Kontroverse um neuen Freizeit-Komplex in Frankreich: Konzept der EuropaCity 2.0 vorgelegt

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Europa City 2.0 Vogelperspektive Rendering
Bildquelle: EuropaCity

Alliages & Territoires will mit der EuropaCity ein Freizeit-Domizil von Weltrang errichten. Doch Anwohner und Umweltschützer nahmen dem in Paris ansässigen Unternehmen den Wind aus den Segeln. Nun präsentierte die Projektleitung einen neuen Entwurf des Freizeit-Komplexes.

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Vor den Toren von Paris soll mit EuropaCity ein riesiger neuer Freizeit-Komplex entstehen (wir berichteten). Aufgrund großer Kritik von Umweltschützern und Anwohnern wurde nun allerdings ein neuer Projektentwurf vorgelegt: Die zweite Version der „EuropaCity“ soll sich nachhaltiger in die Umgebung integrieren lassen. Das berichtet der französische Fernsehsender BFM.

Die Artworks zeigen den neu gestalteten Freizeit-Komplex, in dessen Mitte eine große Wasserlandschaft erkennbar ist. Rundherum versammeln sich futuristisch wirkende Gebäude aus Glas. Kritiker schätzen zwar die naturnahe Ausrichtung des zweiten Entwurfs, bemängeln jedoch, dass der Projektkern rund um eine Konzerthalle, eine Skihalle und einen Wasserpark bestehen bleibt. 80 Hektar landwirtschaftliche Flächen sollen hierfür verwendet werden.

EuropaCity 2.0 Detail Rendering

Die Konzeptgrafik zeigt, wie man sich die EuropaCity derzeit vorstellen könnte. (Foto: EuropaCity)

Der Entscheidung, die EuropaCity 2.0 zu entwickeln, war eine regionale Untersuchung vorangegangen. Nach Angaben von BFM stellte sich dabei heraus, dass der Freizeit-Komplex nicht mit einer nachhaltigen Entwicklung vereinbar ist und die durch EuropaCity geschaffenen Arbeitsplätze die Nachbarregionen benachteiligen.

Wie die Projektleitung mitteilt, handelt es sich auch bei EuropaCity 2.0 noch nicht um den endgültigen Projektentwurf. Man wolle auch weiterhin mit den Bewohnern und Kooperationspartnern zusammenarbeiten und neue Innovationen integrieren. Eindrucksvolle Architektur sowie die Digitalisierung stehen im Zentrum des Freizeit-Komplexes, der im Jahr 2024 eröffnet werden soll. Im Jahr 2019 soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Hinter EuropaCity steht das Unternehmen Alliages & Territoires, eine Tochtergesellschaft der Dalian Wanda Group. Mit einer Investitionssumme von 3,1 Milliarden Euro sollen ein Freizeitbereich mit Einkaufs-, Übernachtungs-, Kultur- und weiteren Aktivitätsangeboten realisiert werden.

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