Unfall auf Jahrmarkt in Texas: Mädchen verunglückt auf „Sizzler“ tödlich

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Sizzler El Paso Jahrmarkt
Bildquelle: @MeghanKFOX_CBS/ Twitter

In El Paso in Texas kam es Freitag Nacht auf einem Jahrmarkt einer Kirche zu einem tragischen Todesfall. Zwei Mädchen wurden aus der Gondel eines Rundfahrgeschäfts geschleudert – eine von ihnen verunglückte tödlich.

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Für die 16-jährige Samantha Aguilar und zwei ihrer Freundinnen endete die Fahrt mit dem „Sizzler“, einem auf Jahrmärkten beliebten Rundfahrgeschäft, mit einem tragischen Unfall. Ein Defekt führte dazu, dass zwei der Mädchen aus der Gondel geworfen wurden. Samantha verunglückte dabei nach einer Kollision mit einer Metallschranke tödlich, ihre Freundin wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Nur eines der Mädchen blieb unverletzt.

Die drei Mädchen waren zum Zeitpunkt des Unfalls die einzigen Fahrgäste der Attraktion auf dem „Día del Niño Fiesta“-Jahrmarkt der katholischen St. Thomas Aquinas Kirche. Berichten der örtlichen Presse zufolge hatten sich die Mädchen vor der Fahrt über fehlerhafte Gurte beschwert, seien vom Mitarbeiter des Fahrgeschäfts jedoch versichert worden, dass die Fahrt auch so problemlos verlaufen würde.

Eine Untersuchung soll nun ergründen, welche Umstände zu dem tragischen Unfall geführt haben. „Es gibt Kontrollen und Inspektionen, die einzuhalten sind,“ meint Polizeisprecher Sgt. Enrique Carillo im Gespräch mit Fox News. „Ob der Anbieter die Voraussetzungen erfüllt hat, wurde noch nicht festgestellt.“

Beim „Sizzler“ handelt es sich um ein als „Spinning Ride“ bezeichnetes Rundfahrgeschäft, das einem Bericht aus dem Jahre 2005 zufolge rund 200 mal in den USA im Einsatz ist – aktuelle Zahlen sind jedoch nicht bekannt. Fahrgäste sitzen in Gondeln, die sich sowohl um die eigene Achse als auch im Kreis um ein Mittelelement drehen.

Das Video der Daily Mail zeigt neben Bildern von der Unglücksstelle und einem Interview mit Sgt. Enrique Carillo auch das „Sizzler“-Fahrgeschäft in Aktion:

Laut dem Bericht der lokalen Fox News-Station ist die Firma Playtime Amusements Inc. für die Fahrgeschäfte zuständig. Im Gespräch mit people.com gab deren Besitzer Joe Edwards jedoch an, dass das Fahrgeschäft nicht seiner Firma gehöre. Auch die Spekulationen, dass es Defekte bei den Gurten oder Sicherheitsbügeln des Attraktion gegeben haben könnte, wies er zurück. Seine Firma sei jedoch „untröstlich“ im Angesicht des Leids der Familie und der Mädchen.

Noch wurden die Ursachen für den Defekt nicht festgestellt und die Untersuchungen dauern weiter an. Unsere Anteilnahme gilt den Opfern und ihren Familien.

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