Tourismuswirtschaft fordert: Weniger statt mehr Hürden bei der Einreise nach Europa

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Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) lehnt die Forderungen von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich nach einem neuen Online-Anmeldeverfahren für Flugreisende in die EU deutlich ab. Friedrich hatte sich am Wochenende für eine obligatorische Sicherheitsüberprüfung von Passagieren aus Nicht-EU-Staaten analog zum US-Verfahren „Esta“ ausgesprochen, um die Einreise von Terroristen zu verhindern.

„Sollten Terroristen unbemerkt nach Europa einreisen wollen, werden sie sich durch eine elektronische Reiseanmeldung nicht davon abhalten lassen. Vielmehr trifft die geplante massenhafte Datensammlung nach US-Vorbild – von Geburtsdatum über Kreditkartennummer bis möglicherweise hin zu Krankheitsfragen – viele Millionen unbescholtene Privat- und Geschäftsreisende“, kommentierte BTW-Präsident Dr. Michael Frenzel die Pläne.

„Mit solch unnötigen bürokratischen Zusatzprozeduren und Zusatzkosten macht man den Menschen keine Lust auf Europa. Statt Misstrauen gegenüber Jedwedem sollten Deutschland und die übrigen EU-Staaten Gastfreundschaft demonstrieren. Nicht weitere Einreisehürden sondern sinnvolle und auch unter Berücksichtung von Sicherheitsaspekten durchaus mögliche Visaerleichterungen müssen endlich auf den Weg gebracht werden.“

Was ist eure Meinung – sollen Touristen weiterhin unbeschwert Europa und damit auch unsere Freizeitparks genießen können oder sollte die Sicherheit vorgehen?

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