Münchner Tierpark Hellabrunn – Badezeit für Familie Wasserschwein

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Wasserschwein im Tierpark Hellabrunn
Bildquelle: Tierpark Hellabrunn, Eva Korb

Nachdem die Eisheiligen vorbei sind, kann sich die fünfköpfige Wasserschwein-Familie im Münchner Tierpark Hellabrunn am kommenden Wochenende über das sommerliche Wetter freuen.

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Mit den steigenden Temperaturen haben die Wasserschweine nun endlich auch wieder die Gelegenheit, den großen Wasserlauf auf der Außenanlage dafür zu nutzen. Es ist eine Premiere für Pinto und Pacita, die beiden Jungtiere, die am 24. Oktober 2015 in Hellabrunn geboren wurden. Für sie wird das Baden und Suhlen im Wassergraben der Anlage ein besonders großer Spaß werden, womit sie ihrem Namen sicherlich große Ehre machen. Ihr sprechender Name entspricht jedoch eigentlich nur zur Hälfte der Wahrheit: So baden die aus Südamerika stammenden Wasserschweine zwar für ihr Leben gern, aber es handelt sich bei der Tierart gar nicht um Schweine, sondern vielmehr um die größten Nagetiere der Welt. Sie leben im tropischen Regenwald genauso wie in Sumpfgebieten und den südamerikanischen Savannen. Insgesamt besteht die Wasserschwein-Familie im Tierpark aus den knapp vier Jahre alten Eltern, einem im März 2015 geborenen Weibchen und den im Oktober geborenen Zwillingen.

In Hellabrunn leben die Wasserschweine gemeinsam mit Nandus, Darwin-Nandus, Vicunjas, Pampashasen und einer alten Ameisenbär-Dame gemeinsam in einer großen Wohngemeinschaft. Die Gemeinschaftshaltung ermöglicht dem Besucher einen spannenden Blick auf die Tierwelt Südamerikas. Das Zusammenleben dieser ganz unterschiedlichen Tierarten bedeutet gleichzeitig auch Abwechslung und Unterhaltung für die tierischen WG-Bewohner.

Neue Mitbewohner in der tierischen WG

Seit dem letzten Winter haben die Tiere der Südamerika-Anlage mit einem Pärchen der aus Patagonien stammenden Darwin-Nandus neue Mitbewohner. Diese als potenziell gefährdet geltende Art der südamerikanischen Laufvögel wird in Deutschland vergleichsweise selten gehalten. Das Hellabrunner Paar besteht aus einem in Edinburgh geborenen Hahn und einer aus dem Zoo Zlin-Lesna in Tschechien stammenden Henne. In ihrer südamerikanischen Heimat sind die schönen Vögel mit dem flauschig aussehenden Gefieder insbesondere durch die zunehmende Viehzucht und durch gezielte Bejagung bedroht. Der Tierpark hofft in den nächsten Jahren auf Zuchterfolge bei dieser attraktiven Tierart.

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