Phantasialand stellt Pläne für Naturausgleich nach Freizeitpark-Erweiterung vor

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Phantasialand
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Das Phantasialand in Brühl soll erweitert werden und um 19 Hektar wachsen. Der dadurch entstehende Eingriff in den Lebensraum von Fledermaus, Haselmaus, Kleinspecht, Waldlaubsänger, Eisvogel, Teichrohrsänger und Springfrosch soll ausgeglichen werden – jetzt stellt der Freizeitpark ein erstes Konzept dafür vor.

Von der Erweiterung des Phantasialand in Brühl sind zahlreiche Tierarten betroffen, die ihren natürlichen Lebensraum auf der geplanten Fläche haben. Nun hat der Freizeitpark ein Konzept vorgelegt, das diese Eingriffe ausgleichen soll. Laut diesem sollen in einer Umgebung von maximal vier Kilometern neue Lebensräume für die Tiere der beanspruchten Waldfläche entstehen.

Geplant sind dort unter anderem Fledermauskästen, künstliche Gewässer sowie Flugschneisen und künstliche Brutwände für den Eisvogel.

Doch nicht nur für die Tiere, sondern auch für das beeinträchtigte Landschaftsbild soll wohl ein Ausgleich vorgesehen sein. Hierfür seien die Aufforstung von Ackerflächen, Optimierung von Waldflächen durch Erhöhung des Totholzanteils oder Renaturierung und ökologische Aufwertung von Gewässern und Ufern vorgesehen.

Entschieden ist bisher noch nichts; im Moment wird das Konzept geprüft und bei Erfolg als Grundlage weiterer Verfahren dienen.

Doch das alles ist hinfällig, wenn Nordrhein-Westfalen die Waldflächen überhaupt nicht für die Erweiterung des Phantasialands zur Verfügung stellt. „Wir haben dazu vom Land NRW noch nichts gehört“, so der Parkdirektor Ralf-Richard Kenter.

Quelle: Rhein-Erft Rundschau

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