Zoo Osnabrück begrüßt neue Bisons und Schleiereulen im Oktober 2019

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Zoo-Osnabrück-Bison
Bildquelle: Zoo Osnabrück (Hanna Räckers)

Gleich in zwei Tiergehegen gibt es ab Oktober Zuwachs im Zoo Osnabrück. Zwei neue Bisons zogen ein, genauso wie zwei Schleiereulen und ein Waldkauz.

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Sowohl im Bisongehege als auch in der begehbaren Voliere des Zoos in Osnabrück gibt es Mitte Oktober 2019 Zuwachs.

In der nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“ zog das drei Jahre alte Bisonweibchen „Gwenda“ mit ihrem dreimonatigen Jungtier „Jamalia“ ein. Beide kommen aus dem Tierpark Nordhorn und hatten eine gut einstündige Fahrt nach Osnabrück hinter sich. Zur Eingewöhnung waren die beiden Neulinge von den anderen drei Bisons am ersten Tag durch ein Gitter getrennt.

„Sie sollten ihre drei Artgenossen in unserer nordamerikanischen Tierwelt ‚Manitoba‘ erst einmal geschützt über ein Kontaktgitter kennenlernen. […]“. so Tobias Klumpe, der wissenschaftliche Kurator im Zoo Osnabrück.

Am Tag darauf durfte die Bisonmutter mit ihrem Jungen das Außengehege erkunden. Auf rund 3.900 Quadratmetern hatten die Beiden die Gelegenheit sich an ihre neue Heimat zu gewöhnen. „Winnetou“, das dreijährige Osnabrücker Bisonmännchen, begleitete die zwei Neuankömmlinge. „[…] Das Kennenlernen verlief perfekt, ganz entspannt und ruhig. Wir haben jetzt eine tolle Bisongruppe.“ Zusätzlich gehören zu der bereits bestehenden Bisonfamilie das fünfjährige Bisonweibchen „Eliza“ und ihr fünfmonatiges Jungtier „Akai“. Besucher haben die Gelegenheit die in freier Wildbahn „potenziell gefährdeten“ Nationaltiere der USA zu bestaunen. Bisons werden bis zu 1,90 Meter groß und wiegen bis zu einer Tonne.

Neben Bisons auch Schleiereulen neu im Zoo Osnabrück

Auch in der begehbaren Voliere, ebenfalls Teil der Tierwelt „Manitoba“, gibt es neue Bewohner. Zwei Schleiereulen aus Belgien und ein männlicher Waldkauz zogen vor wenigen Wochen ein.

Zoo-Osnabrück-Schleiereule

Zwei Schleiereulen zogen vor wenigen Wochen in den Zoo in Osnabrück ein. (Foto: Zoo Osnabrück, Marilena Koch)

„Die beiden vierjährigen Schleiereulen verstärken den bereits in der Voliere lebenden Artgenossen“, erklärt der wissenschaftliche Kurator Andreas Wulftange.

Äußerlich sind Weibchen und Männchen kaum zu unterscheiden. Das Weibchen ist etwas größer und die Federfarbe ist dunkler. Schleiereulen waren vor 40 Jahren stark gefährdet. Allerdings hat sich ihr Bestand regeneriert und sie sind mittlerweile die am weitesten verbreitete Vogelart.

„Dank gezielter Schutz- und Hilfsmaßnahmen hat sich der Bestand wieder erholt und in Deutschland leben in der Wildbahn 11.000 bis 17.000 Paare – in ganz Europa sogar 110.000 bis 220.000“, so Andreas Wulftange.

Auch in Osnabrück wird zur Erhaltung der Schleiereule beigetragen, denn im Sommer 2020 wird Nachwuchs erwartet. Zum Brüten haben die Tierpfleger Kästen im hinteren Bereich angebracht. Dort haben Besucher ebenfalls die Möglichkeit die Eulen zu beobachten, die die meiste Zeit in den Bäumen sitzen. Schleiereulen fliegen nur zur Jagd oder wenn sie auf der Flucht sind. Insgesamt leben in der Voliere nun drei Schleiereulen, zwei Waldkäuze und zwei Bartkäuze.

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