Erlebnis-Zoo Hannover feiert Eisbärentag 2019 mit Patenschaft für Eisbärin in Arktis

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Eisbär Erlebnis-Zoo Hannover Pate Name
Bildquelle: Erlebnis-Zoo Hannover

Die Hoffnung in der Arktis: Die Paten-Eisbärin des Erlebnis-Zoo Hannover in Hudson Bay wird auf den Namen „Hope“ getauft. Die Wahl des Namens wurde am Interationalen Eisbärentag 2019 getroffen.

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Heute stehen sie ganz besonders im Mittelpunkt: die Eisbären! Am 27. Februar ist der Internationale Eisbärentag. Ein Ehrentag für die weißen Riesen, an dem Zoos und Artenschutz-Organisationen weltweit auf die Situation des größten Landraubtiers der Welt aufmerksam machen. Denn wie kaum ein anderes Tier steht der Eisbär durch den voranschreitenden Klimawandel vor immer größeren Problemen: Sein Lebensraum schmilzt ihm geradezu unter den Pfoten weg. Das für die Jagd auf Robben notwendige feste Packeis friert für immer kürzere Zeit zu. Zur Nahrungssuche weichen die Raubtiere immer öfter auf das Festland aus. Nicht selten kommt es dabei zu Mensch-Tier-Konflikten.

Um mehr über das Leben der Eisbären und den Einfluss des Klimawandels zu erfahren und um eines Tages sichere Schutzzonen für die Tiere errichten zu können, sind die Artenschützer von „Polar Bears International“ (PBI) im ewigen Eis auf den Spuren der Eisbären unterwegs. Ein wichtiges Projekt ihrer Forschungsarbeit ist der „Bear Tracker“: weibliche Eisbären werden mit Sendehalsbändern ausgestattet, ihre Wanderrouten werden per GPS übertragen und ausgewertet.

Der Erlebnis-Zoo Hannover hat im September 2018 erneut die Patenschaft für eine besenderte Eisbärin übernommen und finanziert mit Spenden die Arbeit der Artenschützer. Bei dem Besuch der PBI-Mitarbeiterin Alysa McCall in Hannover rief der Zoo Anfang Februar dazu auf, für die Paten- Bärin X19735 einen passenden Namen zu finden, unter dem ihre Route auch online live mitverfolgt werden kann.

Über die Social-Media-Kanäle des Zoos gingen unzählige Namensvorschläge für die Bärin in der Arktis ein. Die Zoo-Jury einigte sich auf drei Favoriten und überließ Eisbären-Weibchen „Milana“ in Yukon Bay die finale Entscheidung für die Taufe ihrer kanadischen Kollegin in der Hudson Bay.

Auf drei weißen Kanistern, „Milanas“ Lieblingsspielzeug, standen die Namen „Hope“, wie die Hoffnung, „Nana“, wie die bekannten, bunten Figuren an der Leine, und „Bärbel“ oder auch „Bär-Belle“ – der schöne Bär.

„Milanas“ Wahl stand ziemlich schnell fest: Ohne lange zu überlegen wählte sie den Kanister mit dem Schriftzug „Hope“ aus, trug ihn stolz zum Wasserbecken und spielte ausgelassen in den Wellen damit. Das Zoo-Team freut sich über die Wahl: „Als wollte ‚Milana‘ uns damit eine Botschaft mit auf den Weg geben, die Hoffnung aufrecht zu erhalten, dass ihre gefährdete Art gerettet und der Klimawandel aufgehalten werden kann“, fasst Zoo-Artenschutz-Referentin Kathrin Röper zusammen.

Die Eisbärin mit der Nummer X19735 lebt im Nordosten Kanadas an der Hudson Bay. Erstmals begegnete sie 2003 den Artenschützern, die sie damals auf drei Jahre schätzten. Seitdem haben sich die Wege von Hope und den Wissenschaftlern noch mehrere Male gekreuzt. Bereits dreimal wurde sie mit Nachwuchs gesichtet, jeweils Zwillingen, und ihr stets ein guter körperlicher Zustand attestiert, was bei wilden Eisbären immer seltener wird. „Sie ist ein sehr erfahrenes Weibchen und weiß, was sie tut“, beschreibt Alysa McCall von Polar Bears International die Bärin. Und hat noch eine Hoffnung bringende Botschaft: „Wenn alles gut läuft, könnte Hope noch einmal Mutter werden.“

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