DreamWorld Australia kündigt Flug-Simulator für 2018 an: Erstes Flying-Theater auf der Südhalbkugel entsteht

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DreamWorld Australia Flying-Theater
Bildquelle: DreamWorld Australia

Nach einem Unfall mit vier Toten muss DreamWorld Australia gegen einen massiven Besucherrückgang kämpfen. Ein erster Schritt zur Trendwende soll im nächsten Jahr mit der Eröffnung des ersten Flying-Theaters auf der Südhalbkugel eingeleitet werden.

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Kurz vor dem Jahreswechsel schürt die an der australischen Gold Coast gelegene DreamWorld Australia Vorfreude auf das neue Jahr: Denn Ende 2018 soll ein Flying-Theater des Modells i-Ride des Herstellers Brogent Technologies in den Vergnügungspark einziehen. Damit wird die DreamWorld Australia der erste Freizeitpark auf der Südhalbkugel sein, der seine Besucher in solch einer Attraktion abheben lässt und ihnen einen eindrucksvolle Aussicht auf die Landschaft des Kontinents aus der Vogelperspektive bietet.

Das Flying-Theater, das in dem ehemaligen I-MAX Theater in der Nähe des Haupteingangs Platz finden wird, soll zehn Gondeln mit jeweils vier Sitzplätzen umfassen. Haben sich die Passagiere auf ihren Plätzen eingefunden, können sie sich zugleich zum Abflug bereit machen: Bei einem Rundflug über einem halbkugelförmigen Projektionsbildschirm erleben die Fluggäste die landschaftliche Vielfalt Australiens aus einer neuen Perspektive. Angereichert wird das Flugerlebnis durch aufregende Spezialeffekte wie Wind und Nebel sowie besonderen Düften und Geräuschen. Wie DreamWorld Australia verrät, soll der Flug-Simulator dem größten Flying-Theater Europas – dem „Voletarium“ im Europa-Park – ähneln.

Gegenüber Finance Nine erklärt Geschäftsführer Craig Davidson, dass das Flying-Theater sowohl einheimische Gäste als auch Urlauber aus der ganzen Welt – unabhängig vom Alter – ansprechen wird. Mit der ersten Attraktion diesen Typs auf der Südhalbkugel wolle man wieder mehr Besucher in die DreamWorld Australia locken.

Der Vergnügungspark erlebt seit dem tödlichen Unfall auf dem Wildwasser-Rafting „Thunder River Rapids“, bei dem vier Personen starben, eine schwere Finanzkrise. Wie Finance Nine berichtet, hat DreamWorld Australia im Sommer 2016/17 – der Hochsaison des Freizeitparks – Umsatzeinbußen um nahezu 50 Prozent verzeichnet.

Laut den Kollegen von Ourworlds hat DreamWorld Australia neben dem Flying-Theater, das rund 300 Passagiere pro Stunde befördern kann, eine weitere Neuheit in Aussicht gestellt: Eine Themenfahrt soll in unmittelbarer Nachbarschaft zur Flug-Attraktion geschaffen werden.

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