Gürteltier-Baby im Zoo Karlsruhe: „Lilli“ und „Eco“ haben wieder Nachwuchs

Kugeltier-Baby im Zoo Karlsruhe 2016 - Hand
Bildquelle: Zoo Karlsruhe

Es gibt wieder Nachwuchs bei den Kugelgürtelieren im Zoo Karlsuhe. Das Jungtier lebt noch hinter den Kulissen des Exotenhauses.

Aktuell ist das kleine Kugelgürteltier mit der Mutter zusammen im Backstage-Bereich, wo es auch die kommenden Wochen bleiben wird. „Wir sind total glücklich, dass wir wieder ein Jungtier von den Kugelgürteltieren haben“, freut sich Tierpflegerin Anna-Lena Kugler.

Mutter und Nachwuchs werden zur Kontrolle regelmäßig gewogen. Das Junge hat bereits sein Geburtsgewicht von 94 Gramm auf stattliche 164 Gramm in wenigen Tagen gesteigert. „Lilli kümmert sich sehr gut um ihr Kind. Sie bleibt aber auch ganz ruhig, wenn wir es zum Wiegen aus der Wurfhöhle nehmen“, berichtet Franziska Binkenstein, die sich als Tierpflegerin ebenfalls um die urzeitlich anmutenden Südlichen Kugelgürteltiere kümmert. Das Geschlecht des Jungtiers ist noch unklar.

Gürteltier-Baby im Zoo Karlsruhe

Das junge Gürteltier-Baby mit seiner Pflegerin. (Foto: Zoo Karlsruhe)

„Es entkugelt sich noch nicht, wenn wir es rausnehmen, eine Geschlechtsbestimmung ist deshalb erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich“, so Binkenstein. Derzeit hat es die Augen noch geschlossen. Der Panzer ist noch sehr weich und verfestigt sich erst nach und nach.

Kugelgürteltiere besiedeln Grasland, Buschland und trockene Waldgebiete Südamerikas. Sie ernähren sich vor allem von Insekten und deren Larven und haben die Fähigkeit, sich bei Gefahr oder Kälte vollständig in ihren Panzer einzukugeln. Da sie nacht- und dämmerungsaktiv sind, sieht man sie im Exotenhaus auch am besten in den ersten ein, zwei Stunden nach Öffnung des Exotenhauses.

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