Unfall im Holiday Park bei Spinning Barrels – Mädchen gestorben

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Holiday Park Spinning Barrels
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Bei einem Unfall im Holiday Park ist heute Vormittag ein elfjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Der Vorfall steht offensichtlich im Zusammenhang mit dem Break Dance-Fahrgeschäft „Spinning Barrels“ im Holiday Park.

Wie genau es zu dem tödlichen Unfall im Holiday Park kommen konnte, steht bislang nicht fest. Nach Aussagen der Polizei stehe der Unfall im Zusammenhang mit den „Spinning Barrels“, einem Fahrgeschäft vom Typ ASR-Breakdance des Herstellers HUSS.

Das Mädchen muss sich an oder im Fahrgeschäft so starke Verletzungen zugezogen haben, dass der Notarzt nur noch ihren Tod feststellen konnte. Nach neuesten Informationen soll das Kind auf eine der sich drehenden Plattformen des Fahrgeschäfts hingefallen und mitgeschleift worden sein. Unklar bleibt, ob das Mädchen während der Fahrt aufgestanden ist oder von außen in das Fahrgeschäft lief. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Holiday Park Spinning Barrels

Das Fahrgeschäft „Spinning Barrels“. (Foto: Symbolbild, Quelle: Holiday Park)

Die Verunglückte besuchte den Holiday Park gemeinsam mit ihrer Mutter. Der Holiday Park blieb nach dem Unfall regulär geöffnet. Inzwischen wurde die Frankenthaler Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Sobald feststeht, wie es zu dem Unfall kommen konnte, werden wir euch darüber hier informieren.

Quelle: SWR, vielen Dank an @SimonProD für den Hinweis via Twitter.

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29 Kommentare

  • Sehr geehrte Verantwortliche des Holiday Parks!
    Ich bin eine begeisterte Besucherin Ihres Parks und bin tief erschüttert über den heutigen Unfall. Ungeachtet dessen wie es zu diesem Unglück kam, muss ich Ihnen mein Unverständnis darüber mitteilen, dass an einem solchen Tag der Park geöffnet bleibt und alles seinen gewohnten Gang geht, alle wäre nichts passiert. Das empfinde ich als völlig unpassend und pietätslos.
    Hier wäre in meinen Augen eine Schließung des Parks angemessen gewesen.
    Viele Grüße!
    Sandra Petrollo

    • Warum schließen? Wenn ein Unfall auf der Autobahn passiert, sperrt man doch auch nicht die gesamte Autobahn. Unfälle passieren eben, so grausam das auch ist, man geht mit jedem Schritt, den man macht, ein Risiko ein. Für mich stellt sich im Moment nur die Frage nach der Verantwortung der Mutter.

        • Pfui…wie verroht ist die Gesellschaft geworden, wenn ich solch Kommentare lese. Was soll der Vergleich mit einem Unfall auf der Autobahn (der bestimmt nicht weniger tragisch ist)….ein Vergnügungspark ist ein Ort, wo sich amüsiert wird….
          Habt ihr wirklich so wenig Empathie und Mitgefühl, das euch so etwas völlig kalt lässt? Geht ihr nebenan lustig weiter Teufelsfässer fahren, während aus den Spinning Barrels die Leiche des Mädchens abtransportiert wird. Könnt ihr weiter lachen und feiern, während für andere Menschen ihre ganze Welt zusammengebrochen ist und nie mehr sein wird, wie sie war? Ist es wirklich zu viel verlangt, aus Pietät und Respekt diesem Mädchen gegenüber einen Tag auf Fun zu verzichten….
          Ich fand es äußerst übel, das der Park nicht geschlossen hat. Wenigsten hat bigFM von sich aus auf die Übertragung an diesem Abend verzichtet.
          Und was sollen die Schuldzuweisungen an die Mutter? Das Mädchen war 11 und damit durfte sie dieses Fahrgeschäft durchaus alleine fahren. Was ich gehört habe, war, das das Fahrgeschäft schon losfuhr, als Mutter und Tochter noch einstiegen….aber man wird es wohl erst genau wissen, wenn die Untersuchungen abgeschlossen sind.
          Mein aufrichtiges Beileid an die Familie!!!!

