Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe: Ältester Zoobewohner musste eingeschläfert werden

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Zoo Karlsruhe Riesenschildkröte eingeschläfert
Bildquelle: Foto: Timo Deible, Zoo Karlsruhe

Die über 70 Jahre alte Seychellen-Riesenschildkröte Flunder des Zoologischen Stadtgartens in Karlsruhe musste nach gesundheitlichen Problemen eingeschläfert werden. Bereits seit 1976 lebte sie – mit Unterbrechung – im Karlsruher Zoo.

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Mit der Seychellen-Riesenschildkröte Flunder ist der älteste Bewohner des Zoologischen Stadtgartens gestorben. Das auf mehr als 70 Jahre geschätzte und rund 150 Kilogramm schwere Tier musste nach gesundheitlichen Problemen eingeschläfert werden. Flunder hatte seit einigen Tagen die Nahrungsaufnahme eingestellt, die Blutwerte der Schildkröte wurden immer schlechter.

„Der Allgemeinzustand des Tiers hat sich dann rapide verschlechtert, es gab ein multiples Organversagen. Um die Schildkröte nicht lange leiden zu lassen, mussten wir sie einschläfern“, erläutert Zootierärztin Julia Heckmann.

Das Tier wurde 1976 von einem Privathalter aus Bad Herrenalb übernommen. Da auch in Karlsruhe früher keine tiergerechte Haltung für die Schildkröte möglich war, lebte Flunder 19 Jahre im Exil des Bochumer Tierparks, bis sie 2016 zurück ins Badische kam und im Exotenhaus einzog.

Dort konnte sie mit drei weiteren Riesenschildkröten gemeinsam in einer großen Innenanlage leben, die im Sommer durch eine Außenfläche ergänzt ist. Flunder hielt sich die meiste Zeit jedoch im großen Wasserbecken auf.

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