Rummel-Rückblick Juni 2016: Weltneuheit „Infinity“ feiert Premiere in Pforzheim

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Rummel-Rückblick Mai 2016
Bildquelle: Parkerlebnis.de

Deutschland ist mit der Überschlagsschaukel „Infinity“ nicht nur um eine Weltneuheit reicher, sondern erhält auch zwei neue Geisterbahnen der besonderen Art, die kurz vor ihrer Premiere stehen. Mehr dazu und viele weitere Neuigkeiten in unserer neuen Ausgabe des Rummel-Rückblicks!

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Nachdem viele Schausteller Anfang Juni noch mit der Konstruktion und Errichtung von neuen Fahrgeschäften beschäftigt waren, feierte Familie Hoefnagels mit ihrer weltweit einmaligen Überschlagsschaukel „Infinity“ in Pforzheim Premiere. Die Familie Grass konnte mit ihrer neuen Geisterbahn „Zombie – Die Geisterbahn“ allerdings nicht wie geplant ihre Premiere im Juni feiern, sondern musste die Eröffnung auf den 1. Juli in Wiesbaden verschieben.

Kurz vor der Premiere ihrer neuen Attraktionen stehen auch Familie Fellerhoff mit der Geisterbahn „Geisterdorf“ und Familie Gusowski mit dem Disco Round „Turbine“. Beide Anlagen wurden schon auf dem Betriebshof aufgebaut. Länger wird es noch mit der Umgestaltung der Achterbahn „Feuer + Eis“ dauern – man erweitert die Anlage von Zeit zu Zeit mit neuen Effekten.

Auch bereiten sich schon die ersten Schausteller auf das nächste Jahr vor, unter anderem Harry Bruch, der nun enthüllte, dass seine angekündigte Neuheit für 2017 ein KMG Speed wird. Ebenfalls sorgte Familie Vorlop für Aufsehen, die bekanntgab, ab 2017 mit einer Achterbahn aus dem Schwabenpark durch Deutschland zu reisen.

Eine Rekommandation der besonderen Art gelang der Familie Schneider an ihren Freifalltürmen „Power Tower 2“ und „Hangover – The Tower“. Wie gut man improvisieren kann, wenn einmal die Musik am Fahrgeschäft ausfällt, zeigen wir euch im Rummel-Rückblick-Spezial.

Nun aber viel Spaß mit der Juni-Ausgabe des Rummel-Rückblicks!

Inhaltsverzeichnis

Rummel-Rückblick-Spezial

Im Spezialbereich des Rummel-Rückblicks erscheinen besondere Artikel, die sich ausführlich mit bestimmten Vorkommnissen bei Fahrgeschäften oder auf Volksfesten auseinandersetzen, die überhaupt nicht in den Alltag passen.

  • Zweimal Schneider in Kiel: Freifalltürme stehen unmittelbar nebeneinander und sorgen für Stimmung
  • Auf der Kieler Woche konnten Kirmesfans vom 18. Juni bis zum 26. Juni 2016 einen sehr seltenen Blick genießen: Beide Freifalltürme der Schaustellerfamilie Schneider waren unmittelbar nebeneinander aufgebaut.

    "HangoverTower" und "PowerTower 2" auf der Kieler Woche 2016

    Ein seltener Anblick auf der Kieler Woche 2016. (Foto: Schneider)

    Diese Besonderheit wusste Familie Schneider zu nutzen und sorgte mit zwei Rekommandeueren, einer am „Power Tower 2“, der andere an „Hangover – The Tower“, für viel Stimmung auf dem Festplatz, da sie immer mal wieder lustige Gespräche miteinander führten und sich oftmals perfekt ergänzten. Auch kam es hin und wieder zu kleinen und humorvollen Diskussionen, in denen es darum ging, welcher der beiden Freifalltürme denn nun der bessere sei. Wer mit beiden Anlagen fahren wollte, konnte außerdem ein vergünstigtes Kombi-Ticket kaufen.

