Orang-Utan-Baby im Zoo Rostock geboren: Zehntes Jungtier im Rostocker Zoo

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Orang-Utan-Baby Zoo Rostock 2017
Bildquelle: Zoo Rostock

Für Ende August wurde Nachwuchs im DARWINEUM erwartet. Nun hatte es die 13-jährige Orang-Utan-Dame „Hsiao-Ning“ doch etwas eiliger. Am Montag, dn 24. Juli 2017, hat sie um 10.25 Uhr ihr erstes Baby zur Welt gebracht. Das kleine Mädchen ist das insgesamt zehnte Orang-Utan-Jungtier im Rostocker Zoo. Vor vier Jahren wurde „Surya“ als erster Nachwuchs bei den Rostocker Menschenaffen im DARWINEUM geboren.

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„Wir sind alle positiv überrascht und glücklich darüber, wie gut und reibungslos die Geburt und die ersten Tage mit dem Baby verlaufen sind“, sagte heute Kuratorin Antje Zimmermann. „Die Geburt verlief sehr schnell und ohne jegliche Komplikationen“, informierte Tierpfleger Tobias Pollmer, der den Geburtsvorgang beobachten konnte. „Das Baby wurde sofort von der Mutter angenommen und versorgt. Hsiao-Ning hat sich von der ersten Sekunde an sehr achtsam und zärtlich um ihr Kleines gekümmert.“

Die kritische Phase betrifft eigentlich vor allem den Moment der Geburt und die Minuten danach. Da es für „Hsiao-Ning“ das erste Jungtier und sie selbst eine Handaufzucht ist, war es für die Tierpfleger ein unglaublich spannender Augenblick. Anschließend konnte sich die frischgebackene Mutti von der Geburt erholen, eine Beziehung zu ihrem Nachwuchs aufbauen und mit dem Säugen beginnen. Sie wird von ihren Tierpflegern mit ihren Lieblingsspeisen, beispielsweise Bananen und weiterem süßen Obst, verwöhnt. Sie bekommt viel zu trinken, damit auch die Muttermilch gut fließen kann. „Hsiao-Ning“ macht einen sehr zufriedenen und entspannten Eindruck und war am Donnerstag das erste Mal mit ihrem Baby auf der Anlage.

Auch Papa „Sabas“ und ihre Schwester „Dinda“ haben vorbildlich reagiert. „Sabas“ hat sich den Familienzuwachs kurz angesehen und sich dann wieder dem Tagesgeschehen zugewandt. Tante „Dinda“ interessiert sich sehr für das Baby und darf es auch aus der Nähe bestaunen.

Das Baby wiegt schätzungsweise 1,5 kg und wird erst später untersucht. „Im Urwald ist auch kein Tierarzt in der Nähe, wir lassen die Mutter da ganz in Ruhe“, betonte die Kuratorin. Aktuell braucht „Hsiao-Ning“ noch viel Ruhe und wird deshalb auch die nächsten zwei, drei Wochen noch nicht regelmäßig im DARWINEUM zu sehen sein. Schon bald sollen auf der Zoo-Facebookseite die Namensvorschläge der Tierpfleger zur öffentlichen Abstimmung gestellt werden.

Die Eltern „Hsiao-Ning“ und „Sabas“

„Hsiao-Ning“ ist am 31. August 2003 in Monkey World im englischen Dorset geboren. Die sensible und etwas schüchterne „Hsiao-Ning“ ist eine Handaufzucht aus einem Orang-Utan-Kindergarten. Ihr Partner „Sabas“ ist der am 24. September 2003 in Rostock geborene Sohn von „Sunda“ und „Ejde“. Mit dem Wechsel vor fünf Jahren ins DARWINEUM wurde „Sabas“ erstmals von seinen Eltern getrennt, um eine eigene Familie zu gründen. Diese ist nun um das erste Kind der Beiden gewachsen. Zur Gruppe des 13-Jährigen gehören „Hsiao-Nings“ ebenfalls eher ruhige Schwester „Dinda“ (11). Im Nachbargehege leben „Sabas“ Eltern „Sunda“ (40) und „Ejde“ (36) sowie ihr Kind „Surya“ (4) und „Miri“ (12).

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