Erstes „Horror-Casting“ für Halloween 2016 im Zoo Osnabrück lockte 15 Bewerber an

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Zoo Osnabrück - Halloween-Casting 2016 - Erschrecker
Bildquelle: Lisa Josef, Zoo Osnabrück

Gruselige Gestalten schlichen am gestrigen Sonntag durch den Osnabrücker Zoo: Dieser hatte zu einem „Horror-Casting“ eingeladen. Denn für sein erstes Halloween Festival vom 28. bis 31. Oktober suchte der Zoo Monster, Zombies und Gespenster und prüfte diese von 13 bis 16 Uhr auf ihre Erschrecker-Qualitäten.

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Insgesamt kamen 15 Bewerber zum Termin in die Zoogaststätte. „Es ist toll, wie viel Zeit und Liebe zum Detail die Bewerber allein für das Casting in ihre Verkleidung und Schminke gesteckt haben“, freute sich Jennifer Ludwig, Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück. Gemeinsam mit Ingo Reuther und Natalia Egorova, beide von „Spirit of Poison Show & Entertainment“, organisiert sie das erste Halloween Festival im Zoo Osnabrück überhaupt.

Reuther und Egorova, erfahrene Halloween-Profis, führten auch das Casting durch und prüften die Kandidaten einzeln auf Spuk- und Gruselfaktor. Die Anforderungen an die „Erschrecker“ sind hoch, erläuterte Ingo Reuther: „Es ist wichtig, dass man total in seiner Rolle aufgeht, sonst funktioniert es nicht und wirkt überhaupt nicht gruselig.“ Gleichzeitig müssen die Leute ein Gefühl dafür haben, wo die Grenzen sind – auch wenn die sogenannten Walking Acts ausschließlich im Jugendlichen- und Erwachsenenbereich eingesetzt werden. „Anfassen ist dabei ein absolutes No-Go“, betont Reuther in den Einzelgesprächen mit den Bewerbern. „Als ‚Erschrecker‘ benötigt man ein gewisses Fingerspitzengefühl, wie weit man gehen kann. Die Grenze von Gänsehaut-Schreck zu echter Angst ist von Besucher zu Besucher sehr unterschiedlich. Darauf müssen sie sich individuell einstellen können“, erklärt der erfahrene Horror-Spezialist weiter, der gestern sein bereits 15. Erschrecker-Casting durchführte.

Halloween Casting Zoo Osnabrück 2016

Insgesamt nahmen 15 Bewerber am „Horror-Casting“ für das Halloween Festival vom 28. bis 31. Oktober 2016 im Zoo Osnabrück teil. (Foto: Lisa Josef, Zoo Osnabrück)

Die dunkle Seite lockte

Im Gegensatz dazu war so ein Casting für viele der Bewerber neu. Jana Grzeschik, die als gruselige Aufzieh-Puppe teilnahm, kommt eigentlich aus dem Karnevalsbereich: „Ich wollte jetzt einfach mal eine neue Richtung ausprobieren. Die dunkle Seite hat mich sowieso schon länger interessiert und da dachte ich, ich komme einfach mal und schaue mir an, was mich hier erwartet.“ Und auch Matthias Drews, der als Zombie-Pirat kam, hat bisher noch wenig Erfahrung als „Erschrecker“, dafür aber eine große Leidenschaft für Halloween: „Ich bin großer Horror-Fan und meine Freunde haben mich dann bei Facebook auf der Veranstaltung markiert. Sie meinten, das wäre voll mein Ding. Und das stimmt auch!“

Wer nun am Ende als Walking Act am ersten Halloween teilnehmen wird, entscheidet Ingo Reuther noch in dieser Woche. Dabei zählt neben dem „Erschrecker“-Talent auch, ob das Kostüm thematisch zu den geplanten Horror-Labyrinthen passt.

Wer am vergangenen Sonntag nicht zum Casting kommen konnte, aber gerne als Walking Act beim Halloween Festival vom 28. bis 31. Oktober mitmachen möchte, der kann bis Freitag, 14. Oktober 2016, mit einem Foto seines Kostüms und einer kurzen Erläuterung an zoo@zoo-osnabrueck.de schreiben. Wichtig: Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Das Halloween Festival 2016 im Überblick

Das Halloween Festival findet vom 28. bis 31. Oktober jeweils von 17:30 Uhr bis 23 Uhr im Zoo Osnabrück statt. Beim Festival gibt es sowohl Bereiche für Kinder mit Gespenster basteln, Gruselvorlesungen oder Zaubershow, als auch Bereiche für Jugendliche und Erwachsene mit drei Horror-Labyrinthen, wie dem „Labyrinth der Toten“. Jeder Halloween-Abend endet um 22:30 Uhr mit einer Halloween-Horror-Show auf dem Zoovorplatz. Es gelten die üblichen Eintrittspreise. Jahreskartenbesitzer erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Der Zoo bittet darum, dass nur Kinder verkleidet kommen, damit es keine Verwechslungen mit den angestellten „Erschreckern“ gibt und Kinder sich nicht zu sehr fürchten müssen.

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