Saurierpark Kleinwelka baut „MITOSEUM“: neuer Eingangsbereich eröffnet 2016

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Mitoseum im Saurierpark Kleinwelka - Konzept
Bildquelle: Saurierpark Kleinwelka/Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft Bautzen mbH (BBB)

Mit einem symbolischen Spatenstich wurde Baubeginn für den neuen Eingangsbereich des Saurierpark Kleinwelka gefeiert. 2016 sollen Besucher durch das „MITOSEUM“ schreiten und in die Urzeitwelt eintauchen können.

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Die großen und kleinen Besucher des Saurierparks in Bautzen, Ortsteil Kleinwelka, erwartet ab 2016, neben lebensgroßen Nachbildungen von Urzeitechsen, ein weiteres optisches Highlight. Das „MITOSEUM“, ein Eingangsgebäude, das seinesgleichen sucht, soll die Entdecker in eine fast vergessene Welt führen. Hier werden lebensgroße Urzeitechsen mit der architektonischen Moderne des „MITOSEUMS“ vereint.

Architektonisches Highlight

Das „MITOSEUM“ stellt den Ursprung allen Lebens dar. Denn der Entwurf ist als Prozess der Mitose – der Zellteilung – heraus entwickelt und bedient sich damit den Vorbildern der Natur. Die Bionik macht hier gleichsam die Entwicklung des Lebens sichtbar. Die Ur-Zelle, die durch Zellteilung zum gebauten, weithin sichtbaren und signifikanten „MITOSEUM“ wird, erweckt beim ankommenden Parkbesucher große Erwartungen. Die sechs Phasen der Mitose, von der Interphase, der Prophase, der Prometaphase, der Metaphase, der Anaphase bis zur Telophase, sind Vorbilder für die Entwicklung des Bauentwurfs und an diesem ablesbar.

Eingangsbereich des Saurierpark Bautzen im Querschnitt

Querschnitt des neuen Eingangsbereichs im Saurierpark Bautzen/Kleinwelka. (Foto: BBB)

Bereits aus großer Entfernung soll eine der „Zellen“ als elliptisches Volumen sichtbar sein. Die Struktur und Farbe der transluzenten Außenhaut aus ETFE-Folien steht als Symbol für Natur und Leben. Die spezielle Folienart zeichnet sich in vielerlei Hinsicht für die Eingangshalle als hervorragend geeignet aus. Sie ist hochtransparent, leicht, robust, witterungsbeständig, selbstreinigend und nicht brennbar. Durch die plastische Zellform wird das „MITOSEUM“ bereits von weitem erkennbar sein und den Parkbesuchern den Weg weisen. „Die neue, außergewöhnliche Kubatur des Eingangsgebäudes macht den Saurierpark zu einem noch spektakuläreren Ort, der die Besucher deutschlandweit begeistern wird“, freut sich Volker Bartko, Geschäftsführer der Beteiligungs – und Betriebsgesellschaft Bautzen mbH, die den Park betreibt.

Architekten-Team mit jahrzehntelanger Erfahrung

Vor 50 Jahren, genau am 1. April 1965, wurde „rimpf ARCHITEKTUR“ durch Günter Haß gegründet. Mit dem „Eishaus“ am Eckernförder Hafen begann die Erfolgsgeschichte des kreativen Architektur-Büros. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen über 20 Mitarbeiter an drei Standorten. „Wir haben uns auf die Ausschreibung beworben, da uns sofort klar war, dass wir mit der Eingangshalle ein Vorzeige-Projekt umsetzen können. Wir freuen uns sehr, dass wir die Möglichkeit bekommen, diesen Auftrag für den Saurierpark zu aller Zufriedenheit durchführen zu können. Die Besucher dürfen gespannt sein“, erzählt Stefan Rimpf, Geschäftsführer von „rimpf ARCHITEKTUR“.

Grundsteinlegung mit Oberbürgermeister Christian Schramm

Am 6. Mai um 10:00 Uhr fanden sich Weggefährten, Freunde und Presse zum Spatenstich mit Grundsteinlegung am Eingang des Saurierparks ein. Das Parkmaskottchen Bodo nahm den Spatenstich gemeinsam mit dem Architekten Stefan Rimpf, dem BBB-Aufsichtsratsvorsitzenden und Bautzener Oberbürgermeister Christian Schramm sowie dem Geschäftsführer der Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft Bautzen mbH, Volker Bartko vor. Direkt im Anschluss wurden die Entwürfe für das „MITOSEUM“ präsentiert.

MITOSEUM - Spatenstich im Saurierpark Bautzen

Spatenstich für das „MITOSEUM“ (v.l.n.r.): Stefan Rimpf (Architekt), Volker Bartko (GF Saurierpark), Bruno (Maskottchen Saurierpark), Christian Schramm (OB Bautzen und Aufsichtsratsvorsitzender, Andreas Breuer (GF Klixer Recycling und Service GmbH). (Foto: BBB)

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