    "HangoverTower" und "PowerTower 2" auf der Kieler Woche 2016

    „Hangover – The Tower“ bietet von beiden Freifalltürmen wohl die bessere Aussicht auf Kiel. (Foto: Schneider)

    Dass die Mitglieder der Familie Schneider auch Meister im Improvisieren sind, zeigt ein Fan-Video, in dem man einen Musikausfall bei den Freifalltürmen erleben kann. Mit lustigen Sprüchen wird die musiklose Zeit perfekt überbrückt:

  • Starflyer „Around the Word“ mit besonderer Effekte-Fahrt auf niederländischem Festival „Defqon.1“
  • Nachdem das Hardstyle-Festival „Defqon.1“ im Jahre 2003 im niederländischen Almere ins Leben gerufen wurde und 2011 aufgrund fehlender Genehmigungen ein neuer Veranstaltungsort gesucht werden musste, entschied man sich für ein Gelände in Biddinghuizen, nahe dem Freizeitpark Walibi Holland, auf dem das bekannte Festival auch heute noch stattfindet. Neben einem aufwendigen Bühnenset erwartete Besucher in diesem Jahr vom 24. Juni bis zum 26. Juni auch der 60 Meter hohe Kettenflieger „Around the World“ der Schaustellerfamilie van der Beek.

    Passend zum Festival sorgte das Kirmesfahrgeschäft allerdings nicht nur für schöne Blicke auf die Umgebung bei Mitfahrern, sondern auch für eine spektakuläre Lichter- und Effekte-Show, die bei Gästen der Veranstaltung für ordentliche Stimmung sorgte.

    "Around the World" (Kirmes)

    „Around the World“ bietet Gästen des Festivals ein wunderschönes Spektakel. (Foto: Defqon.1)

    Da man mit solch einer Effekte-Fahrt auf normalen Kirmesplätzen wohl nicht rechnen kann, nahm Familie van der Beek den großen Moment mit einer Kamera auf und stellte das Video auf der Internetplattform Facebook zur Verfügung. Schon nach einer Woche generierte das Video ca. 60.000 Aufrufe.

Neuigkeiten und Baufortschritte des Monats

Im Neuigkeiten-Bereich des Rummel-Rückblicks verpasst ihr keine Ankündigungen zu neuen Attraktionen oder Konstruktionsfortschritte bei sich im Bau befindlichen Fahrgeschäften.

Die einzelnen Meldungen im Detail:

  • Weltneuheit „Infinity“ feiert erfolgreich Premiere in Pforzheim
  • Nach Monaten voller Vorfreude konnte die weltweit größte Überschlagsschaukel „Infinity“ der Familie Hoefnagels vom 10. Juni bis zum 19. Juni 2016 seine Fahrgäste bei der Premiere auf der Pforzheimer Mess beeindrucken. Bevor es zu der Eröffnungsfahrt der 65 Meter hohen Kirmesattraktion des niederländischen Herstellers KMG kam, erfolgte eine Taufe, um sich den kirchlichen Segen zu sichern.

    "Infinity" von Hoefnagels (Kirmes)

    „Infinity“ stellt Pforzheim auf den Kopf. (Foto: Hoefnagels)

    Wie von Hoefnagels erhofft, wurde die Kirmesneuheit des Typs KMG Inversion-24 sehr gut bei den Volksfestbesuchern angenommen und schnell zum Highlight des Kirmesplatzes. So kam es schnell dazu, dass der vorgegebene Wartebereich gar nicht mehr für die Anstehenden ausreichte.

    "Infinity"-Warteschlange (Kirmes)

    Wer „Infinity“ in Pforzheim testen wollte, musste oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen. (Foto: Hoefnagels)

    In diesem Jahr ist „Infinity“ unter anderem noch in Hannover, Düsseldorf, Düren, Bietigheim-Bissingen und Bonn zu erleben.

  • Achterbahn „Feuer + Eis“ reist unter neuem Besitzer: Veränderungen auf neuer Website festgehalten
  • Nachdem die Achterbahn „Feuer + Eis“, der letzte auf Volksfesten reisende Powered Coaster des Herstellers Mack, seit 1995 in Besitz der Schaustellerfamilie Courtney war, wird die Anlage seit Anfang 2016 von den Familien Barth und Kipp betrieben. Durch den Besitzerwechsel kam es dazu, dass die 280 Meter lange Achterbahn komplett umgestaltet wurde und neue Effekte erhielt. Schon umgesetzte und auch kommende Veränderungen werden nun auf der neuen Website der Attraktion genau vorgestellt und erklärt.

