London Resort nach Lizenzverlust mit Zeitproblemen: Eröffnung auf 2023 verschoben

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London Resort Vogelperspektive
Bildquelle: London Resort

Das britische Mammutprojekt, das einst unter dem Namen Paramount London bekannt wurde, entwickelt sich zur Langzeit-Baustelle. Es kommt erneut zu Verzögerungen.

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Nach dem Lizenzverlust von Paramount steht der millionenschwere Themenpark der London Resort Company Holdings vor großen Herausforderungen. Eine erste Hürde ist genommen, mit London Resort wurde ein neuer Name für den Themenpark gefunden. Doch ansonsten gibt es überwiegend schlechte Nachrichten aus der britischen Grafschaft Kent: Durch die notwendige Neuausrichtung des Projekts verschiebt sich der Zeitplan. Der Development Consent Order wird erst im Frühling 2018 eingereicht werden. Und auch die Eröffnung wird erneut nach hinten verschoben – auf 2023.

Obwohl Humphrey Percy, Geschäftsführer der London Resort Company Holdings, zuletzt bekräftigte, den Termin für den Antrag im November diesen Jahres auch ohne Paramount einhalten zu können, musste das Unternehmen nun den Zeitplan anpassen. Der Development Consent Order ist eine britische Sonderform eines mehrstufigen Entwicklungsgenehmigungsauftrags für Projekte von nationaler Bedeutung und soll im Frühjahr 2018 in die fünfte und finale Phase gehen. Mehr als 8.000 Personen hätten bereits an den öffentlichen Konsultationen teilgenommen, so Percy.

Der geänderte Zeitplan ist an die Verzögerung der Eröffnung verknüpft – es soll um zwei Jahre nach hinten verschoben werden. Das anvisierte Eröffnungsjahr 2021 konnte aufgrund verschiedener Faktoren – darunter die Rücktritte des Geschäftsführers David Testa und des Entwicklungsleiters Fenlon Dunphy – nicht eingehalten werden. Ursprünglich wurde zum Projektbeginn 2018 als Eröffnungsjahr angestrebt (wir berichteten).

Nach der Auflösung der Lizenzvereinbarung ist London Resort auf der Suche nach neuen Partnern. Bisher bestehen Verträge mit der britischen Filmproduktionsgesellschaft Aardman Animations sowie der britischen Rundfunkanstalt BBC. Pery teilt zudem mit, dass das London Resort mit der Intercontinental Hotel Group einen neuen Partner gefunden hat, um die mehr als 3.500 vorgesehenen Hotelzimmer zu errichten.

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