Ausreißer zurück: Mantelaffen in den Zoo Osnabrück heimgekehrt

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Mantelaffen Zoo Osnabrück
Bildquelle: Zoo Osnabrück, Hanna Rickert

Die zwei aus dem Zoo Osnabrück entflohenen Manteläffchen sind zurückgekehrt. „Ofina“ und „Kimberly“ haben selbst ihr Gehege im Osnabrücker Zoo aufgesucht.

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Die zwei am vergangenen Montagnachmittag ausgebüxten Mantelaffenweibchen „Ofina“ und „Kimberly“ sind am gestrigen Samstagnachmittag (12. Mai 2018) wohlbehalten von selbst in ihr Außengehege zurückgekehrt. Dafür haben die ungefährlichen Tiere den 3 bis 3,5 Meter breiten Wassergraben, der das Außengehege umgibt, von einem erhöhten Punkt am Tierhaus außerhalb des Geheges überwunden.

Die als Kletterhilfe gedachte Leiter über den Wassergraben hatten die Mitarbeiter kurz zuvor entfernt, da die „Mitbewohner“, drei Warzenschweine, wieder auf die gemeinsame Außenanlage kommen sollten. Die Zoomitarbeiter begutachteten die zwei Ausreißer anschließend aufmerksam im Innenbereich: Den zwei Mantelaffen geht es soweit gut, nur ihr Fell war von ihrem Ausflug in den umliegenden Buchenwald stärker verschmutzt. Vorerst bleiben die beiden im Innenbereich mit ihrem männlichen Artgenossen „Abasi“. So sollen die Tiere nach den aufregenden Tagen erstmal zur Ruhe kommen. Zusätzlich berät das Zoo-Team noch hinsichtlich der Außenanlage.

Es ist weiterhin nicht ganz klar, wie „Ofina“ und „Kimberly“ die Anlage verlassen konnten. „Die Gehegebegrenzungen sind je nachdem, wie gefährlich die jeweilige Tierart ist, unterschiedlich. Für besonders gefährliche Tierarten, wie Tiger oder Löwen, gelten selbstverständlich andere Sicherheitsbedingungen und auch Vorschriften, als für ungefährliche Tierarten wie Erdmännchen oder Mantelaffen. Dennoch sind wir natürlich für das Wohl der Tiere verantwortlich“, so Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator und Biologe im Zoo Osnabrück. Deswegen wolle das Zoo-Team nun gemeinsam besprechen, wie es mit den Mantelaffen und ihrer Außenlage weiter geht.

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