    "Feuer + Eis" auf der Kirmes

    Anfang 2016 erhielt der Powered Coaster „Feuer + Eis“ ein neues Erscheinungsbild. (Foto: Barth & Kipp)

    Neben einer farblichen Anpassung, durch welche unter anderem die Schienen, das Kassenhaus und bald auch der Achterbahnzug in neuem Glanz erstrahlen, spendierten die neuen Besitzer der Fahrattraktion auch einige Spezialeffekte. So kann man zum Beispiel ab spätestens 2017 einen kleinen Vulkan entdecken, der kurz davor ist, auszubrechen, aber auch Nebelschwaden erwarten einen bei der Einfahrt in den Indoor-Teil der Achterbahn.

    Die ansprechende Gestaltung können Kirmesfans in diesem Jahr unter anderem noch in Bietigheim, Bonn, Hamm und Dinslaken erleben.

  • Vorlop reist ab 2017 mit Achterbahn aus dem Schwabenpark
  • Nachdem Lutz Vorlop schon 2015 auf einer Pressekonferenz verlauten ließ, dass die Schaustellerfamilie ab 2017 mit einer neuen Achterbahn über die Kirmessen reisen wird, wurde diese Aussage nun auch auf der Website der Familie Vorlop bestätigt. Bei der Achterbahn handelt es sich um die „Himalayabahn“, die bis vor Kurzem noch im Schwabenpark zu finden war, allerdings für die neue Attraktion „Märchen-Rundbootfahrt“ weichen musste. In der Anlage mit einer Front von 55 Metern sitzt man während der Fahrt in Einzelchaisen.

    Neue Achterbahn für Vorlop (Kirmes)

    Vorlop geht ab 2017 mit der „Himalayabahn“ aus dem Schwabenpark auf Reisen. (Foto: Vorlop)

  • „G-Force“ von Kollmann erhält neue Kasse
  • Wie Josef Kollmann auf der Internetplattform Facebook mitteilt, entsteht momentan eine neue Kasse für sein Fahrgeschäft „G-Force“. Bei „G-Force“ handelt es sich um einen Afterburner des niederländischen Herstellers KMG, mit dem Kollmann in diesem Jahr unter anderem noch Plüderhausen und Warendorf bereist.

    Neue Kasse für "G-Force" (Kirmes)

    Kollmann lässt eine neue Kasse für „G-Force“ anfertigen. (Foto: Kollmann)

  • Fellerhoffs „Geisterdorf“ zusammengebaut und bald bereit für Premiere
  • Nachdem Familie Fellerhoff in den letzten Monaten hart an der Fertigstellung der neuen Geisterbahn „Geisterdorf“ gearbeitet hatte, wurde die Fassade der Anlage Anfang Juni fertiggestellt und das „Geisterdorf“ war somit für den ersten Aufbau überhaupt bereit.

    Fassade von "Geisterdorf" (Kirmes)

    Die Fassade vom „Geisterdorf“ wurde Anfang Juni fertiggestellt. (Foto: Fellerhoff)

    Mitte Juni wurde die Geisterbahn dann zum ersten Mal zusammen- und aufgebaut, sodass sich Familie Fellerhoff schon einen ersten Eindruck von der Neuheit machen konnte. Parallel wurden die Figuren, die sich später im Inneren der Anlage befinden werden, in der Lagerhalle umgerüstet, damit sie die Reisen von Volksfest zu Volksfest auch überstehen werden.

    "Geisterdorf"-Aufbau (Kirmes)

    Das „Geisterdorf“ wurde Mitte Juni zum ersten Mal aufgebaut. (Foto: Fellerhoff)

    Die Premiere der Kirmesneuheit findet vom 4. August bis zum 7. August 2016 auf dem Kram- und Viehmarkt in Bad Arolsen statt.

