Tödlicher Unfall auf Sommerrodelbahn in Kaprun (Österreich): Mädchen wollte filmen

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Alpine Coaster Abfahrt
Bildquelle: Thomas Frank, Parkerlebnis.de - Symbolbild

Bei der Fahrt mit einer Sommerrodelbahn im österreichischen Kaprun ist ein Mädchen tödlich verunglückt. Sie soll sich während der Fahrt abgeschnallt haben, um mit dem Handy filmen zu können.

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Auf der Sommerrodelbahn „Maisiflitzer“ auf dem Familienberg Maiskogel im österreichischen Kaprun ereignete sich am Mittag des Mittwoch, 5. August 2015, ein tödlicher Unfall. Ein 15-jähriges Mädchen kam ums Leben. Sie soll sich abgeschnallt haben, um mit dem Handy filmen zu können und wurde vom Rodel geschleudert.

Albert Rattensperger, Vorstand der Maiskogel Betriebs AG, gegenüber dem ORF: „Vermutlich hat sie sich bei der Bergabfahrt abgeschnallt, hat mit dem Handy einen Panoramafilm gedreht und ist dann aus dem Schlitten gestürzt – aus etwa einem Meter Höhe.“

Zeugen zufolge soll das Mädchen vom Rodel gekippt und auf eine der Metallschienen der Sommerrodelbahn gestürzt sein. Es erlitt so starke Verletzungen am Kopf, dass der Notarzt nichts mehr für tun konnte.

Die Sommerrodelbahn wurde nach dem tödlichen Unfall gesperrt. Nach mehreren Kontrollfahrten mit dem verunfallten Schlitten wurde die Attraktion am Nachmittag wieder freigegeben. Für einen defekten Rodel oder Fremdverschulden soll es keine Hinweise geben.

Beim „Maisiflitzer“ handelt es sich um ein Fahrgeschäft vom Typ „Alpine Coaster“ des deutschen Herstellers Wiegand. Mit der Bahn am Familienberg Maiskogel können Spitzengeschwindigkeiten von 40 km/h erreicht werden. Fahrgäste sind mit einem Dreipunktgurt angeschnallt, jeder Schlitten verfügt über zwei Bremsen, mit denen die Geschwindigkeit individuell bestimmt werden kann.

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