Knuthenborg Safaripark möchte Zirkus-Elefanten ein Zuhause geben

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Ein Zirkuselefant, den der Safaripark Knuthenborg aufnehmen will
Bildquelle: Cirkus Arena via Knuthenborg Safaripark

Der dänische Safaripark Knuthenborg hat angeboten, drei am Ende ihrer Zirkus-Karriere stehende Elefanten von Cirkus Arena zu übernehmen und im Park einziehen zu lassen.

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Der Knuthenborg Safaripark im dänischen Maribo hat Kontakt mit Cirkus Arena aufgenommen und angeboten, drei Elefanten, die am Ende ihrer Zirkus-Karriere stehen, zu übernehmen.

Der Zirkus hatte zuvor trotz der Tatsache, dass das parlamentarische Verbot von Wildtieren in Zirkussen nicht für die Elefanten des Cirkus Arena gilt, beschlossen, dass 2018 die letzte Saison für die grauen Dickhäuter im Alter zwischen 31 und 29 Jahren sein sollte. Daher sucht Cirkus Arena nach einem neuen Zuhause für seine Zirkuselefanten.

Starke Familienbande unter Elefanten

Knuthenborg hat laut Parkbesitzer Christoffer Knuth den Cirkus Arena kontaktiert, weil sie zum einen traurig wären, wenn die Tiere in einen anderen Zirkus umziehen und dort unter nicht gerechten Bedingungen leben müssten, aber auch, um ein Vorbild in Dänemark darzustellen, dem andere folgen können. Der Park möchte den Elefanten viel Platz bieten. Es ist Knuthenborg auch wichtig, alle drei Elefanten zu übernehmen, da die Tiere starke Familienbanden bilden und auf den Verlust von Herden-Mitgliedern mit Trauer reagieren.

Cirkus Arena hatte zuvor erklärt, dass etwas Geld vom Elefanten-Empfänger erwartet wird. Der Knuthenborg Safaripark kann dies jedoch aus fundamentalen Gründen nicht bieten. „Wenn Zoos Tiere austauschen, ist das nie wirtschaftlich“, erklärt Christopher Knuth. „Es ist äußerst wichtig, dass keine Zoos Ausnahmen machen, dann wird die Wirtschaft kein Faktor in der absolut notwendigen Arbeit, eine Art zu erhalten“. Darüber hinaus erfordere das Projekt ohnehin etliche Investitionen von Seiten des Safariparks.

Die Elefanten müssen ihre eigene Scheune haben

Im Park fehlt jedoch momentan noch ein geeigneter Stall. Knuthenborg hofft, Hilfe bei der Finanzierung der Anlage zu finden. Der Safaripark hat bereits begonnen zu untersuchen, wie eine Anlage mit Elefanten-Unterstand für drei Zirkuselefanten realisiert werden könnte. Bei der Planung müssen das natürliche Verhalten, die physiologischen Bedürfnisse und auch die hohe Intelligenz der Dickhäuter berücksichtigt werden; sie müssen sich frei bewegen können.

Obwohl der Knuthenborg Safaripark für seine offenen Tierfarmen, durch die man fahren kann, bekannt ist, soll dies bei den Elefanten nicht der Fall sein. Dafür sind die Tiere durch ihre jahrelange Ausbildung zu sehr vom Menschen geprägt, eine Kombination der Zirkustiere mit Autos scheine daher nicht angemessen. Die Besucher sollen jedoch in der Lage sein, die Elefanten zumindest genau sehen zu können.

Derzeit zieht der Safaripark alle Möglichkeiten zur Finanzierung des Elefanten-Projekts in Betracht. Da im Moment noch keine festen Entscheidungen getroffen wurden, können noch keine Spenden angenommen werden. Sobald sich daran etwas ändert, will sich Knuthenborg mit neuen Informationen an die Öffentlichkeit wenden.

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