Alpha-Version der Freizeitpark-Simulation Planet Coaster veröffentlicht

Planet Coaster
Bildquelle: Planet Coaster

Das Tycoon-Genre meldet sich 2016 mit einem Knall zurück. Planet Coaster, das neue Spiel der einstigen RollerCoaster Tycoon-Macher, soll im Laufe des Jahres erscheinen – eine frühe Version könnt ihr schon jetzt spielen.

Erfahrene Gamer erinnern sich vielleicht nostalgisch an die gute alte Zeit der Aufbauspiele zurück. In ihnen konnten kreative Spieler nicht nur zu Bauherren von Dörfern und Städten werden, sogar Gefängnisse, Krankenhäuser und Restaurant-Ketten erhielten mit der Zeit ihre eigenen, beliebten Ableger. Besonders Freizeitparksimulationen erfreuten sich großer Beliebtheit, was die zahlreichen Fortsetzungen von Spielen wie RollerCoaster Tycoon und Theme Park beweisen. Mittlerweile ist es etwas still um das Genre geworden – doch das soll sich noch in diesem Jahr ändern. Mit RollerCoaster Tycoon World steht die lange erwartete Fortsetzung des Klassikers in den Startlöchern. RollerCoaster Tycoon 2 werdet ihr bald auch mobil genießen können. Und mit Planet Coaster geht eine brandneue Lizenz an den Start. In der spielbaren Alpha-Version könnt ihr euch jetzt selbst überzeugen, ob das Spiel das Zeug hat, zum neuen Genre-Primus zu werden.

Freie Hand bei der Parkgestaltung

Aufbausimulationen leben von der Kreativität und Vorstellungskraft der Spieler. Um den Architekten am Bildschirm die gestalterische Freiheit zu ermöglichen, die das Genre so aufregend macht, ist es notwendig, ihnen umfangreiches Werkzeug und eine breite Palette an vorgefertigten Bauteilen bereitzustellen. Planet Coaster legt in dieser Hinsicht noch einen drauf: mit dem modularen Bausystem der Entwickler lassen sich aus verschiedenen Gegenständen neue Objekte zusammensetzen. Fahrgeschäften, Verkaufsständen und anderen Objekten und Gebäuden im eigenen Park kann so eine ganz individuelle Note verliehen werden.

Planet Coaster Landschaft

Die Landschaft könnt ihr nach Belieben formen und gestalten (Bild: Planet Coaster)

Auch die Landschaft können Spieler nach Belieben modellieren. Mit dem neuen Sculpting-Feature verformt ihr das Terrain ganz nach euren Wünschen und könnt damit nicht nur Hügel, Berge und Täler kreieren, sondern auch detaillierte Figuren aus Stein meißeln und Tunnelsysteme graben, die ihr ganz mit euren Attraktionen verschmelzen lässt. So viel kreative Freiheit bot bisher kein Tycoon-Spiel – der Individualisierung eures Parks sind kaum Grenzen gesetzt.

Unternehmer spielen

Doch nicht nur gestalterische Kreativität ist bei Aufbausimulationen gefragt. Auch als Manager müsst ihr brillieren, um eure Parks profitabel zu machen. Auch wenn in der spielbaren Alpha-Version des Titels der Baumodus im Vordergrund steht, versprechen die Entwickler einen Manager-Modus, der sich mit mit dem Umfang der RollerCoaster Tycoon Spiele vergleichen lässt. Ihr müsst euer Personal einstellen und verwalten, eure Preise anpassen und Attraktionen für verschiedene Zielgruppen bauen. Parkgäste in Planet Coaster verhalten sich dabei intelligent und haben ihre ganz eigenen Ansprüche – so müsst ihr Familien mit Kindern beispielsweise andere Unterhaltungsmöglichkeiten bieten als Thrill-suchenden Teenagern.

Planet Coaster

Ihr seid Architekt, Unternehmer und Besucher in einem (Bild:Planet Coaster)

Auch einen Story-Modus mit Kampagne und verschiedenen Herausforderungen und Missionen wird das fertige Spiel bieten.

Bauen, verwalten – und fahren

Klar, das Bauen und Managen eines eigenen Parks sorgt allein schon für viele Stunden Spielspaß. Doch Freizeitparkunternehmer sind immer auch Fans, und die Erfahrung der Simulation wäre nicht perfekt, dürfte man nicht selbst von Zeit zu Zeit in die Haut eines Besuchers schlüpfen. Planet Coaster macht hier keine Ausnahme und besticht mit stufenlosem Zoom und einem immersiven Erkundungsmodus. Spieler können sich jede beliebige Attraktion aus der Ego-Perspektive selbst ansehen und die Reaktionen der Besucher auf sich einwirken lassen. Die Grafikpracht des Titels zeigt sich nicht zuletzt an den vielen Details, die man erst aus nächster Nähe erkennt, und dem beeindruckenden Tag-Nacht-Wechsel.

Planet Coaster

Schlüpft selbst in die Rolle der Besucher und fahrt mit euren eigenen Attraktionen (Bild: Planet Coaster)

Inhalt der Planet Coaster-Alpha und Systemvoraussetzungen

Die Planet Coaster-Alpha wird in drei Phasen ablaufen, von denen die erste nun gestartet ist. Sie enthält neben den modularen Baufeatures vorgefertigte Attraktionen, Geschäfte und einige Parks. Auch den Achterbahnbau könnt ihr schon jetzt mit einem kleinen Trick freischalten, indem ihr das Wort „underconstruction“ in eines der Suchfelder unter den Menüpunkten Rides, Scenery oder Terraforming eingebt.
Terraforming werdet ihr ab der zweiten Alpha-Phase betreiben können. Phase 3 wartet dann mit Community Features und speicherbaren Vorlagen für eure eigenen, individuell dekorierten Attraktionen auf.

Wer Planet Coaster spielen möchte, braucht einen einigermaßen starken Rechner. Die Systemvoraussetzungen lauten:

  • Windows 7 64 Bit oder besser
  • Intel Core i5 – 2300 oder besser, AMD FX-4300 oder besser
  • Nvidia GTX 560 oder besser, ATI Radeon 7850 mit 2GB VRAM oder besser
  • 8 GB RAM

Im Video-Tutorial der Entwickler könnt ihr sehen, was euch in der Alpha erwartet:

Planet Coaster soll im vierten Quartal 2016 erscheinen. Für 29,99 Dollar (rund 27 Euro) könnt ihr das Spiel im Frontier Store vorbestellen. Wenn ihr schon jetzt spielen wollt, könnt ihr euch für 74,99 Dollar (rund 66 Euro) Zugang zur Early Bird Version mit dem Alpha Upgrade sichern.

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