Zoo Osnabrück begrüßt Bisons: Erster Teil der neuen Tierwelt „Manitoba“ geöffnet

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Bison im Zoo Osnabrück
Bildquelle: Zoo Osnabrück, Lisa Josef

Die größten Tiere kamen als erstes: In die neue nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück sind mit zwei Waldbisons aus dem Zoo Hannover die ersten Bewohner eingezogen. Der vordere Teil der Tierwelt ist jetzt für Besucher begehbar. Die große Eröffnung findet 2018 statt, wenn der zweite Bereich des insgesamt 3,5 Hektar großen Areals fertig ist.

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Die beiden Bisons, ein Weibchen und ein Männchen, kamen Donnerstagmittag im Zoo Osnabrück an. Die imposanten Tiere erkunden bereits ihre 3.800 Quadratmeter große Außenanlage und haben sich schon gut eingewöhnt. „Sie streifen durch die grüne Landschaft mit Bäumen, Hügeln und Steinen und wälzen sich auch in ihrer Sandkuhle – ein wirklich schöner Anblick. Ein weiteres Tier aus dem Tierpark Nordhorn soll in den nächsten Wochen noch kommen“, berichtet Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder.

Anders als die Präriebisons, die in den Weiten der Grassteppen Nordamerikas zuhause sind, leben Waldbisons nur in einigen Teilen von Alaska und Kanada und halten sich bevorzugt in Waldgebieten auf. In der neuen Tierwelt „Manitoba“ werden in direkter Nachbarschaft zu den Bisons bald auch Hudson Bay Wölfe aus Zoos in den Niederlanden und aus Tschechien sowie Schwarzbären aus den Niederlanden einziehen. Besucher können bereits jetzt den ersten Teil des Rundweges inklusive des 120 Meter langen Höhenpfades begehen.

„Dort hat man auch jetzt schon ohne Wölfe und Schwarzbären einen tollen Blick auf die Gehege, weil man über das weitläufige Gelände in die Waldlandschaft blicken kann“, berichtet der Zooinspektor. Am Sonntag konnten bereits die Mitglieder der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. das neue Gelände erkunden. Der insgesamt 3,5 Hektar große Bereich „Manitoba“ soll 2018 komplett fertig gestellt werden.

Die Umbauarbeiten belaufen sich auf insgesamt rund 3,5 Millionen Euro. In den zweiten Bereich sollen Skunks, Biber, Schnee-Eulen, Murmeltiere, Bartkauze und Baumstachler einziehen. Hier legen die Bauarbeiter gerade Gehege und Wege an. Die besonderen Highlights in diesem Bereich werden eine Biberburg mit unterirdischen Einblicken und eine Eulenscheune sein.

Ist der zweite Bereich fertig, folgt auch die große Eröffnung.

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