  • Schausteller Schramm erhält neuen Autoscooter
  • Roland Schramm wird noch im Laufe des Jahres mit seinem Sohn David Schramm mit einem neuen Autoscooter durch Deutschland reisen. Die Kirmesattraktion wurde beim tschechischen Hersteller Kolmax-plus bestellt, der unter anderem auch Scheibenwischer-Fahrgeschäfte herstellt. Für Schramm ist es bereits der dritte Kauf eines Autoscooters.

    Kolmax-plus verhandelt mit Schausteller Schramm (Kirmes)

    Schramm und Kolmax-plus freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit. (Foto: Kolmax-plus)

  • „Drifting Coaster“ von Ahrend feiert Deutschlandpremiere
  • Nachdem die FTE Ahrend Ende April 2016 mit der brandneuen Achterbahn „Drifting Coaster“ erfolgreich Premiere in der schweizerischen Gemeinde Luzern feiern konnte, fand vom 4. Juni bis zum 9. Juni 2016 auf der Domweih in Verden an der Aller endlich auch die Deutschlandpremiere statt, zu der viele Fans anwesend waren. Danach reiste man allerdings erneut in die Schweiz, um auf dem Albanifest in Winterthur anwesend zu sein.

    "Drifting Coaster" von Ahrend (Kirmes)

    Der „Drifting Coaster“ war erstmals auf der Luga in Luzern fahrbar. (Foto: FTE Ahrend)

  • Münchner Schausteller nach Hasskommentaren verurteilt
  • Das Amtsgericht München hat einen Schausteller, der auch regelmäßig auf dem Oktoberfest in München präsent ist, wegen Volksverhetzung zu 100 Tagessätzen zu je 20 Euro verurteilt. Nachdem er in kürzester Zeit zwei seiner Grundstücke für Flüchtlingsunterkünfte räumen musste, schrieb er nach eigenen Aussagen aus Wut auf der Homepage einer Zeitung aus Sachsen-Anhalt hetzerische Kommentare gegen Flüchtlinge. Zu der Wut kam es angeblich durch Geldverluste aufgrund der Räumung. Der 41-jährige Schausteller schrieb unter anderem von der „arischen Rasse“, zudem solle man die Container, in denen die Flüchtlinge leben, „zuschweißen und versenken“.

  • Drehende Gondel an Freifallturm „Skyfall“ montiert
  • Bislang war „Hangover – The Tower“ der einzige Freifallturm Deutschlands, der Mitfahrern die Chance bietet, den Turm mit drehender Gondel hochzufahren. Nun wurde die Möglichkeit allerdings auch am „Skyfall“ von Schausteller Goetzke umgesetzt und bereits vom TÜV kontrolliert, sodass der 80 Meter hohe Freifallturm schon auf dem Kiliani-Volksfest in Würzburg mit der drehenden Gondel fahren kann. Danach macht „Skyfall“ noch in Düren, Straubing, München und Hamburg Halt.

    "Skyfall" mit drehender Gondel (Kirmes)

    Ab Mitte des Jahres reist der „Skyfall“ nun mit drehender Gondel. (Foto: Goetzke)

  • Hanstein erneuert Schriftzug bei „Wellenflug“
  • Pünktlich zum Sommer-Send in Münster überarbeitete der Schaustellerbetrieb Hanstein den Schriftzug von ihrem Fahrgeschäft „Der Wellenflug“. Neben dem neuen Design befinden sich an dem Schriftzug nun auch viele LED-Leuchten, die für ein stimmiges Gesamtbild sorgen sollen. Nach Ende des Volksfestes in Münster montiert man an den Schriftzug außerdem noch eine kleine Krone und neue Lichtleisten an der Rückwand.

    Schriftzug bei "Der Wellenflug" (Kirmes)

    „Der Wellenflug“ reist nun mit neuem Schriftzug. (Foto: Hanstein)

  • „Turbine“ von Gusowski nach bestandener TÜV-Prüfung fahrbereit
  • Nachdem in den letzten Monaten stark an dem neuen Disco Round „Turbine“ gearbeitet wurde, bestand Besitzer Gusowski mit seinem neuen Fahrgeschäft Anfang Juni die nötigen TÜV-Prüfungen und beweist somit, dass seine „Turbine“ absolut sicher ist. Auch die DIN 13814 wurde erfolgreich umgesetzt.

