Zoo Dortmund – Rätsel um Tod und Verschwinden von Pinguinen

Pinguin im Zoo Dortmund
Bildquelle: Zoo Dortmund

Im Dortmunder Zoo ist ein Humboldtpinguin aus bislang ungeklärten Umständen zu Tode gekommen, zwei weitere Tiere werden vermisst. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Im Zoo Dortmund ist erneut ein Tier unter bislang ungeklärten Umständen zu Tode gekommen: Am Montagvormittag wurde ein Humboldtpinguin mehrere hundert Meter außerhalb seines Geheges bei den Flamingos am großen Teich tot und mit Verletzungen aufgefunden. Zwei weitere Pinguine fehlen und wurden auch beim Durchkämmen des Zoo-Geländes nicht aufgefunden. Bei allen drei Vögeln handelte es sich um Jungtiere unter einem Jahr.

Der Zoo Dortmund hat am Dienstag die Polizei eingeschaltet. „Dass die Pinguine aufgrund des nächtlichen Sturms nach einem „Paniksprung“ aus dem Wasserbecken das Weite gesucht haben, erscheint mehr als unwahrscheinlich“, so Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob ein Diebstahl der Pinguine und ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Der tote Pinguin wird pathologisch untersucht, mit den Ergebnissen ist frühestens morgen (Mittwoch) Nachmittag zu rechnen. Dem Zoo Dortmund bleiben noch 13 Humboldtpinguine.

Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie ähnlicher Vorkommnisse in diesem Jahr: Im August wurden drei Zwergseidenäffchen und zwei Zwergagutis aus dem Amazonashaus des Zoos gestohlen. Seitdem ist ein Sicherheitsdienst rund um die Uhr im Einsatz. Anfang November wurde die Seelöwin Holly mit Schädelverletzungen tot in ihrem Gehege gefunden.

In enger Abstimmung mit der Polizei hat der Zoo die Sicherheitsmaßnahmen im Zoo verschärft.

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