Tierpark Hellabrunn: Drei neue Sumpfwallabys verstärken jetzt Geozone Australien

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Tierpark Hellabrunn Sumpfwallaby 2017
Bildquelle: Tierpark Hellabrunn, Marc Müller

Seit dieser Woche hat die Geozone Australien im Tierpark Hellabrunn gleich drei neue Bewohner: Zwei Sumpfwallaby-Weibchen und ein Beuteljunges sind aus dem Flamingo Land Malton (UK) nach München gezogen. Insgesamt gibt es damit vier Sumpfwallabys in Hellabrunn.

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Bereits wenige Stunden nach ihrer Ankunft im Tierpark erkunden die beiden Sumpfwallaby-Weibchen interessiert ihr neues Zuhause. Immer mit dabei ist auch ein Beuteljunges, das zwar schon so groß ist, dass es auf eigenen Beinen die neue Umgebung erkunden könnte, es jedoch genießt, von Mama im Beutel transportiert zu werden. Und auch Hellabrunns Sumpfwallaby-Bock zeigte schon schnell sein Interesse an den neuen Mitbewohnerinnen. „Bisher verläuft die Eingewöhnung und das Kennenlernen der Tiere sehr entspannt und unkompliziert. Auch das Zusammentreffen mit den ebenfalls auf der Anlage lebenden Trauerschwänen verlief problemlos, sodass in den nächsten Tagen auch die Emus wieder auf die Gemeinschaftsanlage kommen können“, so die zuständige Kuratorin Beatrix Köhler.

Sumpfwallaby-Weibchen können sich bereits drei bis sieben Tage vor der Geburt eines Jungtieres erneut paaren. Der neugezeugte Embryo bleibt in der Gebärmutter, wächst aber erst heran, sobald das ältere Jungtier entwöhnt wird. Mit dieser verzögerten Geburt stellen die Tiere eine rasche Geburtsfolge sicher, sodass ein Sumpfwallaby-Weibchen bis zu drei Jungtiere gleichzeitig haben kann: Eines, das den Beutel bereits verlassen hat, eines, das im Beutel heranwächst und ein Embryo in der Gebärmutter.

Sumpfwallaby mit Jungtier im Tierpark Hellabrunn 2017

Sumpfwallaby mit Jungtier im Beutel. (Foto: Tierpark Hellabrunn, Marc Müller)

Der natürliche Lebensraum von Sumpfwallabys ist das östliche und südöstliche Australien. Anders als ihr Name vermuten lässt, leben diese Tiere nicht nur in Sumpfgebieten, sondern auch in Wäldern und offenem Grasland. Sie sind Pflanzenfresser, die sich von Gräsern, Blättern und Baumrinde ernähren.

In Deutschland gibt neben dem Tierpark Hellabrunn nur noch drei weitere zoologische Gärten, in denen man Sumpfwallabys sehen kann.

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