Efteling lädt in den „Palast der Fantasie“: Das ist die neue Themenfahrt „Symbolica“!

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Symbolica in Efteling
Bildquelle: Alexander Louis, Parkerlebnis.de

Pünktlich zum 65-jährigen Jubiläum eröffnete Efteling dieses Jahr die neue Themenfahrt „Symbolica“ und lässt Besucher im „Palasts der Fantasie“ in eine magische Welt eintauchen. Wir verraten euch, was die bisher teuerste Attraktion in der Geschichte des niederländischen Freizeitparks zu bieten hat.

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Am 1. Juli 2017 eröffnete Efteling mit „Symbolica“ eine neue Themenfahrt, die zu einer Rundfahrt durch die königlichen Gemächer im „Palast der Fantasie“ einlädt und Gäste durch modernste Technik in eine Welt abseits der Realität versetzt (wir berichteten). Wir verraten euch, was die Fahrt mit der Neuheit im niederländischen Freizeitpark zu bieten hat und ob die angewandte Technik die Besucher in die gewünschte Fantasiewelt eintauchen lässt.

Die neue Attraktion wurde speziell zu Ehren des 65-jährigen Jubiläums von Efteling geplant und in einer eineinhalb-jährigen Bauphase errichtet. Mit einer Investitionssumme von 35 Millionen Euro stellt „Symbolica“ die bisher teuerste Attraktion von Efteling dar. „Unser Ziel war es, eine außergewöhnliche Familienattraktion zu bauen, speziell zu Ehren des 65-jährigen Efteling-Jubiläums. Jetzt sehen wir, dass ganze Familien für Symbolica anreisen“, so Eftelings Vorstandsvorsitzender Fons Jurgens bei der Eröffnung der Themenfahrt.

Der „Palast der Fantasie“ befindet sich am Ende der von hohen Bäumen umgebenden Eingangsallee „Pardoes Promenade“ und damit eindrucksvoll im Herzen des Freizeitparks als Blickfang von allen Seiten. Statt mit einer imposanten Größe beeindruckt das Anwesen des fiktiven König Pardulfus allerdings mit einer markanten Gestaltung, die durch viele Details geprägt wird.

Verzierte Steinfassaden, an das Gebäude angrenzende Felsen, ein Wasserfall an der Rückseite, an den Wänden wachsende Blumenranken und ikonische Palasttürme lassen es so aussehen, als wäre der Palast schon mehrere Jahrhunderte lang ein fester Bestandteil des Areals in und rund um Efteling.

"Symbolica" in Efteling

Die Fassade des Palasts wurde aufwendig verziert. (Foto: Alexander Louis, Parkerlebnis.de)

"Symbolica" in Efteling

An der Rückseite des Gebäudes fließt Wasser die Felsen hinab. (Foto: Alexander Louis, Parkerlebnis.de)

Moderner als die Fassade hingegen ist das Dach des Gebäudes gestaltet, auf dem sich eine große Solar- und Pflanzenanlage befindet. Etwa 800 Solarmodule sorgen dort für nachhaltige Energiegewinnung und bekräftigen die „grüne“ Philosophie des Freizeitparks. Den Schlossgarten auf dem Dach können Besucher bei einer Fahrt mit der benachbarten „Pagode“ sehen, mit der sie 45 Meter in die Höhe schweben.

"Symbolica" in Efteling

Das Dach des Anwesens besteht aus einem Solarpark. (Foto: Alexander Louis, Parkerlebnis.de

Um in den Wartebereich zu gelangen, durchschreiten Besucher ein geöffnetes Gittertor hinter einem verzierten Brunnen und gelangen in eine kleine Gartenanlage, um welche herum sich die Wege des Warteareals aufteilen. Sanfte Klänge stimmen auf das bevorstehende Erlebnis ein und kleine Rätseltafeln und Lautsprecher-Durchsagen vom Hofdiener des Königs beschäftigen die Gäste während des Wartens.

"Symbolica" in Efteling

Hier beginnt der Wartebereich für „Symbolica“. (Foto: Alexander Louis, Parkerlebnis.de)

Trotzdem zieht sich das Warten besonders bei den hohen Wartezeiten in den Wochen nach Eröffnung der Attraktion in die Länge und gestaltet sich als sehr fade, da die Zick-Zack-Anstellreihen keine Abwechslung bieten und nur als Mittel zum Zweck fungieren. So wird die passende Atmosphäre von „Symbolica“ erst im Inneren des Palasts vermittelt.

