Starkes Debüt für Schaurige Altweibernächte in Tripsdrill – Event-Bericht 2014

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Tripsdrill Halloween
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In diesem Jahr hieß es im Erlebnispark Tripsdrill „Stimmung, Gaudi, Spaß und Spiel – es wird dunkel in Tripsdrill!“ Zum ersten Mal luden Schaurige Altweibernächte 2014 zum Gruseln ein. Wir haben uns die Veranstaltung für euch angesehen.

Schon seit Jahren ist der „Altweibersommer“ im Erlebnispark Tripsdrill bekannt. Im Herbst verwandelt sich der Freizeitpark im schwäbischen Cleebronn in ein Meer aus Kürbissen und präsentiert sich im herbstlichen Gewand mit Vogelscheuchen, Heuballen und mehr. Just zu dieser Zeit fanden 2014 zum ersten mal die „Schaurigen Altweibernächte“ statt. An insgesamt vier Veranstaltungstagen im Oktober schloss Tripsdrill nicht wie gewöhnlich um 18 Uhr seine Tore, sondern lud ab dieser Uhrzeit zum Gruseln in den hinteren Parkbereich ein – ganz ohne Aufpreis.

Tripsdrill Herbst-Dekoration

Schon tagsüber erstrahlte der Erlebnispark Tripsdrill in herbstlicher Dekoration.

Bis 21 Uhr waren während der Schaurigen Altweibernächte 2014 die Achterbahnen Karacho, Mammut und G’sengte Sau geöffnet und somit erstmals bei Nacht fahrbar. Das Gefühl der Achterbahnen bei Nacht haben wir für euch in zwei Videos eingefangen:

Hauptattraktionen während der Schaurigen Altweibernächte waren aber die Grusellabyrinthe. Extra für die Veranstaltung wurde der Wartebereich der G’sengten Sau verlegt und die Burg „Rauhe Klinge“ zum Grusellabyrinth verwandelt; ein zweites wurde als „Waschhaus-Wahn“ im Bereich des Waschzuber-Raftings angelegt.

Tripsdrill Burg Rauhe Klinge bei Nacht

Die Burg Rauhe Klinge wurde nachts in Szene gesetzt.

Die Grusellabyrinthe wurden innen schaurig gestaltet und mit herabhängenden Stoff-Fetzen, Säcken und Seilen ausgestattet. In Kombination mit stellenweise absoluter Dunkelheit oder zumindest nur schummriger Beleuchtung sorgte allein das schon für den ein oder anderen Schrecken. Treibende Musik, Geigenklänge oder starker Herzschlag aus den Musikboxen rundeten die Atmosphäre ab.

Schaurige Altweibernächte 2014 mit Live-Erschreckern

Für besondere Gruselmomente sorgten Live-Erschrecker innerhalb der Grusellabyrinthe. Da immer nur kleine Gruppen von rund fünf Personen auf einmal durch die Häuser geschickt wurden, konnte sich die Erschrecker perfekt auf herannahende Personen konzentrieren und den optimalen Moment zum Erschrecken abwarten. Ob ein unerwartetes „Buh!“ beim Betreten eines neuen Raumes oder ein einfaches Knurren am Ohr bei absoluter Dunkelheit: Das Erschrecken gelang oft sehr gut – für manche recht jungen Besucher auch zu gut. Nicht selten konnte man ein „Ich habe Angst!“ hören oder Tränen in den Gesichtern beim Verlassen der Grusellabyrinthe sehen. Das pauschal empfohlene Mindestalter von acht Jahren war womöglich etwas niedrig angesetzt.

Anders als bei ähnlichen Veranstaltungen anderer Freizeitparks setzte man in Tripsdrill nicht auf möglichst brutale und blutige Maskierung der Erschrecker. Stattdessen traf man auf traditionell gekleidete, etwas mittelalterlich angehauchte Darsteller. Von Waschweibern über Hexen und Clowns bis hin zu Rittern war alles dabei.

Was sich in den Grusellabyrinthen abspielte, haben wir am Beispiel des „Waschhaus-Wahn“ für euch im Video festgehalten:

Erschrecker lauerten dabei nicht nur in den Grusellabyrinthen, sondern vereinzelt auch auf den Wegen zwischen den Attraktionen. Außerdem waren die Wege, vor allem abseits der Hauptattraktionen oder auf dem Weg zurück zum Eingang, oft unzureichend beleuchtet. So konnten sich Kinder an kaum einen Ort richtig sicher fühlen. Hier sollte in den nächsten Jahren nachgebessert werden, wenn man die Schaurigen Altweibernächte weiterhin als Familienveranstaltung bewerben möchte. Eine ausreichende Beleuchtung der Wege sollte außerdem generell sichergestellt werden.

Starkes Debüt der Schaurigen Altweibernächte mit einem willkommenen neuen Konzept

Alles in allem legte der Erlebnispark Tripsdrill mit den Schaurigen Altweibernächten ein starkes Debüt seiner Gruselveranstaltung hin. Das Konzept ist erfrischend anders und sticht aus der Menge an Halloween- und Horrorveranstaltungen der anderen Freizeitparks positiv heraus. Wünschenswert wäre eine Abgrenzung verschiedener Bereiche mit einzelnen Altersempfehlungen, zwingend notwendig eine bessere Ausleuchtung des Parks. Aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wir sind jedenfalls sehr gespannt, wie sich das Event in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.

Im Anschluss erhaltet ihr im Video einen Überblick über die Stimmung und die Grusellabyrinthe bei den Schaurigen Altweibernächten.

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4 Kommentare

Das ist ja mal eine angenehme Überraschung und novelty. Muss man sich direkt mal ansehen!

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Tripsdrill wird in Österreich gleichgesetzt mit einem Ort weit weg von ner grossen Stadt ohne Infrastruktur :-)

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Grusellabyrinth. Schon mal mitgemacht? Allein ist es nicht so lustig aber mit der Clique eine Riesengaudi. Denn nicht nur die Figuren sind grauselig, mehr Angst machen die Schatten. Und wer da aus dem Gebüsch kommt, ein Wildfremder oder ein Freund oder ist es ein Schauspieler, der Frankenstein beherbergt?

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Noch keine Erfahrungen damit aber ich werde es mit Sicherheit ausprobieren! Kann es kaum erwarten!

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