Efteling will bis 2030 gänzlich klimaneutral werden

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Efteling Symbolica Wald
Bildquelle: Efteling

Efteling hat sich ein großes Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2030 will der niederländische Freizeitpark keinen Klima-Fußabdruck mehr hinterlassen.

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Mittlerweile dringt es in das Bewusstsein der Menschen ein: Klimaschutz ist wichtig, um die Erde solange wie möglich zu erhalten! Als Freizeitparkgänger macht man sich da Gedanken, wie umweltfreundlich so ein Besuch in einem großen Vergnügungspark wohl ist und wie viel Strom dort verschleudert wird. Aber Achterbahnfahren kann auch nachhaltig sein. Das möchte jedenfalls Efteling beweisen, indem der Freizeitpark sich das große Ziel gesetzt hat, dem Parkbesucher den kompletten Aufenthalt so ökologisch wie möglich zu gestalten: Bis 2030 möchte Efteling vollends klimaneutral werden.

Dass Efteling sich um den Umweltschutz sorgt, kommt nicht von irgendwoher. Umgeben von der Natur liegt der Freizeitpark direkt am Rande des Nationalparks De Loonse en Drunense Duinen. Nachhaltigkeit ist schon seit längerem ein wichtiges Thema des Parks.

„Unser Ziel ist fast dasselbe geblieben: Menschen zu helfen, dem Alltag in einer natürlichen Umgebung zu entfliehen. Um dies auch in Zukunft zu ermöglichen, streben wir an, bis 2030 klimaneutral zu sein.“, erklärt Wyke Smit, die Zuständige für Verwaltungsangelegenheiten und Nachhaltigkeit bei Efteling.

Efteling klimaneutral bis 2030

Auf dem Dach der Attraktion „Symbolica“ sind die Sonnenkollektoren dekorativ in Szene gesetzt. (Foto: Efteling)

Um das Vorhaben in die Tat umzusetzen hat der Freizeitpark schon einige Maßnahmen getroffen. So werden zum Beispiel alle Gebäude des Freizeitparks mit nachhaltiger Energie geheizt. Außerdem befinden sich etliche Sonnenkollektoren im Park. Einige sichtbar, wie die dekorativ angebrachten Module auf dem „Symbolica“-Dach. Andere versteckt angebracht an der Wasserachterbahn „De Vliegende Hollander“ sowie auf dem Dach des Restaurants „Station De Oost“, wo zusätzlich auch ganz dem Umweltbewusstsein entsprechend ohne Gas gekocht wird.

Für 2020 sind außerdem weitere Solarzellen geplant, die auf einem Carport angebracht werden sollen, dessen Bau noch genehmigt werden muss.

Auch für Besucher, die mit Elektroauto anreisen ist gesorgt. Auf den Parkplätzen von Efteling sind derzeit rund 48 Ladestationen verfügbar. Bis 2020 will der Freizeitpark die Anzahl verdoppeln. Zudem sollen mobile Ladestationen eingeführt werden, bei denen der Anreisende per App den Standort des Autos angibt. Die Ladestation soll daraufhin ganz automatisch zum Auto kommen. Schon bald sollen die mobilen Ladestationen getestet werden.

Efteling Loonsche Land klimaneutral 2030

Das „Loonsche Land“ bietet den Besuchern eine Übernachtungsmöglichkeit inmitten der Natur, die der Freizeitpark versucht zu erhalten. (Foto: Efteling)

Im „Loonsche Land Hotel“ des Freizeitparks übernachten die Gäste unter grünen Dächern und Baumkronen, um die Natur zu bewahren. „Es ist bekannt, dass es in unserem Park viel Grün gibt. Wir bewirtschaften nur 11 Prozent unserer Gesamtfläche und das macht unseren Naturschutz deutlich sichtbar“, so Smit.

Aber auch hinter den Kulissen bemüht sich der Freizeitpark um Nachhaltigkeit. So werden um die 40 Abfallströme getrennt gesammelt. Außerdem wurde die gesamte Beleuchtung des „Carnaval Festival“ durch stromsparende LED-Lampen ersetzt.

Auch die Mitarbeitenden wirken fleißig mit, indem sie ihr Arbeitsverhalten zu Gunsten des Umweltschutzes verändern: Statt die Pumpe der Wildwasserbahn „Piraña“ wie vorher üblich am Morgen zu starten und dann Kaffee trinken zu gehen, schmeißen die Arbeiter die Maschine mittlerweile erst nach ihrer Pause an, sodass täglich ungefähr 20 Minuten weniger Strom verbraucht wird.

Mit Sonnenkollektoren, Naturschutzgebieten und LEDs schreitet Efteling in eine nachhaltige Zukunft.

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