Unfall im Zoo Safaripark Stukenbrock: Flying Oil Pump verliert Teil der Verkleidung

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Flying Oil Pump im Zoo Safaripark Stukenbrock
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Im Zoo Safaripark Stukenbrock kam es zu einem Unfall am Fahrgeschäft „Flying Oil Pump“. Ein Jugendlicher wurde verletzt, da sich ein Brett aus der Verkleidung der Attraktion löste und dem Fahrgast auf den Fuß fiel.

Der Besuch im Zoo Safaripark Stukenbrock endete für einen 17-jährigen Jungen am Freitag, den 10. April 2015 im Krankenhaus. Er wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert, nachdem er sich bei einem Unfall am Überschlag-Fahrgeschäft „Flying Oil Pump“ verletzte.

Aus noch ungeklärter Ursache löste sich während der Fahrt ein etwa ein Meter langes Brett aus der Verkleidung der Attraktion, wie eine Sprecherin des Safariparks gegenüber der Lippischen Landes-Zeitung schilderte. Das Brett soll demnach durch die Luft geflogen und auf die Gondel gekracht sein. Den jugendlichen Fahrgast traf das herabgefallene Teil am Fuß. Ein Notarzt diagnostizierte einen Knöchelbruch, der Verletzte wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Warum sich das Brett aus der Verkleidung löste ist derzeit unklar. Die restlichen Fahrgäste wurden nicht verletzt.

Flying Oil Pump im Zoo Safaripark Stukenbrock

34 Tonnen schwer, 20 Meter hoch – Flying Oil Pump. (Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock)

Auf Facebook beschreibt der der Zoo Safaripark Stukenbrock die Situation so:

Was ist geschehen? Aus ungeklärter Ursache hat sich ein Teil der Verkleidung des Fahrgeschäftes gelöst und ist mit der Gondel kollidiert. Der Mitarbeiter hat sofort den Not-Aus-Schalter betätigt. Ein Fahrgeschäft kann und darf aber während des Betriebs nicht abrupt stoppen. Zum einen aus technischen Gründen, zu anderen, und das ist wichtiger, würde ein Stopp in voller Fahrt weitere Verletzte zur Folge haben. Die Fahrgäste wurden dann nach dem Stillstand von unserem Team geborgen und betreut. Auch hier ist Ruhe und Besonnenheit oberstes Gebot. Das Fahrgeschäft wird regelmäßig gewartet und ist selbstverständlich vom TÜV geprüft und abgenommen.

Der Unfall im Zoo Safaripark Stukenbrock ereignete sich auf einem Fahrgeschäft vom Typ „CATACLYSM“ des italienischen Herstellers Fabbri. Die zwei Gondeln an zwei schwingenden Armen der Attraktion rotieren in entgegengesetzter Richtung um 360 Grad und vollführen damit Überschläge, bei denen Fahrgäste kurze Zeit kopfüber sitzen. Das Fahrgeschäft ist 15 Jahre alt und deutschlandweit einzigartig.

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