Zoo Berlin – Weihnachtsbaum-Verfütterung an die Elefanten

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Zoo Berlin
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In Schweden werden Weihnachtsbäume 20 Tage nach Weihnachten traditionell aus dem Fenster geworfen – das Ritual am St.-Knut-Tag kennen wir spätestens seit der IKEA-Werbung. Im Berliner Zoo gibt es eine ganz andere Tradition – da werden Tannen und Fichten von Weihnachten an die Elefanten verfüttert.

Jedes Jahr warten Fotografen und vermutlich auch die Elefanten auf die traditionell nachweihnachtliche Verfütterung von Weihnachtsbäumen. Vom Verkauf übriggebliebene Tannen und Fichten, die den Menschen zum Aufstellen nicht schön genug erschienen, werden in den ersten Tagen des neuen Jahres als aromatische Leckerbissen gereicht. So finden viele der ansonsten unnötigerweise gefällten Nadelbäume noch eine sinnvolle Verwendung. Zwar schmucklos aber nahrhaft verschwindet das ungewöhnliche Grünfutter im Verdauungstrakt der Rüsseltiere.

Anfangs ist der Geschmack der nach ätherischen Ölen duftenden Nadelzweige auch für viele andere Pflanzenfresser sehr attraktiv, doch nach einiger Zeit verlieren die Tiere das Interesse an der Nahrungsergänzung. Aus diesem Grund startet der Zoo auch keinen Aufruf an die Berliner, weitere Bäume im Zoo abzuliefern. Verfüttert werden nur die bereits angelieferten Vorräte.

Gefallen an den übrig gebliebenen Weihnachtsbäumen finden aber auch Großkatzen, Papageien und Nagetiere, die das Tannengrün zerbeißen, zerlegen und beknabbern.

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5 Kommentare

Na, sowas sollten Sie in jedem Zoo einführen. Ich wußte garnicht, dass Elefanten ganze Bäume verschlingen, die lieben Dickhäuter. Die haben dann sicher ein Erkältungslinderden Atem, was für die Zoobesucher zu Gute kommt :-)

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Eine originelle Idee, die bestimmt viele Nachahmer finden wird. Denn was soll schon mit den gefällten Nadelbäumen passieren, die im Herbst abgeholzt worden sind wegen Weihnachten. Und für die Elefanten ist das ein Leckerbissen. So müssen diese Bäume nicht mit der Müllabfuhr entsorgt werden und die Tiere haben ihren Spass. So ein Tannenbaum ist voller Öl und das wird wohl für die Dickhäuter lecker sein, denn so würden sie den Nadelbaum nicht fressen. Und so wünschen wir unseren Attraktionen im Zoo guten Appetit.

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So ungewöhnlich bzw originell ist diese Idee garnicht, nur das es halt diesmal recht öffentlich ist. Bei uns hier im Zoo kann man z.B. Kastanien und all so Sachen abgeben, und die werden dann auch verfüttert an die Tiere… Hab die früher als Kind Tütenweise gesammelt und dann haben wir die halt dort abgegeben 😀

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ich finde schon dass sie originall ist. Die meisten Zooparks machen nämlich überhaupt nix!

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Gute Idee, die von uns verschmähten Weihnachtsbäume noch zu verwerten. Den Dickhäutern ist das Aussehen wohl egal.
Eventuell sehen sie die Bäume ja als natürliche Zahnbürste .

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