    "Turbine" von Gusowski (Kirmes)

    Die „Turbine“ ist nun für alle Mutigen fahrbar. (Foto: Gusowski)

    Nun arbeitet man nur noch an Kleinigkeiten wie zum Beispiel an den Gondeln und Aufgängen, die sich derzeit bei einem Maler befinden. So kann das Fahrgeschäft pünktlich zur Premiere im August glänzen. Ein Mitfahr-Video zur „Turbine“ hat Gusowski nach der Fertigstellung der Anlage schon vorgestellt:

  • Kirmesneuheit für 2017 „Fighter“ wird KMG Speed
  • Nachdem Harry Bruch Mitte Mai 2016 den „Fighter“ als Kirmesneuheit für 2017 ankündigte, enthüllte er nun auch die Art des Fahrgeschäfts: Seine Neuheit wird ein Speed des niederländischen Herstellers KMG. Wie ein Artwork zeigt, wird die neue Anlage eine Superhelden-Gestaltung besitzen.

    "Fighter" von Bruch (Kirmes)

    Harry Bruch reist ab 2017 mit einem KMG Speed. (Foto: Bruch)

  • Holzem verkauft „Avenger“ an Zinnecker
  • Schon seit 2013 reist die Schaustellerfamilie Holzem mit dem KMG Inversion „Avenger“ über die deutschen Kirmesplätze, doch nun wird die Überschlagsschaukel verkauft und man könnte sich eine neue Fahrattraktion kaufen. Beim neuen Besitzer des „Avenger“ handelt es sich um den bayerischen Schausteller Manuel Zinnecker, der schon Erfahrung mit Überschlagsschaukeln hat.

  • „Zombie – Die Geisterbahn“ bereit für Premiere in Wiesbaden
  • Nach langer Zeit des Wartens konnte die Schaustellerfamilie Grass alle Arbeiten an der neuen Geisterbahn „Zombie – Die Geisterbahn“ abschließen und ist somit bereit für die Premiere, welche vom 1. Juli bis zum 4. Juli in Wiesbaden-Biebrich stattfindet. Anfang Juni war man noch in die Detailarbeiten vertieft.

    "Zombie - Die Geisterbahn" von Grass (Kirmes)

    „Zombie – Die Geisterbahn“ ist bereit für die Premiere. (Foto: Grass)

  • „Rund um Tegernsee“ nun in Besitz von Christopher Zettl
  • Nachdem das Kirmesfahrgeschäft „Rund um den Tegernsee“ viele Jahre lang unter Wilhelm Hohmann aus München reiste, übergab dieser die Anlage nun Christopher Zettl. Als nächstes wird „Rund um den Tegernsee“ in Waldkraiburg fahrbar sein.

    "Rund um den Tegernsee" von Zettl (Kirmes)

    „Rund um den Tegernsee“ reist nun unter neuem Besitzer. (Foto: Hohmann)

  • Große Sorge um Erhalt der Pforzheimer Mess
  • Nachdem viele Schausteller durch die aufgekommene Debatte um eine Bebauung des Areals, auf der neben kleineren Veranstaltungen auch jährlich die Pforzheimer Mess stattfindet, und eine Verlagerung der Kirmes aufgeschreckt wurden, bemühen sich nun viele Fans und die Schausteller selbst um den Erhalt des Volksfestes. Artur Dingeldein, der Vorsitzende des Verband der Schausteller und Marktkaufleute Pforzheim, betont, dass der zentrale Standort der Kirmes sehr wichtig für das Überleben der Kirmes sei und Veranstaltungen, die an den äußeren Stadtrand verlagert wurden, „den Bach runtergehen“.

Rummel-Bericht

Beim Rummel-Bericht geben ausführliche Berichte einen Rückblick auf die größten Volksfeste des Monats. Dabei bleiben wir nicht unbedingt innerhalb der Grenzen Deutschlands, sondern werfen auch schon mal einen Blick in die Nachbarländer.

