Gröna Lund installiert Spitze von neuem Freifall-Turm „Ikaros“

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Gröna Lund Ikaros Baustelle
Bildquelle: Gröna Lund

Einen wichtigen Meilenstein hat Gröna Lund erreicht: Der neue Freifall-Turm „Ikaros“ ist aufgebaut und die Sonne ragt an der Spitze des Turms in den Himmel. Aktuelle Baustellenbilder geben einen Eindruck.

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Der schwedische Freizeitpark Gröna Lund hat im Sommer 2016 mit „Ikaros“ eine große Neuheit für diese Saison angekündigt (wir berichteten): Der Freifall-Turm lässt Fahrgäste 95 Meter in die Tiefe stürzen – und die Passagiere dabei in den tiefen Abgrund blicken. Nun hat Gröna Lund Bilder veröffentlicht, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten zeigen. Auf diesen ist zu sehen, dass der Freifall-Turm bereits aufgebaut ist. Auch das Sonnensymbol – passend zu der griechischen Sage, an der sich die Neuheit thematisch orientiert – wurde an die Spitze von „Ikaros“ montiert.

Am 29. April 2017 eröffnet der Freizeitpark, der direkt in Stockholm liegt, „Ikaros“. Wer sehen will, was bis dahin noch auf der Baustelle passiert, kann die Baukamera von Gröna Lund im Auge behalten.

Das größte Stück Arbeit hat Gröna Lund bereits vollbracht: Hoch über den Dächern von Stockholm ragt nun die goldene Sonne in den Himmel. Sie ist das Symbol der Thematisierung: In der griechischen Sage wollen Ikaros und Daidalos von Kreta fliehen. Da die Seewege streng kontrolliert werden, entscheiden sich Vater und Sohn dafür, mithilfe von Vogelfedern und Wachs in die Lüfte zu gehen. Trotz der Warnung des Vaters fliegt Ikaros zu nah an die Sonne, sodass das Wachs schmilzt und er schließlich in das Meer stürzt.

Gröna Lund Ikaros Sonne Baustelle

Die Sonne spielt in der griechischen Sage von Ikaros und Daidalos eine zentrale Rolle. (Foto: Grüna Lund)

Bei der Attraktion des Typs Sky Jump vom Hersteller Intamin werden Fahrgäste – durch Schulterbügel gesichert – langsam in die Höhe gezogen. Die Aussicht am höchsten Punkt kann allerdings nur kurze Zeit genossen werden, dann neigen sich die Sitze um 90 Grad, Fahrgäste liegen auf den Bügeln auf und blicken geradewegs in die Tiefe – in die sie kurz darauf mit einer Geschwindigkeit von 90 Kilometer pro Stunde fallen. Dabei wirken Kräfte von 3,5 g auf die Passagiere – das tragische Erlebnis von Ikaros kann hautnah nachempfunden werden.

Gröna Lund Ikaros Baustelle Sonne

Die Sonne wurde zunächst am Boden zusammengebaut, bevor sie in die Lüfte gehoben wurde. (Foto: Gröna Lund)

Dass der Bau von „Ikaros“ so schnell voranschreitet, ist nicht absehbar gewesen. Denn erst im Dezember 2016 wurde Gröna Lund die Baugenehmigung für den modernen Freifall-Turm entzogen (wir berichteten).

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