Europa-Park – Frisches Obst für den guten Zweck!

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In Rekordgeschwindigkeit schälen Mbaruk Gude und Mike Jela aus Vipingo frische Ananas vor dem Colonial House im Europa-Park. Bis zu 3.400 Früchte pro Woche werden von den afrikanischen Talenten zerlegt und mundgerecht zubereitet. Wer sich das exotische Obst schmecken lässt, unterstützt damit Kinder in Kenia.

Ein Teilerlös des Verkaufs, der noch bis zum 25. August 2013 dauert, fließt direkt in die Schulbildung für aidskranke Kinder der Future Hope Montessori School in Vipingo. Die Schule ermöglicht den Kindern Bildung, bietet Essen, Kleidung und ein Zuhause, da die Kleinen direkt in der Schule leben können. Außerdem baut der Verein Vipingo e.V. in der Nähe der Stadt Mombasa in Ostafrika Wasserbrunnen, um den Einheimischen direkten Zugang zu frischem Wasser zu schaffen.

Ananas im Europa-Park für guten Zweck

Ananas im Europa-Park für guten Zweck

Saftige Ananasstücke versüßen den Europa-Park Besuchern noch bis zum 25. August 2013 die Pausen zwischen den Achterbahnfahrten. Täglich ab 11 Uhr kann der Vitamin C Schub für 3,80 Euro gekauft werden – die perfekte Erfrischung an einem heißen Tag in Deutschlands größtem Freizeitpark. Der Aktionsstand im Abenteuerland versprüht afrikanische Lebensfreude.

Bei den Sansibar Summer Nights am 3., 17., 24. und 31. August können frisch geschnittene Ananas, Kokosnüsse und saftige Wassermelonen probiert werden.

Bereits seit vierzehn Jahren werden mit der Aktion Spenden für Kinder in Afrika gesammelt. Angefangen hat alles im Jahr 1999. „Baba“, in ärmsten Verhältnissen im kenianischen Dorf Vipingo aufgewachsen, arbeitete als „Beach-Boy“ am Strand von Mombasa, bot dort den Hotelgästen Safaris an und verkaufte Souvenirs aus Holz. Schon damals sprach er gut Deutsch, hatte es beim Goethe-Institut gelernt „wegen der Touristen“. In dieser Zeit machten die Kaufleute Doris und Karl Eberhardt aus dem schwäbischen Ostrach Urlaub – eben an diesem Strand. Der junge Mann fiel ihnen auf. „Er war so offen“, erzählt Karl Eberhardt.

„Wir haben „Baba“ als unseren Reiseleiter engagiert, viel Zeit mit ihm verbracht – und ihm am Ende des Urlaubs unsere Adresse dagelassen. Wir hatten ihm beim Abschied nach 14 Tagen Kenia-Urlaub noch gesagt, er solle sich melden, wenn er mal in Deutschland sei.“

Kein halbes Jahr später kam er nach Deutschland. Spontan bot ihm Karl Eberhardt damals Arbeit in seinem Supermarkt und ein Zimmer in seinem Haus an. Zunächst half der Kenianer beim Auffüllen der Regale; doch schon bald stellte er fest, dass es ihm am meisten Spaß machte, den Kunden die Früchte seiner Heimat näherzubringen. An einem Aktionsstand in der Obst-Abteilung zerteilte er in Windeseile Ananas, Kokosnüsse, Mangos und Papayas und gab seine Tricks und sein Wissen über die gesunden Früchte an die Kunden weiter.

„Die meisten Leute wissen nämlich gar nicht, wie man diese Früchte am besten schält – und trauen sich deshalb nicht, sie zu kaufen!“ erzählt er selbst. „Für mich ist das natürlich einfach – bei uns in Kenia gibt es dieses vitaminreiche Obst wie in Deutschland Äpfel oder Birnen!“

Im Europa-Park schälen Mbaruk Gude und Mike Jela Ananas und sind stolz darauf, damit Kindern in ihrem Heimatland zu helfen. Auch Matano Mkongo, Johnson Kambi, Christine Mitterer, Morris Ndire und George Shikari werden während des Aktionszeitraumes im Europa-Park Ananas schälen und das frische Obst für den guten Zweck anbieten.

Spendenkonto Vipingo e.V. – Kinderhilfe Kenia:

Volksbank Bad Saulgau
BLZ: 650 930 20
Konto: 73 048 003

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