"Symbolica" in Efteling

Das Warten für die Neuheit in Efteling wird schnell langweilig. (Foto: Alexander Louis, Parkerlebnis.de)

Nach dem Passieren des Wartebereichs gelangen die Besucher schließlich in einen Vorbereitungsraum im Palast, der durch einen großen Kronleuchter, mehreren Wandgemälden und Fahnen an ein königliches Ambiente erinnert. Dort werden die Gäste in einer animierten Vor-Show vom treuen Hofdiener des Königs, O.J. Punctuel, in die Palastregeln eingeweiht, bevor Parkmaskottchen Pardoes auftaucht, die Rede unterbricht und die Besucher zu einer Audienz beim König einlädt. Die Figuren der fiktiven Charaktere sind dabei authentisch animiert und moderne Technik lässt sie möglichst echt wirken.

"Symbolica" in Efteling

Im Inneren des Palasts erwartet der Hofdiener des Königs schon die Gäste. (Foto: Alexander Louis, Parkerlebnis.de)

Im Folgenden lässt Maskottchen Pardoes die große Treppe im Vorbereitungsraum mit einem magischen Zauberspruch entzweiteilen, sodass ein Geheimgang aufgedeckt wird, durch welchen die Besucher den Raum verlassen können. Der Vorgang wird passend musikalisch untermalt und mit Lichteffekten sowie Nebel inszeniert.

"Symbolica" in Efteling

Die Vor-Show besticht durch perfekte Inszenierung. (Foto: Florian Hüermann, Parkerlebnis.de)

Hinter der Treppe erwartet die Gäste ein enger von Gemäuern umgebender Gang, der über eine gewundene Treppe in die Station der Themenfahrt führt. Dort wird der Weg in drei kurze Anstellreihen aufgeteilt und Besucher müssen sich für eine der drei verschiedenen Routen entscheiden, die durch das Anwesen des Königs führen. Diese unterscheiden sich nur in kleinen Teilen der Streckenführung, sodass die Erlebnisse bei allen Routen nahezu identisch sind. Ausgewählt werden kann zwischen der Heldentour, der Schätzetour und der Musiktour.

"Symbolica" in Efteling

Besucher des „Palasts der Fantasie“ können sich für eine von drei Touren entscheiden. (Foto: Florian Hüermann, Parkerlebnis.de)

In den recht klein gehaltenen Stationsbereich fahren je drei Wagen gleichzeitig ein – jeder Wagen steht für eine der drei Touren – und bieten in jeweils zwei Reihen Platz für sechs Personen. Besonders an den Fahrgondeln namens „Fantasievaarder“ ist, dass sie nicht an Schienen gebunden sind und so frei die unterschiedlichen Routen befahren können.

"Symbolica" in Efteling

In die Station fahren in kurzen Abständen immer wieder neue Wagen ein. (Foto: Florian Hüermann, Parkerlebnis.de)

Zu Beginn führt die Fahrt in das Observatorium, wo die Fahrgäste auf einen Raum treffen, der sich mit der Wissenschaft der Astronomie beschäftigt. So findet man in der Szene zum Beispiel viele Nachbauten von Himmelskörpern und Sternen sowie mehrere wissenschaftliche Apparaturen vor. In der Mitte des Observatoriums befindet sich eine technisch gesteuerte Figur, die den Zauberer Almar darstellt, der im Observatorium für die Forschung zuständig ist und durch moderne Technik lebensecht wirkt.

"Symbolica" in Efteling

Zauberer Almar wirkt durch moderne Technik sehr lebensecht. (Foto: Florian Hüermann, Parkerlebnis.de)

Daraufhin fahren die Fahrgondeln in den „Panorama Salon“, wo sie vor einer beeindruckenden Miniaturstadt anhalten, die mit vielen Lichtern schön in Szene gesetzt wird. Nach kurzer Zeit schweben außerdem große Feen von der Decke, die einen unerwarteten Überraschungsmoment erzeugen.

"Symbolica" in Efteling

Im „Panorama Salon“ erwartet die Mitfahrer eine detaillierte Miniaturwelt. (Foto: Florian Hüermann, Parkerlebnis.de)

Danach fahren die Gondeln weiter ins königliche Botanicum, das in einem großen Saal eine große Ansammlung verschiedener exotischer Pflanzen beherbergt. Als großes Highlight der Szene taucht hinter den großen Glasscheiben plötzlich eine sich bewegende Riesenfigur eines Waals auf, die das Glas in der Inszenierung durchbricht, woraufhin der Raum mit Wasser geflutet wird und die Wagen schnell weiterfahren.

