Zwischenfall auf Volksfest in Würzburg: Gäste stecken eine Stunde lang in Fahrgeschäft fest

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Flip Fly von Clauß (Kirmes/KMG Inversion)
Bildquelle: Clauß

Auf dem Kiliani-Volksfest in Würzburg saßen am Mittwochabend vier Fahrgäste in einer Gondel der Looping-Schaukel „Flip Fly“ fest, nachdem sich die Bügel nicht mehr öffnen ließen. Der Notarzt rückte an.

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Auf dem Würzburger Kiliani-Volksfest steckten am vergangenen Mittwoch, den 17. Juli 2019 vier Fahrgäste über eine Stunde lang in der Überkopf-Schaukel „Flip Fly“ fest, da sich die Sicherheitsbügel nach der Fahrt plötzlich nicht mehr öffnen ließen. Das Bayerische Rote Kreuz musste die eingesperrten Mitfahrer kurzzeitig versorgen.

Der Vorfall ereignete sich am späten Abend nach einer Fahrt mit der Looping-Schaukel „Flip Fly“. Die Sicherheitsbügel ließen sich an einer Gondel, in der vier Fahrgäste Rücken an Rücken saßen, auf einmal nicht mehr öffnen, was dazu führte, dass sie eine gute Stunde lang in der Attraktion ausharren mussten. Dann gingen die Bügel schließlich doch noch auf.

Da mehrere Betroffene über medizinische Probleme klagten, kam auch ein Rettungswagen. Wie das Bayerische Rote Kreuz mitteilte, wurden drei Personen zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrgeschäft konnte am folgenden Nachmittag wieder in Betrieb gehen, nachdem das Ordnungsamt und die Bauaufsicht die Anlage geprüft hatten.

Flip Fly von Clauß (Kirmes/KMG Inversion)

Die Überkopf-Schaukel gehört dem Schaustellerbetrieb Clauß. (Foto: Clauß)

Die Untersuchung ergab keine schwerwiegenden Mängel. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, wurde an dem Fahrgeschäft nach dem Zwischenfall noch ein Relais ausgetauscht.

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