Serengeti-Park freut sich 2015 über ersten Nachwuchs bei den Weißgesicht-Seidenaffen

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Weißgesicht-Seidenaffen-Nachwuchs im Serengeti-Park 2015
Bildquelle: Serengeti-Park

Die Weißgesicht-Seidenaffen im Serengeti-Park haben Nachwuchs! Das Weißgesicht-Seidenaffen-Baby ist jetzt groß genug, um seine Insel zu erkunden und dabei von Besuchern erblickt zu werden.

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Mit großen, dunklen Kulleraugen beobachtet es neugierig die Besucher des Serengeti-Parks: Ein kleiner Weißgesicht-Seidenaffe, der noch die meiste Zeit auf den Rücken seiner Eltern sitzt.

Das noch namenlose Jungtier ist am 31. August 2015 im Serengeti-Park geboren und ist der erste Nachwuchs der Gruppe Weißgesicht-Seidenaffen. Im Frühjahr dieses Jahres sind ein jugendlicher und zwei erwachsene Weißgesicht-Seidenaffen als neue Primatenart auf eine Insel in der Dschungel-Safari des Parks gezogen. Die knapp fünfjährige Mutter „Helga“ kommt aus dem Zoo Heidelberg, der Vater „Casanova“ stammt aus Spanien.

„Wir freuen uns sehr über die Geburt des offenbar kerngesunden Jungtieres – es zeigt uns, dass sich die neue Art bei uns wohl fühlt und sich schnell in seine neue Heimat eingelebt hat. Um die Aufzucht des Jungtieres nicht zu stören, haben wir noch keine Geschlechtsbestimmung des Tieres vorgenommen, daher bleibt es vorerst auch noch namenlos“, erklärt der Mitinhaber und Geschäftsführer des Parks, Fabrizio Sepe.

Weißgesicht-Seidenaffen-Baby im Serengeti-Park 2015

Das Weißgesicht-Seidenaffen-Baby zeigt sich jetzt auch Besuchern. (Foto: Serengeti-Park)

Weißgesicht-Seidenaffen leben in den östlichen Küstenwäldern Brasiliens und gehören zu den Krallenaffen. Die kleinen Baumbewohner wiegen nur etwa 200-350 Gramm bei einer Kopf-Rumpf-Länge von 20 Zentimetern und einem 30 Zentimeter langem Schwanz. Die tagaktiven Tiere ernähren sich hauptsächlich von Baumsäften, Früchten und Insekten. Weißgesicht-Seidenaffen leben in Familien mit acht bis zehn Tieren. Auch wenn es mehrere adulte Weibchen in einer Gruppe gibt, pflanzt sich nur das dominante Weibchen mit einem Männchen fort. Der Eisprung anderer Weibchen wird durch die Abgabe von Duftstoffen (Hormonen) des dominanten Weibchens unterdrückt.

Nach einer Tragzeit von etwa 150 Tagen werden meist Zwillinge geboren, an deren Aufzucht und Fellpflege sich alle Gruppenmitglieder beteiligen.

Da der Nachwuchs im Serengeti-Park nun groß genug ist, um sich auch schon mal von seinen Eltern zu lösen, können Besucher des Parks es in den anstehenden Herbstferien beim Erkunden der Insel beobachten. Der Park hat in der Saison 2015 noch bis zum 1. November geöffnet.

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