          • Ja, allerdings, ich mache mir wegen üblichen Unfällen nicht ins Hemd. Unfälle passieren, das ist schrecklich, vor allem, wenn es ein Kind trifft, aber Verlust und Trauer und Schmerz sind natürlich. Es gehört zum Leben dazu. Ich sehe keinerlei Grund, den ganzen Park zu schließen und ich finde auch nicht, dass man das den übrigen Menschen, die dort waren, zumuten kann. Letztendlich waren diese dort, um einen netten Tag zu verbringen, so ein Unglück ist tragisch, aber wird wohl kaum jemanden tangieren, der sich gerade am anderen Ende des Parks befindet.

          • Man braucht nur deinen letzten Satz zu lesen….dann erübrigt sich jede weitere Diskussion….einfach ohne Worte…

          • An Dummheit kaum zu überbieten … seit wann können und dürfen Tiere hier Kommentare abgeben????
            U.a. unterscheidet Mitgefühl den Mensch vom Tier

          • weil es so ist. simple! Niemand will im Flugzeug sterben od von der Hochschaubahn fliegen!

          • Meinungsfreiheit ist im GG verankert, aber da sieht man mal wieder die Doppelmoralisten. Auf der einen Seite heulen sie wegen einem Unfall rum und wollen sich als Heilige sehen, auf der anderen Seite bezeichnen sie andere als „Tiere“.

            Ich hab kein Mitgefühl für das Kind oder die Mutter, warum auch? Ich kannte die nicht. Ebenso habe ich kein Gefühl für die ganzen Todesopfer, die heute schon auf Deutschlands Straßen gestorben sind.

            Man kann es mit der Sentimentalität im Internet auch übertreiben, wenn Du Dich wegen dem Mädchen ***** fühlst, spende den Eltern etwas für die Grabgestaltung, aber erwarte nicht, dass sich jeder deswegen runterziehen lässt.

  • Sehr tragischer Unfall. Ich vermute, das Mädchen ist ins Karussell gelaufen. Rundfahrgeschäfte besser sichern, zb. mit einer Drehtür wie bei Feria Swing im EP. Eine offene Fahrfläche ist immer ein Risiko. Man weiss nie, ob ein Betrunkener reinläuft, oder zb. ein Kind. Bin sehr traurig, könnte weinen.

  • Der Park blieb geöffnet um Panik zu verhindern oder es an deren Stellen zu panik oder sonst was kommen kann und dann dadurch noch ein weiterer Unfall.

    Mein Beileid an die ganze Familie des Kindes.

    • Blödsinn….man hätte die anderen Fahrgeschäfte abstellen können und geeignete Durchsagen machen lassen…
      ….da war wohl eher die Angst im Spiel, man müsse das Eintrittsgeld zurückerstatten…..

      • Genau. Kein Problem. Alles abschalten und Durchsage, dass der Park geräumt wird… Die ca. 10000 Besucher werden dann bestimmt ganz zivilisiert, mit ihren strahlenden Kindern an der Hand, in 3er-Reihen aus dem kleinen Törchen spazieren, ohne dass vielleicht eine Panik ausbrechen könnte. Menschenmassen sind bei sowas ja immer die Ruhe selbst.

        Ironie off!

        • Der Park war eh nicht sehr stark frequentiert….eine Durchsage, das es einen Unfall gegeben habe und man aus Rücksichtsnahme für den Rest des Tages schließen wolle…..
          weshalb hätte dann eine Panik ausbrechen sollen….

          • wieso wissen sie, dass es keine durchsage gegeben hat? waren sie den ganzen tag vor ort? natürlich waren sie tief betroffen…auf jedem einzelnen fahrgeschäft…
            wissen sie, was die verantwortlichen sich dabei dachten? vielleicht sollten einige leute nachschlagen, was verantwortung bedeutet und wovon solche entscheidungen abhängen

          • Gute Frage. Warum gibt es hin und wieder eine Massenpanik, wenn alle in eine Richtung wollen, es nicht weiter vorwärts geht und Leute von hinten nachschieben? Vor allem an engen Durchgängen? Glaube kaum, dass alle friedlich raus gegangen wären. Die meisten hätten an der Kasse mind. den Eintritt wieder zurück verlangt. Und da kann dann schon mal Stau entstehen, die Laune sinkt, etc. Den Rest darfst du dir gerne selbst ausmalen.