  • Karussellfahren vor dem Stadion auf der Wuppertaler Mega-Kirmes
  • Die 5. Wuppertaler Mega-Kirmes fand in diesem Jahr vom 10. Juni bis zum 13. Juni statt. Die gerade einmal fünf Jahre alte Kirmes konnte den Besuchern mit zwölf Fahr- und Belustigungsgeschäften auf relativ kleiner Fläche Spaß und Freude bieten.

    Unter den rund 800 Bewerbern wurden letzten Endes lediglich 80 Schausteller angenommen. In diesem Jahr lockten Fahrgeschäfte wie „Apollo 13“ von der Schaustellerfamilie Küchenmeister, „Rocket“ von Familie Hartmann oder auch der „Euro-Coaster“ der niederländischen Schausteller Fackler-Buwalda. Dennoch musste das Laufgeschäft „Fuzzy’s Lachsaloon“ kurz vor Beginn der Kirmes absagen, ein Ersatz konnte nicht gefunden werden.

    Rocket auf der Wuppertaler Mega-Kirmes

    Das Fahrgeschäft „Rocket“ dreht direkt vor dem Stadion seine Runden. (Foto: Timur Dag, Parkerlebnis.de)

    „Apollo 13“ war sicherlich das diesjährige Highlight auf dem Platz. Der Giant Booster des italienischen Herstellers Fabbri bot für den Preis von 7 Euro allerdings nur eine Fahrt von vier Minuten Länge.

  • Bunte Vielfalt an Attraktionen auf dem Schützenfest in Dormagen
  • Vom 24. Juni bis zum 28. Juni 2016 fand in Dormagen nahe der Walhovener Straße das Schützen- und Heimatfest statt, welches wie gewohnt vom Bürger-Schützen-Verein Dormagen (BSV) veranstaltet wurde. 42 Schausteller warteten auf dem Kirmesplatz auf die Besucher.

    Bei der größten Attraktion auf dem Platz handelte es sich tatsächlich um ein Laufgeschäft, der Spaßparcours „Fuzzy’s Lachsaloon“ von Familie Rasch beeindruckte mit einer Breite von 25 Metern und einer Höhe von 14 Metern. Eine weitere Laufstrecke konnten Besucher des Schützenfestes bei „Dr. Lehmann Horror Lazarett“ zurücklegen. Bei diesem Geisterhaus sorgen nicht nur Figuren, sondern auch echte Menschen für Schreckmomente bei den mutigen Gästen, die das Laufgeschäft als heile Patienten verlassen wollten.

    "Horror Lazarett" von Lehmann (Kirmes)

    Das „Horror Lazarett“ überzeugt nicht nur von außen mit ansprechender Thematisierung. (Foto: Alexander Louis, Parkerlebnis.de)

    Für Familien stand in Dormagen die Achterbahn „High Explosive“ bereit, bei der die Mitfahrer in Loren sitzen und in die Goldgräber-Zeit versetzt werden. Wer es lieber etwas rasanter mag, musste dann schon mit „High Impress“ von Familie Oberschelp oder „Nightstyle“ von Familie Armbrecht fahren. Während Gäste bei „High Impress“ durch schnelle Drehungen mit voller Wucht an den Sitz gepresst werden, wurde Mitfahrern bei „Nightstyle“ das Blut aus dem Kopf entzogen.

    "Nightstyle" von Armbrecht (Kirmes)

    Bei einer Fahrt mit „Nightstyle“ werden die Mitfahrer auf den Kopf gedreht. (Foto: Alexander Louis, Parkerlebnis.de)

  • Straßenfest in Backnang brachte Fahrgeschäfte in die Innenstadt
  • Das 46. Straßenfest in Backnang hat vom 24. Juni bis zum 27. Juni stattgefunden. Insgesamt neun Fahr- und Belustigungsgeschäfte durften die Besucher in diesem Jahr erleben.

    Eröffnet wurde die Kirmes am Freitag, den 24. Juni, gegen 14 Uhr. Geschlossen wurde sie abends am Montag, den 27. Juni. Das Backnanger Straßenfest konnte mit Fahrgeschäften für alle Besucher überzeugen. So wurde für die Thrill-Fans unter den Besuchern das Fahrgeschäft „Free Style“ von Schaustellerfamilie Agtsch geboten, aber auch die ganze Familie kam dort auf ihre Kosten. So waren der „Break Dance“ von Familie Zöllner, das Riesenrad „Juwel“ von Famile Göbel und auch Familie Bügler mit ihrer Achterbahn „Silbermine“ vor Ort.

