Spreepark-Führungen 2018 wieder regelmäßig: Tour durch verlassenen Freizeitpark in Berlin

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Spreepark - Verlassener Freizeitpark in Berlin: Riesenrad und See
Bildquelle: Thomas Frank, Parkerlebnis.de

Ab sofort kann der seit über 15 Jahren geschlossene Spreepark in Berlin in Rahmen von Führungen wieder erkundet werden. In Zukunft soll auf dem Areal ein Kunst- und Kulturpark entstehen.

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Seit 2014 gehört das Gelände des verlassenen Freizeitpark Spreepark dem Land Berlin, die landeseigene Grün Berlin GmbH ist mit der Entwicklung des Areals beauftragt. Ein Comeback als klassischer Freizeitpark soll es jedoch nicht geben. Vielmehr ist für den Spreepark ein Kunst- und Kulturpark geplant. Was derzeit im Spreepark noch an vergangene Zeiten erinnert, kann ab sofort wieder regelmäßig im Rahmen von geführten Touren entdeckt werden.

2018 finden wieder offiziell Führungen durch den verlassenen Freizeitpark statt – allerdings nicht vom langjährigen „Spreepark-Führer“ Christopher Flade, sondern durch die Agentur Runze & Casper.

Termine für Führungen durch den Spreepark Berlin 2018

Führungen über das Gelände des Berliner Spreeparks finden zumindest im April und Mai 2018 an allen Wochenenden und Feiertagen statt. Über die Termine bis Herbst will die Grün Berlin GmbH im Mai informieren. Ab Juni 2018 sollen auch in englischer Sprache Führungen durch den Spreepark Berlin stattfinden.

Für die 90-minütigen Führungen werden Informationen über die bewegte Geschichte des ehemaligen Vergnügungsparks sowie den aktuellen Planungsstand versprochen. Die Teilnahme ist kostenpflichtig; Erwachsene zahlen 5 Euro, für Kinder (6 bis 14 Jahre) beträgt der Preis 3 Euro. Touren können online gebucht werden.

Auf dem Gelände des Spreepark sind noch viele Überreste des alten Freizeitparks zu finden – von Kulissen bis hin zu Fahrgeschäften wie der Wildwasserbahn, einem Teetassen-Karussell, der Achterbahn „Spreeblitz“ und dem 45 Meter hohen Riesenrad. Letzteres plane man als Ikone sogar zu erhalten und womöglich wieder in Betrieb zu nehmen.

Der Spreepark ist seit 2002 geschlossen, die verbliebenen Attraktionen verwildern. Vor fünf Jahren gab es Übernahme-Verhandlungen mit dem belgischen Freizeitpark-Betreiber Plopsa, doch die scheiterten unter anderem an der durch den Bebauungsplan zulässigen maximalen Besucherzahl.

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