Zoo Rostock: Einzigartige Fotoschau „Bienen – Die Bestäuber der Welt“ zeigt Fleißarbeiter ganz nah

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Bienen Fotoschau Zoo Rostock 2018
Bildquelle: Heidi & Hans-Jürgen Koch

Noch bis zum 7. Oktober 2018 können Besucher des Rostocker Zoos die vielfältige Welt der Bienen in der Fotoschau „Bienen – Die Bestäuber der Welt“ in unterschiedlichen Blickwinkeln erleben.

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Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus hat gestern im Rostocker Zoo gemeinsam mit Zoodirektor Udo Nagel und Imkern aus Mecklenburg-Vorpommern die Ausstellung „Bienen – Die Bestäuber der Welt“ mit spektakulären Fotos von Heidi und Hans-Jürgen Koch besucht. Die beiden Fotokünstler haben der bedrohten Art diese Ausstellung gewidmet, auch um auf die Bedeutung der fleißigen Bienenvölker für Natur und Mensch aufmerksam zu machen.

Die Bilder des mit zahlreichen Preisen prämierten Paares zeichnen sich durch ungewöhnliche Blickwinkel, Witz und Perfektion aus. Noch bis zum 7. Oktober 2018 kann die Fotoschau im Atelier Natur besucht werden.

„Bienen sind durch ihre Leistung als Bestäuber seit Millionen von Jahren unverzichtbar für das Wachsen und Werden der Natur. 80 Prozent unserer heimischen Gewächse – darunter Obst und Gemüse – sind auf die Insektenbestäubung angewiesen. Deshalb fördert das Land die Imkerei in Mecklenburg-Vorpommern mit jährlich knapp 370.000 Euro“, sagte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus.

„In Mecklenburg-Vorpommern halten 2.500 Berufs- und Hobby-Imker etwa 25.000 Bienenvölker. Vor kurzem haben wir einen Bienenweidekatalog herausgegeben, um noch mehr Menschen zum Erhalt der Lebensgrundlagen für Bienen und wildlebende Insekten zu animieren. Ich wünsche mir, dass auch diese gelungene Fotoschau ihren Teil dazu beiträgt“, so Backhaus weiter.

Bienen Fotoschau Zoo Rostock 2018

Die Bienenwelt wird in unterschiedlichen Blickwinkeln gezeigt. (Foto: Heidi & Hans-Jürgen Koch)

Ein fliegendes Wunderwerk der Evolution

Sie leben in komplexen Staatsgebilden, praktizieren eine perfekte Arbeitsteilung und bauen mit geometrischer Präzision kunstvolle Waben. Wir verdanken ihnen die Blütenpracht des Sommers, sämtliches Obst, allerlei Gemüse und manche süße Köstlichkeit. Honigbienen gehören zu den ungewöhnlichsten Geschöpfen unseres Planeten und seit Jahrtausenden faszinieren sie Naturforscher und Gelehrte.

Doch unser kleinstes Haustier hat es schwer. In verschiedenen Regionen der Erde wird ein alarmierend hohes Bienensterben beobachtet. Der Mensch verändert die Biosphäre in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Eine Vielzahl von Organismen ist betroffen, auch solche, auf die wir essentiell angewiesen sind. Die Honigbiene gehört dazu.

In der Ausstellung können die interessierten Zoobesucher dem fliegenden Evolutionswunder nun ganz nahe kommen. Die Fotografen Heidi und Hans-Jürgen Koch erhielten zahlreiche Preise, unter anderem beim World Press Photo Award, BBC Wildlife Photographer of the year und beim Deutschen Preis für Wissenschaftsfotografie.

Bienen Fotoschau Zoo Rostock 2018 (Heidi & Hans-Jürgen Koch)

Die beiden Fotografen erhielten bereits viele Auszeichnungen. (Foto: Heidi & Hans-Jürgen Koch)

Schauimkerei zeigt die Welt der Bienen

„Seit 2001 ist der Imkerwagen im Rostocker Zoo ein wichtiger Anziehungspunkt für Schulklassen sowie kleine und große Bienenfreunde“, betonte Zoodirektor Udo Nagel. „Unsere Imkerei ist beständig gewachsen und soll die Arbeits- und Lebensweise der Bienen erlebbar machen.“

Seither wird vor Ort Honig geschleudert und im Zoo-Shop angeboten. Der Kessel der Honigschleuder wurde durch einen durchsichtigen ersetzt, sodass deutlich zu sehen ist, wie der Honig aus den Waben fliegt. Über ein „Bienentelefon“, ein kleines Mikrofon in der Nähe der Königin, können sogar die Geräusche im Bienenkasten nach außen übertragen werden.

Tag der Bienen im September

Im Rahmen der Ausstellung wird es am 13. September von 9 bis 13 Uhr einen Bienen-Tag geben. Schüler der Warnowschule Papendorf gestalten gemeinsam mit den Zoo-Imkern ein Programm rund um die Biene zum Mitmachen und Informieren; es kann gemalt, mikroskopiert, verkostet, gewerkelt und gebastelt werden. Das Angebot richtet sich vor allem an Kindergartengruppen und Schulklassen, aber auch an die Zoobesucher.

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