Fränkisches Wunderland – Pläne für Wiedereröffnung 2016 öffentlich gemacht

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Fränkisches Wunderland - Riesenrad
Bildquelle: C. Kolb (MasterChristian), [cc-by-sa 3.0], via Wikipedia

Nach einer zweijährigen Schließung will die Unternehmerin Birgit Hübner den Freizeitpark Fränkisches Wunderland 2016 wieder eröffnen. Welche Pläne sie dafür hat, wurde jetzt öffentlich bekanntgegeben.

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Die Pläne für eine Wiedereröffnung des Fränkischen Wunderlands sind bekannt. Die Unternehmerin Birgit Hübner teilte öffentlich mit, wie sie sich den Freizeitpark in Plech in Zukunft vorstellt: mit ganzjähriger Öffnung als „Eventpark“, Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände, einer großen Reitanlage für Shows sowie einer Erneuerung des Märchenwalds.

Seit 2014 ist das Fränkische Wunderland geschlossen. Die bisherigen Eigentümer wollten das Gelände während einer einjährigen Pause zu einem „modernen Vergnügungspark“ entwickeln. Die geplante Neueröffnung 2015 fand jedoch nicht statt. Jetzt will die Unternehmerin Birgit Hübner als neue Investorin den Freizeitpark für eine Wiedereröffnung 2016 auf Vordermann bringen.

Am bisherigen Thema „Wilder Westen“ will man festhalten, es sogar verdeutlichen. Die größte Veränderung stellt der Schritt von der saisonalen hin zur ganzjährigen Öffnung dar. Neu auf dem Gelände sollen Übernachtungsmöglichkeiten für zwei bis zwölf Personen in Blockhütten entstehen. Im Freizeitpark selbst soll es eine neue moderne Reitanlage für Shows geben (wir berichteten); ihre Ausmaße wurden nun konkretisiert: sie soll 30 mal 60 Meter groß werden. Zudem sind verschiedene Westernrestaurants beplant.

Das Fränkische Wunderland will man künftig als „Eventpark“ mit wöchentlichem Angebot und Veranstaltungen für 30 bis 700 Gäste etablieren. Dafür soll auch der zweistöckige „Gold Mine Saloon“ genutzt werden, der genauso wie weite Teile der bisherigen Westernstadt bestehen bleiben oder in ähnlicher Weise wieder aufgebaut und winterfest gemacht werden soll.

Der bestehende Märchenwald im Fränkischen Wunderland soll grundlegend erneuert werden. Hinsichtlich der Attraktionen plant Hübner, dass Fahrgeschäfte einheitlich im Westernstil gestaltet werden und für Kinder alleine nutzbar sein sollen. Doch auch für die Zielgruppe der Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren soll es Angebote geben.

Für die Modernisierungen wird von Kosten im zweistelligen Millionenbereich ausgegangen. Hübner ist über den derzeitigen Zustand des Freizeitparks „sehr schockiert“, so der Nordbayerische Kurier.

Die Wiedereröffnung des Fränkischen Wunderlands könnte bereits im Sommer 2016 stattfinden. Laut dem Bürgermeister sei allerdings „noch viel in der Schwebe“ – aufgrund der ganzjährigen Öffnung sei nämlich ein Bebauungsplanverfahren nötig, das bis zu seinem Abschluss acht Monate in Anspruch nehmen kann.

Titelfoto: C. Kolb (MasterChristian), [cc-by-sa 3.0], via Wikipedia

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