Australischer Freizeitpark bekennt sich für Tod von vier Menschen schuldig

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Rafting Unfall Australien Freizeitpark
Bildquelle: Dreamworld Australia
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Nach einem Unfall in dem australischen Freizeitpark Dreamworld im Jahr 2016 hat sich die Betreibergesellschaft vor Gericht schuldig für den Tod von vier Besuchern bekannt. Jetzt drohen ihm Geldstrafen in Höhe von bis zu knapp drei Millionen Euro.

Das Unglück ereignete sich im Oktober 2016 auf der Wildwasser-Rafting-Attraktion „Thunder River Rapids“, die beinahe 30 Jahre alt war. Ein Boot war auf einem Förderband umgekippt, die Insassen herausgeschleudert und zum Teil eingeklemmt. Vier Menschen kamen damals ums leben.

Der Betreibergesellschaft der Dreamworld Australia, Ardent Leisure, bekannte sich am Mittwoch, den 29. Juli 2020, vor Gericht in allen Anklagepunkten schuldig. Dabei geht es vor allem um unzureichende Schulungen der Mitarbeiter, Instandhaltung und Sicherung des Fahrgeschäfts, das nach dem tödlichen Umfall abgerissen wurde.

Nach Unfall: Fast drei Millionen Euro Geldstrafe drohen

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Die drei Anklagepunkte ziehen jeweils eine Höchststrafe von 1,5 Millionen AUD (rund 910.000 Euro) nach sich – in Summe droht Ardent Leisure so eine Geldstrafe in Höhe von knapp drei Millionen Euro.

Nach dem Schuldgeständnis des Unternehmens wurde für Montag, den 28. September 2020, eine Urteilsverhandlung angesetzt.

Die Dreamworld Australia war nach dem Unfall für einige Monate geschlossen worden, nahm den Betrieb schließlich aber wieder auf.

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