Gardaland investiert 5 Millionen Euro in Virtual-Reality-Erlebnis auf „Magic Mountain“

Gardaland VR Coaster - Traumfänger Teaser
Bildquelle: Gardaland

Gardaland wird seine Looping-Achterbahn „Magic Mountain“ 2017 mit Virtual-Reality-Technik ausstatten und den umliegenden Bereich thematisieren. Dafür investiert der Freizeitpark insgesamt fünf Millionen Euro.

„Magic Mountain“ im Gardaland soll Besuchern 2017 ein völlig neues Erlebnis bescheren. Deshalb investiert der italienische Freizeitpark mehrere Millionen Euro in den Umbau zur Virtual-Reality-Achterbahn. In dem Zuge wird auch der Bereich rund um die über 30 Jahre alte Looping-Achterbahn neu gestaltet.

Am auffälligsten soll dabei ein riesiger Traumfänger werden. Als Symbolobjekt für die Kultur der Indianer soll er zum Portal werden, das „in die Welt der Geister führt“. Als „eindrucksvolle Skulptur“ soll der Traumfänger die gesamte Attraktion beherrschen und schon von Weitem auf das Erlebnis einstimmen. „Auf dem gesamten Areal warten überall Totem, Symbole und typische Ikonen dieser fantastischen Welt“, so das Gardaland.

Endgültig vom Hier und Jetzt losgelöst sollen Besucher dann werden, wenn sie die Virtual-Reality-Brillen in der Station der Achterbahn aufsetzen. Nach einem schamanischem Ritual sollen Fahrgäste die wirkliche Welt hinter sich lassen und ins Reich der Geister vordringen – in einer Animation aus der Ich-Perspektive, synchronisiert zum Fahrverlauf der Achterbahn samt zwei Loopings und doppeltem Korkenzieher.

Gardaland - Magic Mountain Looping

„Magic Mountain“ fährt mehrmals über Kopf. (Foto: Gardaland)

Die Realisation übernimmt dabei Figment Productions, die vorher für die Entwicklung der Virtual-Reality-Achterbahn „Galactica“ im englischen Schwesterpark Alton Towers verantwortlich zeichneten. Wie das Gardaland mitteilt, ist für die Technologie, Szenengestaltung und Thematisierung der Attraktion ein Investment in Höhe von fünf Millionen Euro vorgesehen.

„Ein Virtual-Reality-Erlebnis dieses Niveaus findet man nirgendwo sonst in Italien“, verspricht Simon Reveley, Geschäftsführer von Figment Productions Ltd und Präsident von Figment Productions LLC. „Der hohe grafische Standard und ein ultra-modernes Audiosystem, das den Gast vollkommen mitreißt, machen die Neuheit 2017 von Gardaland zu einem der am besten durchdaten VR-Projekte auf Achterbahnen, die es momentan gibt.“

„Magic Mountain“ ist eine Stahlachterbahn vom Modell „Double Loop Corkscrew“ des niederländischen Herstellers Vekoma und wurde bereits 1985 eröffnet.

Das Virtual-Reality-Erlebnis soll bereits zu Beginn der Saison 2017 möglich sein.

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Foto: Gardaland

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