  • mich hat das auch sehr schockiert und ich wünsche der Mutter bzw. der Familie viel Kraft!

    Aber da ich von klein auf ständig im Holidaypark war , verstehe ich eine Sache nicht! Das Mädchen muss ja in dem Fahrgeschäft gesessen haben, da es ja eine Absperrung gibt um das komplette Fahrgeschäft und die Türen wirklich erst aufgehen sobald die anderen Fahrgäste abgeschnallt sind bzw. das Fahrgeschäft verlassen haben…

  • Omg das schockt mich grade so sehr ich kann das nicht glauben das muss man sich mal vorstellen die mutter geht glücklich mit ihrem kind in den Holiday Park um Spaß zu haben und sie kommt ohne kind wieder raus! Die meisten sagen jo mir isses ka net passiert gehts noch sowas is verdammt schlimm!

    • Ja, mir ist es nicht passiert, folglich schmerzt mich das alles auch nicht. Ich habe meine eigenen Probleme – für mich stellt sich im Moment nur noch die Frage nach der Verantwortung der Mutter und den Verantwortlichen Mitarbeitern vor Ort.

        • Ach diese ganze RIP-**** ist doch nur pseudomäßig. Wenn mir jemand Leid tut, bekunde ich das persönlich, aber 10.000 RIPs bei Facebook oder sonst wo im Netz bedeuten nichts.

  • Das der Park nicht sofort geschlossen hat und direkt eine Meldung an alle Besucher rausgeplustert hat, hatte sicherlich NICHT nur wirtschaftliche Gründe. Die ganze Sache ist auf jedenfall sehr tragisch, und sollte nicht vorkommen, aber man stelle sich mal vor man wäre da jetzt zu dem Tag mit seinen eigenen Kindern im Park gewesen, und auf einmal wird über die Lautsprecher gebrüllt da sei ein tödlicher Unfall mit einem kleinem Mädchen passiert… ich glaube meine Kinder würden da nach nie wieder in einen Freizeitpark reingehen. So gesehen wars eher ein Schutz, das man die Meldung nicht gleich rausgeplustert hat (auch wenn man sie wohl eher „beschönigt“ rausgegeben hätte dann).

    Trotzdem sollte so ein Unfall natürlich unter keinen Umständen möglich sein, dass sowas vorkommt ist ein totales Unding!

  • Dem kann ich nur zustimmen! Vor allem muss doch zunächst mal die Ursache festgestellt werden bevor man da normal weitermacht. Sonst binich vielleicht der nächste dem das passiert. Das mit ner Autobahn zu vergleichen ist schwachsinn.

  • Mein Beileid! Denn das ist ja die Horrorvorstellung ansich dass so etwas passiert! Ich glaube jeder hat das im Hinterkopf und wenn es tatsächlich passiert…

  • Vorab mein aufrichtiges Beileid an die Familie. Ein unfassbarer Unfall. Als gelegentlicher Besucher des Holiday Parks sind mir Umstände aufgefallen, die solche Ereignisse fördern und mich dazu bewegt haben, aufwändige Fahrgeschäfte zu meiden. Thema Personal. Schüler, Rentner, günstige Saisonkräfte. Ob diese Personengruppen geeignet sind, die Verantwortung solch eines Fahrgeschäftes zu tragen brauche ich glaube ich nicht näher zu erläutern. Ob es diesen Unfall verhindert hätte weiß ich nicht. Ich hoffe nur, dass man sich diesbezüglich Gedanken macht. Gerne bin ich bereit einen höheren Preis in Kauf zu nehmen, wenn solche Ereignisse verhindert werden können. Als Beispiel möchte ich ein vergleichbares Fahrgeschäft im Maya nennen, bei dem die nette alte Dame zunächst den falschen Knopf drückte. Nachdem sie gemütlich ihre Brille gesucht und aufgesetzt hatte, ging es dann los. Die Reaktionszeit bei einem plötzlichen Ereignis könnte wahrscheinlich mit einer Sonnenuhren gemessen werden.