Zukunftspläne im LEGOLAND Deutschland: Genehmigung für Freizeitbad steht

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Bildquelle: LEGOLAND Malaysia (Symbolfoto)

Das deutsche LEGOLAND in Günzburg darf theoretisch ein Freizeitbad bauen. Dies und mehr geht aus den Flächennutzungs- und Bebauungsplänen des Resorts hervor.

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Vergangenen Dienstag wurden dem Günzburger Stadtrat der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan des örtlichen LEGOLAND vorgelegt. Darin wird nicht nur die Grundlage für eine millionenschwere Entwicklung gelegt, auch die Vorgaben und Richtlinien für zukünftige Bauvorhaben des Parks werden konkretisiert.

Unter den – theoretisch – genehmigten Bauvorhaben befinden sich auch ein Freizeitbad mit Wellnesseinrichtungen und weiterhin ein neues Luxushotel, dessen Bau ursprünglich bereits für 2016 gedacht war.

Dass ein solches Schwimmbad theoretisch gebaut werden darf, ist jedoch nicht mit einer offiziellen Ankündigung gleichzusetzen. Noch ist nicht bekannt, wann und inwiefern das LEGOLAND Gebrauch von dieser Genehmigung machen wird. Die letzte offizielle Stellungnahme zu einem möglichen Wasserpark stammt aus dem Jahr 2013 (wir berichteten). Damals wurde das Vorhaben, einen Wasserpark bauen zu wollen, bereits bestätigt. Nun liegt auch eine Genehmigung dafür vor.

Andere LEGOLAND-Freizeitparks weltweit bieten ihren Besuchern bereits die Möglichkeit, die LEGO-Welten auch im Wasser zu erleben.

Das geplante Freizeitbad des LEGOLAND Deutschland war bereits in der Vergangenheit Thema von Unstimmigkeiten bei der Gemeinde: Die Stadt Leipheim hatte 2014 in einer Stellungnahme vom Park gefordert, derartige Vorhaben aus dem Plan zu streichen, mit der Begründung, dass öffentliche Einrichtungen, die steuerfinanziert seien und sich bereits in der Umgebung befinden, gefährdet werden könnten.

Derlei Forderungen wiesen die Günzburger Räte um Oberbürgermeister Gerhard Jauernig bestimmt zurück: „Wir können nicht als Stadt aktiv werden, indem wir eine von uns allen gewünschte Einrichtung verbieten. Wir brauchen im nördlichen Landkreis ein Angebot für Schule und Vereinssport, und wir wären glücklich, wenn wir darüber hinaus auch ein Freizeitbad nach Günzburg holen,“ so Jauernig laut einem Bericht der Augsburger Allgemeinen. Ein teures Spaßbad eines privaten Anbieters stehe nicht in Konkurrenz mit steuerfinanzierten, örtlichen Sportbädern.

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