Flusspferd-Taufe im Erlebnis-Zoo Hannover: Patin wählt Namen „Pumeza“

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Flusspferdbaby-Kuss im Erlebnis-Zoo Hannover
Bildquelle: Erlebnis-Zoo Hannover

Das Flusspferdbaby im Erlebnis-Zoo Hannover hat nun einen Namen. Patin Margit Simon hat das Weibchen auf den Namen „Pumeza“ getauft.

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Monatelang war nicht klar, welches Geschlecht das am 18. April 2016 geborene Flusspferdbaby im Erlebnis-Zoo überhaupt hat – einen Spitznamen hatte das Kleine jedoch schon seit dem ersten Tag: Champ! Weil es wie ein Champagnerkorken vom Beckengrund an die Wasseroberfläche schoss, um Luft zu holen.

Seit einiger Zeit ist es schließlich gewiss: Champ ist ein Weibchen und hat seit Mittwoch, dem 03. August 2016 auch einen richtigen Namen. Patin Margit Simon taufte es auf den Namen „Pumeza“, nach der südafrikanischen Sopranistin Pumeza Matshikiza, die mit ihrem Album „Voice of Hope“ ihren musikalischen Weg von den südafrikanischen Townships zu den Opernbühnen Europas aufzeigt und so den Menschen in Afrika Hoffnung gibt. „Ich finde dieser Name passt sehr gut zu dem kleinen Flusspferd“, erklärt Margit Simon, „denn durch das Erhaltungszuchtprogramm für Flusspferde in Zoos besteht für diese bedrohte Tierart Hoffnung.“

Flusspferdbaby Pumeza Zoo Hanover Patenurkunde

Übergabe der Patenurkunde für „Pumeza“ an Patin Margit Simon. (Foto: Erlebnis-Zoo Hannover)

Flusspferde stehen seit 2006 als „gefährdet“ auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Einst gab es Flusspferde bis in den Norden Afrikas hinauf. Heute leben laut der International Union for Conservation of Nature (IUCN) nur noch etwa 125.000 – 148.000 Tiere in einem stark zerstückelten Verbreitungsgebiet südlich der Sahara. Flusspferde in Zoos, so wie Pumeza, sind quasi Botschafter für ihre Artgenossen im Freiland, die auf die Bedrohung ihrer Art aufmerksam machen. Die größten Gefahren für wildlebende Flusspferde sind Verlust und Zerstückelung der Fluss- und Seeufergebiete der afrikanischen Savanne, den Lebensräumen der Flusspferde.

Darüber muss sich Pumeza keine Sorgen machen. Sie entdeckt seit wenigen Tagen die Außenanlage am Sambesi im Erlebnis-Zoo und wurde zu ihrer Taufe von einem großen Salatbuffet in Form ihres neuen Namens empfangen. Die köstliche Überraschung war allerdings mehr ein Geschenk für Mutter Cherry. Pumeza ernährt sich noch hauptsächlich von Muttermilch und probiert nur hier und da feste Nahrung. Erst mit sechs Monaten zieht sie frisches Gras der Muttermilch vor und wird schließlich als ausgewachsenes Flusspferdweibchen bis zu 45 kg pro Tag fressen.

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