Wanda Group verkauft 13 Tourismus-Projekte mit Freizeitparks an Sunac China Holdings

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Wanda-Präsident Wang Jianlin
Bildquelle: Wanda Group

Noch im letzten Jahr sagte Wang Jianlin, Präsident des chinesischen Immobilien- und Tourismus-Konglomerats Wanda Group, dem Disney-Konzern den Kampf an. Nun wurde bekanntgegeben, dass über 90 Prozent der Anteile an 13 Tourismus-Projekten mit Freizeitparks an Sunac China Holdings verkauft werden.

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Kurz vor der Eröffnung des ersten Disney-Freizeitparks auf dem chinesischen Festland – dem Shanghai Disneyland – sagte Wang Jianlin, Präsident des chinesischen Immobilien- und Tourismus-Konglomerats Wanda Group, dem amerikanischen Konzern den Kampf an. Bis 2020 wollte er Disney als weltweit größtes Tourismus-Unternehmen ablösen. Zu dem Zeitpunkt stand der dritte Freizeit-Komplex von Wanda kurz vor der Eröffnung.

Nun gab die Wanda Group bekannt, einen Anteils-Übereignungsvertrag mit der Sunac China Holdings geschlossen zu haben. Die Projektentwickler übernehmen für 29,58 Milliarden Yuan (rund 3,81 Milliarden Euro) 91 Prozent der Anteile an 13 Wanda Cultural Tourism City-Projekten – große Freizeit-Komplexe mit Themen- und Wasserparks, Hotel-Resorts und Einkaufsmöglichkeiten.

Doch auch nach dem Verkauf eines Großteils der Anteile bleibt die Wanda Group stark in die Projekte involviert. Der Vertrag sieht vor, dass die Projekte weiterhin die Marke „Wanda Cultural Tourism City“ nutzen, dass die Projekte weiterhin nach den von der Regierung genehmigten Plänen und deren Inhalt weiterentwickelt werden, Wanda auch in Zukunft für die Gestaltung, den Bau und die Qualität der Projekte verantwortlich sein und auch weiterhin deren operatives Management übernehmen wird.

Neben den 13 Wanda Cultural Tourism City-Projekten verkauft die Wanda Group auch 76 Hotels für 33,56 Milliarden Yuan (rund 4,33 Milliarden Euro) an Sunac China Holdings.

Im Oktober letzten Jahres engagierte die Wanda Group für seine Freizeitpark-Sparte einen ehemaligen Disney-Manager (wir berichteten). Inwiefern sich der Verkauf der Projekte auf den geplanten Freizeit-Komplex nahe Paris auswirkt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.

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