    Das Straßenfest in Backnang bot Spaß für groß und klein!

    Der „Break Dance“ dreht seine Runden vor „Free Style“ und dem Riesenrad. (Foto: Lukas Reiner, Parkerlebnis.de)

    Während der Spielzeit gab es verschiedene Angebote für die ganze Familie. So gab es am Samstag und am Sonntag, jeweils zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr einen Kindertreff, an dem verschiedenste Aktivitäten für Kinder, wie beispielsweise eine Hüpfburg, ein Rennsimulator, Kinderschminken und vieles weiteres, angeboten wurden. Am Sonntag, den 26. Juni, wurde ein Kunsthandwerkmarkt am Kirmesgelände veranstaltet.

Rummel-Vorschau

Die Rummel-Vorschau gibt einen Überblick auf die anstehenden Volksfeste des nächsten Monats und verrät ebenso die Hauptattraktionen und Highlights der jeweiligen Kirmes.

    Inzwischen ist die Kirmessaison schon in vollem Gange und in der Sommerzeit angekommen, in der traditionell einige der bekanntesten Volksfeste Deutschlands stattfinden. Hohe Erwartungen stellten Fans an die Rheinkirmes in Düsseldorf, welche vom 15. Juli bis zum 24. Juli direkt nebem einem der längsten Flüsse in Deutschland bei den Gästen für Freude sorgen soll. Einer der Blickfänge dürfte wohl die neue und weltweit größte Überschlagsschaukel „Infinity“ sein, die mit 65 Metern Höhe schon von Weitem sichtbar sein wird. Ebenfalls wird der Star Flyer „Condor“ anzutreffen sein, der in Düsseldorf direkt seine Deutschlandpremiere feiert.

    Rheinkirmes in Düsseldorf

    Die Rheinkirmes zählt zu den größten Volksfesten Deutschlands. (Foto: Rheinkirmes)

    Im Norden des Landes wird wohl das Schützenfest in Hannover wieder eine Masse an Besuchern anlocken, die vom 1. Juli bis zum 10. Juli Runden auf der Looping-Achterbahn „Teststrecke“ oder der „Wildwasserbahn“ von Meyer-Steiger drehen dürfen. Ein weiteres Highlight in Hannover dürfte wohl Giant Booster „Apollo 13“ darstellen und wie auch in Düsseldorf wird die 65 Meter hohe Überschlagsschaukel „Infinity“ vor Ort anzutreffen sein. Nicht mehr als zwei Stunden entfernt von Hannover beginnt am 29. Juli der Hamburger Sommerdom, auf dem unter anderem die Achterbahn „Rock & Roller Coaster“ der Familie Vorlop und die Geisterbahn „Tanz der Vampire“ fahrbar sein werden. Die Veranstaltung endet am 28. August.

    Hamburger Dom

    Der Hamburger Dom findet dreimal im Jahr statt. (Foto: Hamburger Dom / Henning Angerer)

    Dass nicht nur in Deutschland die größten Kirmessen Europas stattfinden, zeigt eindrucksvoll die Kermis in Tilburg, welche vom 22. Juli bis zum 31. Juli stattfindet. Auf der größten Kirmes der Niederlande können Besucher unter anderem mit der deutschen Looping-Achterbahn „Cobra – Lost Kingdom Coaster“, der Überschlagsschaukel „Flash“ und dem Freifallturm „The Tower“ fahren.

Eure Meinung ist gefragt!

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Der Rummel-Rückblick des letzten Monats

Habt ihr den Rummel-Rückblick des letzten Monats verpasst? Um euch über die Geschehnisse zu informieren und euch auf dem aktuellen Stand zu halten, lest den Rummel-Rückblick des Monats Mai – viele neue Fahrgeschäfte kurz vor ihrer Premiere.

Habt ein schönes Wochenende!

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