIT für sein besonderes Engagement und seinen Vorbildcharakter mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet worden.

Roland Mack, Inhaber des Europa-Park, motivierte die Stipendiaten, ihren Wissensdurst nicht zu verlieren und ihre Visionen beizubehalten. „Ingenieure sind derzeit so gefragt wie nie und Deutschland hat einen ausgezeichneten Ruf im Bereich des Ingenieurswesens. Als ressourcenarmes Land brauchen wir besonders gut ausgebildete Ingenieure“. Zwischen Roland Mack und dem KIT besteht eine besondere Verbindung: Von 1969 bis 1974 studierte er selbst an der Technischen Universität Karlsruhe, dem heutigen KIT. Das Studium schloss er als Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Allgemeiner Maschinenbau ab und war von 2003 bis 2009 Mitglied des Universitätsrats. Seit dem vergangenen Jahr fördert er besonders talentierte Bachelor-Studenten mit dem „Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendium“ auf dem Weg zum Meisterabschluss.

KIT Stepindium durch Europa-Park Chef Roland Mack

Die Stipendiaten des „Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendiums“ zusammen mit Professoren der Fakultät für Maschinenbau sowie Dr.-Ing. h.c. Roland Mack, Europa-Park Inhaber, Prof. Jürgen Fleischer, Dekan der KIT Fakultät für Maschinenbau, Prof. Carsten Proppe, Studiendekan der Fakultät für Maschinenbau und Dr.-Ing. Kurt Sutter, Geschäftsführer der KIT-Fakultät für Maschinenbau

Das KIT ist von der Förderinitiative begeistert. „Es ist schön, einen Unternehmer wie Roland Mack an der Seite zu haben, der besser für den Studiengang Maschinenbau werben kann, als mancher Professor“, betonte Prof. Jürgen Fleischer, Dekan der Fakultät Maschinenbau. „Auf die ganz besondere Verbindung zum Europa-Park sind wir sehr stolz. Das Studium und die vermittelten Inhalte sind das Handwerkszeug des Ingenieurs und damit äußerst wichtig. Vor allem im Hinblick auf den späteren Berufseinstieg legt der Karlsruher Maschinenbau hohen Wert auf einen ausgeprägten Praxisbezug.“ Das Gelernte im Berufsleben anwenden zu können, liegt auch Roland Mack sehr am Herzen. „Die persönliche Zufriedenheit, die die praktische Anwendung theoretischen Wissens geben kann, lässt sich gerade im Europa-Park in äußerst eindrucksvoller Weise nachweisen. Falls Sie einen spannenden Beruf suchen: Schauen Sie mal bei unserem hauseigenen Herstellungsbetrieb Mack Rides in Waldkirch vorbei“, empfahl der Europa-Park Inhaber.

Roland Mack ermunterte besonders Frauen dazu, sich für ein Ingenieursstudium zu entscheiden. „Derzeit studieren im Durchschnitt nur knapp elf Prozent Frauen Maschinenbau. Beim Roland Mack Stipendium, das an herausragende Studenten vergeben wird, sind es hingegen beachtenswerte 20 Prozent. Das sollte Frauen den Mut geben und gleichzeitig die Angst nehmen, sich für diesen Weg zu entscheiden.“ Das Studium sei hart und anspruchsvoll, aber die Mühen zahlten sich aus. „Wer im Studium hart arbeitet, hat es später im Beruf leichter“, betonte Roland Mack.

Die Studentengruppe und ihre Paten, die Professoren des KIT, die ihre Schützlinge vorgeschlagen hatten, erhielten im Europa-Park eine ganz besondere Führung: Bei einem Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größtem Freizeitpark bekamen die Studenten einen Vorgeschmack auf mögliche Berufsfelder und die damit verbundenen Anforderungen an den modernen Maschinenbau. Die künftigen Ingenieure bekamen unter anderem Maschinenräume, Wartungshallen und die Systemtechnik des Europa-Park zu sehen. Von der Konstruktion bis zum Betrieb und der Instandhaltung der Maschinen – den Studenten wurde der gesamte Prozess des Achterbahnbaus erläutert. Die jungen Menschen zeigten großes Interesse an den technischen Innovationen und Entwicklungen und waren von der vielfältigen Ingenieurskunst beeindruckt. Roland Mack hob die lange Firmentradition und Familiengeschichte von Mack Rides und des Europa-Park hervor. „Wie Sie sehen, brauchen Sie sich keine Sorgen um ihre berufliche Zukunft zu machen: Mack Rides ist über 230 Jahre alt“, sagte der Europa-Park Chef den Stipendiaten. Der Betrieb kombiniere auf faszinierende Art und Weise Technik und Emotion und gehört zu den fünf größten Betrieben auf dem internationalen Markt, die Fahrgeschäfte herstellen.

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