Europa-Park über große Seilbahn-Pläne nach Frankreich: Das ist der aktuelle Stand!

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Bildquelle: Europa-Park

Der Europa-Park hat mit der Ankündigung, eine Seilbahn vom Freizeitpark bis nach Frankreich bauen zu wollen, für Schlagzeilen gesorgt. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden nun weitere Details zu den Plänen bekanntgegeben.

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Eine Seilbahn, die vom Europa-Park bis über die französische Grenze führt – diesen Traum hatte Michael Mack, Sohn des Europa-Park-Gründers Roland Mack und geschäftsführender Gesellschafter des Freizeitparks vor rund drei Monaten. „Am Anfang war es nur eine Vision, die relativ schnell Fahrt aufgenommen hat,“ erklärt Mack im Rahmen einer Pressekonferenz. Inzwischen ist daraus ein konkretes Vorhaben geworden, welches auch bereits zu einer Audienz beim französischen Präsidenten Emmanuel Macron geführt hat.

„Ich freue mich riesig, dass viele Menschen dahinter stehen.“, erklärte Michael Mack am 6. November 2018 bei einem kurzfristigen Pressetermin im Traumpalast des Europa-Park. Die Machbarkeit des Vorhabens soll in den nächsten zwei bis fünf Jahren geprüft werden. Tatsächlich handele es sich um ein Projekt über mehrere Generationen; man wolle nachhaltig die Erfolgsgeschichte in der Region vorantreiben. „Wir wissen, es ist ein langer weg.“, gab Mack zu. Eine erste Vorprüfung habe laut Frank Scherer, Landrat des Ortenaukreises, immerhin keine zum heutigen Stand unüberwindbaren Hindernisse ergeben.

Streckenlänge und Gestaltung des Zielortes

Allzu konkrete Pläne dazu, wie die Strecke verlaufen soll, gibt es laut Michael Mack bislang nicht. Man plane jedoch eine Gesamt-Fahrzeit von rund 15 Minuten für Hin- und Rückfahrt. Roland Mack fügte hinzu, dass am Zielort in Frankreich ein Center Parcs entstehen könnte. Erste Gespräche hierzu würden bereits laufen. Hier bestehe Nachholbedarf bei den Übernachtungskapazitäten, deren Realisierung das Familienunternehmen auf der französischen Seite anstrebe. Fahrgeschäfte oder gar ein zweiter Park am französischen Zielort seien laut Mack jedoch ausgeschlossen.

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Die Grafik steht symbolisch für das Vorhaben, Frankreich und den Europa-Park mit einer Seilbahn zu verbinden. (Foto: Europa-Park)

Letztendlich stehe das Projekt für eine „grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Verbindung über den Rhein hinweg“, so Michael Mack. Zudem würde die vorhandene Verkehrsinfrastruktur stark entlastet werden: Der Europa-Park verzeichnet jährlich mehr als eine Million Besucher aus Frankreich und über 1.000 Mitarbeiter pendeln aus dem Elsass nach Rust. Das sei laut Michael Mack auch der Anstoß der Gedanken gewesen: „Wie wäre es denn, wenn wir die Franzosen direkt dort abholen, wo sie wohnen?“ Seit vielen Monaten habe man sich Gedanken über die Infrastruktur gemacht; auch über einen Großparkplatz und wie der neue Wasserpark Rulantica angebunden wird.

Weitere Schritte sollen mit allen Beteiligten erarbeitet und im Rahmen des Genehmigungsverfahrens geprüft werden.

Europa-park Seilbahn Pressekonferenz

Kai-Achim Klare (Bürgermeister der Gemeinde Rust), Thomas und Michael Mack (geschäftsführende Gesellschafter des Europa-Park), Anne-Marie Descôtes (Französische Botschafterin in Deutschland), Roland und Jürgen Mack (Inhaber Europa-Park), Lilla Merabet (Vice-présidente Région Grand-Est), Frank Scherer (Landrat des Ortenaukreises), Monique Jung (Directrice adira) und Rémi Bertrand (Vice-Président du Conseil Départemental du Bas-Rhin) bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Vorhabens. (Foto: Europa-Park)

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