Phantasialand-Chef prognostiziert Umbruch der Freizeitpark-Branche

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Phantasialand
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Die deutschen Freizeitparks stehen vor einem Umbruch, so der Chef des Phantasialands in Brühl. Er  sagt seiner Branche eine schwierige Zukunft voraus und geht von Schließungen kleinerer Parks in den nächsten Jahren aus.

Die Zeitung „Die Welt“ traf sich mit Ralf-Richard Kenter, dem Chef des Phantasialands in Brühl bei Köln, um mit ihm über den Status Quo seines Freizeitparks, dessen Zukunft und die Branche im Allgemeinen zu reden.

So gibt es nach Aussagen von Kenter derzeit ein leichtes Wachstum der Freizeitpark-Branche, allerdings sei der Markt für Freizeitparks als Ausflugsziele für einen Tag gesättigt. Die Parks müssten sich entwickeln, hin zu Kurzurlaubszielen mit Übernachtung – denn „ein Tagesgast lässt nach offiziellen Angaben im Schnitt 37 Euro […], ein Übernachtungsgast rund 145 Euro“ in der Region des Phantasialands. Mit einem Übernachtungs-Angebot vergrößere sich darüber hinaus der Einzugsbereich und die Gäste würden weitere Anreisen in Kauf nehmen – fast schon ein Garant für einen Anstieg der Besucherzahlen.

Nach Auffassung vom Phantasialand-Chef wird es dann bald eine Zweitlung geben: Kleine Parks bedienen regionale Besucher mit vergleichsweise günstigen Tagesangeboten, große Parks rüsten um und werden zu Urlaubszielen, an denen man länger verweilt – etwa mit Feriendörfer und Hotels.

Das Phantasialand ist nach dem Europa-Park Deutschlands zweitgrößter Freizeitpark und wird jährlich von rund zwei Millionen Besuchern aufgesucht. Es werden 500 feste und saisonal weitere 850 Mitarbeiter beschäftigt.

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