Geplante Fertigstellung von „Manitoba“ im Herbst 2018: Zoo Osnabrück will Nordamerika-Tierwelt noch dieses Jahr eröffnen

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Zoo Osnabrück plant Fertigstellung von Manitoba
Bildquelle: Zoo Osnabrück, Lisa Josef

Nachdem im Herbst 2017 der erste Teil der Nordamerika-Landschaft eröffnet wurde, soll nun im Sommer 2018 der komplette Tierbereich „Manitoba“ fertiggestellt werden. Der Zoo Osnabrück ist deshalb fleißig am Bauen und Planen.

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Der Zoo Osnabrück hat bereits vor einiger Zeit mit dem Bau seiner großen Nordamerika-Tierwelt „Manitoba“ begonnen. Der erste Teil der Anlage wurde auch bereits im Herbst 2017 fertiggestellt (wir berichteten) und den Besuchern zugänglich gemacht. Einige Tiere, wie Bisons, Wölfe und Schwarzbären sind ebenfalls bereits in das Gehege eingezogen. Währenddessen baut der Zoo fleißig weiter, um 2018 dann auch den zweiten Teil der Anlage zu eröffnen und „Manitoba“ noch in diesem Jahr fertigzustellen.

Angelika Mösche, Bauleiterin des Büro Drecker, berichtet: „Die Biberburg und das Wasserbecken für die Biber sowie die Zaunanlagen der anderen Kleintiergehege sind zu 80 Prozent fertiggestellt. Der Rohbau des Technikgebäudes und des Baumstachlerstalls stehen, ebenso die Schnee-Eulen-Scheune. Die Gehegeflächen sind vormodelliert und die Besucherwege sind im Unterbau fertig.“ Bis zu den Sommerferien werden die Bauarbeiten in der insgesamt 3,5 Millionen Euro teuren Tierwelt voraussichtlich fertiggestellt sein. Ein besonderes Besucherhighlight werde sicherlich die Biberburg werden, so Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder.

Parallel laufen die Gespräche für die neuen Bewohner, wie der zuständige Kurator Tobias Klumpe erläutert: „Wir sprechen mit Kollegen in anderen europäischen sowie kanadischen Zoos, um die neuen Tiere zu bekommen. In die insgesamt sechs neuen Anlagen sollen Baumstachler, Stinktiere, Kanadische Biber und Murmeltiere neu einziehen. Von unseren bisherigen Tierarten ziehen die Schnee-Eulen, Polarfüchse und Bartkauze nach ‚Manitoba‘.“ Allerdings könne es später immer noch Veränderungen bei Tierarten geben, da dafür zum Teil in anderen Zoos erfolgreich Nachwuchs großgezogen werden muss, ergänzte Zoodirektor Prof. Michael Böer.

Bison im Zoo Osnabrück

Die Bisons waren die ersten Tiere, die 2017 in die neue Tierwelt „Manitoba“ einzogen. (Foto: Zoo Osnabrück, Lisa Josef)

Voraussichtlich werden die Tiere nach und nach einziehen, sodass die Besucher ab dem Sommer bereits einige Tiere im zweiten Teil von „Manitoba“ entdecken können. Bis zum Herbst soll „Manitoba“ dann komplett sein und dann noch weitere Gäste in den Zoo locken. Dieses Jahr knackte der Zoo Osnabrück zwar erneut die eine-Millionen-Besucher-Grenze, doch Raum nach oben gibt es bekanntlich immer. Über einen vermehrten Besucherstrom 2018 würde sich der niedersächsische Zoo nach diesem großen Bauprojekt dann ganz besonders freuen, um die Haushaltskassen wieder zu füllen und die nordamerikanische Tierwelt gebührend zu ehren.

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