Zoo Rostock: Mit Besucherrekord aus 2018 im Rücken zum 20-Jahres-Masterplan

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Bildquelle: Zoo Rostock

Der Rostocker Zoo meldet Rekord-Besucherzahlen im Jahr 2018 seit der Wende. Mit diesem Erfolg im Rücken entsteht in Masterplan für die nächsten 20 Jahre.

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Das am 22. September vergangenen Jahres eröffnete „Polarium“ hat dem Rostocker Zoo einen Nachwendebesucherrekord beschert. Insgesamt kamen 653.313 Rostocker und Gäste der Stadt in den Zoo mit seinen beiden Erlebniswelten „Darwineum“ und „Polarium“. 2017 waren es noch 608.311 Besucher, 627.696 Besucher im Jahr der Eröffnung des „Darwineums“. Außerdem gibt es mit 21.807 Jahreskartenbesitzern zur Jahreswende so viele Stammbesucher mit Dauerticket wie noch nie. 252 Privatpersonen und Unternehmen fördern zudem mit einer Tierpatenschaft den Rostocker Zoo.

Vor allem das Eisbärentrio „Sizzel“ und „Akiak“ aus den Niederlanden und „Noria“ aus Tschechien sorgten für ein stark steigendes Publikumsinteresse im letzten Quartal 2018, erklärt der Zoo Rostock. „Die drei Eisbären haben sich sehr gut in ihren neuen Gehegen eingewöhnt. Inzwischen sind alle drei Tiere zusammen auf der Anlage“, berichtete Zookuratorin Antje Zimmermann. „’Akiak‘ und ‚Noria‘ haben sich vom ersten Moment ihres Zusammentreffens großartig verstanden; beide spielen viel miteinander. ‚Noria‘ sucht immer wieder den Kontakt zum viel größeren ‚Akiak‘. Der Enkel der Rostocker Eisbärenlegenden Churchill und Vienna geht sehr vorsichtig mit der ein Jahr jüngeren Eisbärin um. Selbst, wenn ihm ihre Versuche, ihn zum Toben zu animieren, einmal zu viel werden, wehrt er sie ganz behutsam und fast liebevoll ab. ‚Sizzel‘, wie ‚Akiak‘ vier Jahre alt, ist weiterhin sehr vorsichtig und zurückhaltend gegenüber dem stattlichen Eisbärenmann. Die Zwei brauchen offenbar etwas mehr Zeit, um einander kennenzulernen und zu akzeptieren. Der Tierbestand in den Meereswelten im Polarium wird in diesem Jahr Schritt für Schritt weiter wachsen“, kündigte Antje Zimmermann an. „Aquarien brauchen etwas länger, um sich optimal zu entwickeln.“

Die Elche werden im Frühjahr wieder zurück im Zoo erwartet. Sie hatten den Zoo aufgrund der Baustelle für das „Polarium“ vorübergehend verlassen müssen. Die Elchanlage wird aktuell dafür neu gestaltet.

Neue Vogelarten sollen in einer im Laufe dieses Jahres neu errichteten Voliere am ehemaligen Café Tordalk einziehen. Für den Tierbesatz in der ca. 600 Quadratmeter großen Südamerikavoliere sind neben den bereits im Zoo gehaltenen Roten Ibissen als neue Arten mehrere Rosalöffler, Herbstpfeifgänse, Kahnschnabel und Rotschulterenten geplant. Das Projekt, das gemeinsam mit dem Rostocker Zooverein umgesetzt wird, soll im Spätsommer abgeschlossen sein. Außerdem wird bei den Erdmännchen kräftig „renoviert und modernisiert“.

Als eine der wichtigsten Herausforderungen soll Ende des Jahres der Masterplan des Zoos für die kommenden 20 Jahre vorgestellt werden. „Der Zoo braucht ein klares Zukunftskonzept und eine zeitgemäße Entwicklungsperspektive“, unterstrich der Zoodirektor. „Daran wird derzeit unter Hochdruck gearbeitet.“

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