Premiere in Frankreich: Le Parc des Combes kündigt „CANAD’R“ als Neuheit 2017 an

Le Parc des Combes Canad'R
Bildquelle: Le Parc des Combes

Le Parc des Combes bekommt in der kommenden Saison mit dem Überschlag-Fahrgeschäft „CANAD’R“ einen neuen Thrill-Ride. Das ist die erste Attraktion vom Typ Flying Fury in Frankreich.

Der nahe Dijon gelegene französische Freizeitpark Le Parc des Combes erhält in der kommenden Saison eine neue Attraktion. Das Überschlag-Fahrgeschäft „CANAD’R“ erinnert an ein Flugzeug, das aus einer T-Säule und zwei zueinander parallelen, aber voneinander unabhängigen Armen besteht. Die Arme können sich in beide Richtungen drehen und auf bis zu 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen.

Auf einer Höhe von bis zu 40 Metern wirkt bis zu der fünffachen Kraft auf den Körper ein. Ein weiteres Highlight der neuen Attraktion besteht in den Fahrergondeln, die sich – gleichzeitig mit den Bewegungen der beiden Armen – um 360 Grad drehen können. Die Überschlag-Sensation ist eine Premiere für Frankreich, denn diese Art Fahrgeschäft gibt es stationär bisher nur in Kopenhagen. Pünktlich zum Saisonstart soll „CANAD’R“ am 1. April 2017 Le Parc des Combes um einen Thrill Ride erweitern.

Das Getriebe der Flugzeugattraktion wird mit elektromechanischen Motoren durch einen Inverter gesteuert. Laut Hersteller wird es für die Fahrgäste auch möglich sein, das Flugzeug mithilfe eines Joysticks selbst zu steuern. „CANAD’R“ wird somit zu einem Live-Flugsimulator, in dem die Passagiere die Flugbewegungen mitbestimmen können. Zudem berichtet die französische Tageszeitung „Le Creusot“ von Spezialeffekten wie Feuer und Wasser, die das Fahrerlebnis im „CANAD’R“ noch abenteuerlicher gestalten sollen.

Parkleiter Serge Chevalier äußerte gegenüber „Le Creusot“ die Höffnung, durch die neue Attraktion das Image und die Beliebtheit des Parks zu stärken und mehr Touristen in die französische Kleinstadt Le Creusot mit rund 22.000 Einwohnern anlocken zu können.

Beim „CANAD’R“ handelt es sich um das „Flying Fury“-Modell des Herstellers Technical Park, der seinen Sitz im norditalienischen Melara hat. Bisher gibt es erst ein stationäres Fahrgeschäft dieser Art: Im Vergnügungspark Tivoli in Kopenhagen lässt „Vertigo“ seit 2009 die Herzen der Besucher schneller schlagen. Der Name der Attraktion ist dabei Programm, denn Rotation, Höhe und Geschwindigkeit sorgen in der Tat für Schwindel.

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