"Symbolica" in Efteling

Die Waal-Figur im Botanicum zählt zu den eindrucksvollsten Effekten der Themenfahrt. (Foto: Florian Hüermann, Parkerlebnis.de)

"Symbolica" in Efteling

Der Wasserausbruch sorgt für eine spannende Überraschung am Ende der Szene. (Foto: Florian Hüermann, Parkerlebnis.de)

Nun trennen sich die Wagen erstmals und fahren in verschiedene Räume: Während die Heldentour-Gondel in das „Helden Kabinet“ fährt, wird die Schätzetour-Gondel in das „Schatten Boudoir“ und die Musiktour-Gondel in den „Muziek Salon“ gelenkt. In allen dieser Szenen befindet sich lediglich ein auffällig verzierter Spiegel, vor den die Gondeln gefahren werden und für ein später erwerbbares OnRide-Foto fotografiert werden. Durch bedienbare Touchscreens in der ersten Reihe der „Fantasievaarder“ können die Mitfahrer aber auch mit der Abbildung auf den Spiegeln interagieren.

"Symbolica" in Efteling

Im Spiegelraum wird jeweils das OnRide-Foto geschossen. (Foto: Florian Hüermann, Parkerlebnis.de)

Nun fahren alle Wagen aus den Räumen und treffen sich im „Fantasie Depot“, eine große Szene, in der eine Vielzahl kurioser und magischer Gegenstände angesammelt sind. Hier trennen sich die Fahrzeuge allerdings erneut und fahren in unterschiedliche Bereiche des Raums, in denen sich je eine für die Route passende Inszenierung befindet.

"Symbolica" in Efteling

Das „Fantasie Depot“ ist eine riesige Kuriositätensammlung. (Foto: Florian Hüermann, Parkerlebnis.de)

So trifft das Fahrzeug der Heldentour zum Beispiel auf zwei Ritterfiguren, die sich mit dem Touchscreen an den Wagen steuern lassen und das Fahrzeug der Musiktour auf ein aus Geigen und Blasinstrumenten bestehendes Musikinstrument, das sich ebenfalls steuern lässt. Der Wagen der Schätzetour fährt zu einem Spiegelraum voller Kristalle, deren Farbe sich mit dem Touchscreen bestimmen lässt.

"Symbolica" in Efteling

Dieses Instrument ist durch die Fahrgäste bedienbar. (Foto: Florian Hüermann, Parkerlebnis.de)

Daraufhin fahren alle Wagen gemeinsam in die finale Szene, den Königssaal. Dort treffen die Fahrgäste zur Audienz beim König ein, der an einem langen Tisch bereits eine Vielzahl an Essen verzehrt und die Besucher begrüßt. Im Saal tanzen die drei Fahrzeuge zum Abschluss einen Walzer miteinander und sorgen so für Feststimmung, bevor sie aus der Szene herausfahren.

"Symbolica" in Efteling

Im Königssaal tanzen die Fahrzeuge zum Abschluss einen Walzer. (Foto: Florian Hüermann, Parkerlebnis.de)

Nun sind die Wagen am Ausstieg angekommen, wo die Mitfahrer die Attraktion verlassen und optional das vor dem Spiegel geschossene OnRide-Foto erwerben können. Aus dem Palast gelangen sie schließlich durch eine kleine Höhle an der Seite des Palasts.

"Symbolica" in Efteling

Hier gelangen Fahrgäste aus der Attraktion. (Foto: Alexander Louis, Parkerlebnis.de)

Resümierend stellt „Symbolica“ eine äußerst gelungene und hochmoderne Neuheit für alle Altersgruppen dar, die eindrucksvoll beweist, dass Themenfahrten auch heute noch ohne Projektionen und Bildschirmen – wie sie inzwischen oft genutzt werden – ein prägendes Erlebnis schaffen können. Auch wenn der Außenwartebereich leider nicht die aus Efteling gewohnte fantasievolle Atmosphäre aufbauen kann, lassen wenigstens die Vor-Show mit dem überraschenden Geheimgang und die verwinkelten Gänge auf dem Weg zur Station in die magische Welt des „Palasts der Fantasie“ eintauchen. Die Fahrt selbst beeindruckt durchgehend mit enormer Detailverliebtheit und modernster Technik, auf die Besucher von europäischen Freizeitparks eher selten treffen. Durch die ohne Schienen über den Boden gleitenden Fahrzeuge wirkt das Erlebnis nicht nur realistischer, sondern stellt auch ein neues Gefühl von Freiheit dar. Um vollends in die geschaffene Palastwelt eintauchen zu können, reicht eine einzige Fahrt mit „Symbolica“ keineswegs aus – sowieso lädt die Vielzahl an Routen durch das Anwesen und die interaktiven Elemente während der Fahrt zu Wiederholungsfahrten ein. Letztendlich hat Efteling mit der neuen Attraktion das Niveau von Themenfahrten in Europa deutlich angehoben.

Einen weiteren Eindruck von „Symbolica“ bieten unsere OnRide-Videos der verschiedenen Touren:

Helden-Tour

Schätze-Tour

Musik-Tour

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